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LANXESS AG
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ROUNDUP: Lanxess kommt bei Neuausrichtung voran - Prognose für 2015 erhöht

07.05.2015 um 08:51 Uhr

KÖLN (dpa-AFX) - Beim Spezialchemie-Konzern Lanxess zeigt die Neuausrichtung Wirkung. In einem weiter von Überkapazitäten geprägten ersten Quartal legte der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen überraschend deutlich zu. Konzernchef Matthias Zachert zeigte sich am Donnerstag bei der Zahlenvorlage mit dem guten Start in das Geschäftsjahr zufrieden und erhöhte die Prognose für das laufende Jahr. "Wir gehen davon aus, dass sich dieser günstige Trend im Jahresverlauf fortsetzt", sagte er. Die Aktien legten im vorbörslichen Handel 2,31 Prozent zu.

Im laufenden Jahr dürfte das Ebitda vor Sonderposten auf 820 bis 860 Millionen Euro klettern. Bisher hatte Zachert lediglich ein operatives Ergebnis in etwa auf dem Vorjahresniveau von 808 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Im ersten Quartal erhöhte sich diese Kennzahl um knapp 12 Prozent auf 229 Millionen Euro. Analysten hatten weniger erwartet. DZ-Bank-Analyst Peter Spengler führt die erhöhte Prognose insbesondere auf die Euro-Schwäche zurück.

VORSTANDSCHEF: EINSPARUNGEN REALISIERT

"Die guten Ergebnisse im ersten Quartal zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Zachert. Die Neuausrichtung sei voll im Plan. Das im vergangenen Jahr angestoßene dreistufige Programm zur Neuausrichtung komme weiter zügig voran. Die erwarteten Einsparungen, etwa in Verwaltung und Vertrieb, seien realisiert worden. Überkapazitäten prägen insbesondere das Kautschukgeschäft. Mit einem Umbau und Stellenstreichungen steuert der Konzern gegen. Auch führen die Kölner Gespräche über mögliche Partnerschaften im Kautschukgeschäft. Über weitere Schritte werde in der zweiten Jahreshälfte 2015 berichtet, erklärte Zachert.

In den ersten drei Monaten des Jahres blieb der Umsatz des Dax -Konzerns mit 2,04 Milliarden Euro praktisch stabil. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 22 Millionen Euro, nach 25 Millionen ein Jahr zuvor. Dabei belasteten die Kosten für die Neuausrichtung. Nach wie vor prägen Überkapazitäten das Kautschukgeschäft. Auch die Preise stehen hier weiter unter Druck. Für Entlastung sorgten die Euro-Schwäche und niedrigere Rohstoffkosten. Lanxess ist mit weltweit rund 16 300 Mitarbeitern der größte Hersteller von synthetischem Kautschuk./jha/mmb/stb

LANXESS AG Chart
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