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Siemens Gamesa-Chef sieht ein Ende des Preiskampfes in der Windbranche

05.06.2018 um 06:57 Uhr

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa hält ein Ende der Preiserosion in der Branche für gekommen. "Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Frühling", sagte Unternehmenschef Markus Tacke dem "Handelsblatt" (Dienstag), aber "die Preise sind seit drei Quartalen auf demselben Niveau." Das sei ein Indikator dafür, dass es nach dem Tief nun eine Stabilisierung gebe. Der unter anderem durch das Ende von Subventionen ausgelöste Preisverfall war in den vergangenen Monaten eines der größten Probleme der Siemens-Tochter und anderen Unternehmen der Branche wie Nordex , Senvion oder Vestas .

Wachstumschancen sieht Tacke derzeit vor allem in Taiwan, China und den USA. China ist das einzige Land, in dem es noch staatlich garantierte Preise gibt. Doch Tacke erwartet von dem Ende dieses Systems keinen neuen Druck im Markt. "Die chinesische Regierung hat es bewusst so gelenkt, dass die Vergütung den Markt nie so entspannt hat wie in anderen Ländern. Es kann auch sehr gut sein, dass ein Auktionsverfahren hier sogar höhere Preise im Ergebnis hat, weil es dann ein im Wettbewerb ausgehandelter Preis ist und kein staatlich gesetzter."/zb/mne/ag

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