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DGAP-News: Telefónica Deutschland Holding AG: Vorläufiges Ergebnis für Januar bis Dezember 2018 (deutsch)

20.02.2019 um 07:30 Uhr

Telefónica Deutschland Holding AG: Vorläufiges Ergebnis für Januar bis Dezember 2018

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Jahresergebnis/Vorläufiges Ergebnis
Telefónica Deutschland Holding AG: Vorläufiges Ergebnis für Januar bis
Dezember 2018

20.02.2019 / 07:30
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MÜNCHEN, 20. Februar 2019

Vorläufiges Ergebnis [1] für Januar bis Dezember 2018

Telefónica Deutschland erfüllt mit starkem operativen Momentum und der
Realisierung von Synergien die Prognose für das Geschäftsjahr 2018 [2] für
alle Kennzahlen; Netzkonsolidierung ist abgeschlossen

- O2 Free Portfolio belebt das Datenwachstum und unterstützt die ARPU-up
Strategie, was sich im Trading und in der Abwanderungsrate widerspiegelt

- Bereinigte [3] Umsatzerlöse für GJ 2018 steigen um +0,9% im
Jahresvergleich durch starke Endgeräteumsätze; Trend der bereinigten3
Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen bleibt mit +0,4% im
Jahresvergleich stabil

- Starkes OIBDA [4]-Wachstum von +5,3% im Jahresvergleich für GJ 2018
aufgrund von operativem Momentum und OIBDA-relevanten Synergien von ca. 100
Millionen Euro; mehr als 90% der gesamten Einsparungen im OpCF bereits
erreicht

- CapEx steigt um +1,7% im Vorjahresvergleich durch den anhaltenden
LTE-Ausbau mit über 6.700 neuen Mobilfunkstationen; Investitionsquote von
13,2%; Netzkonsolidierung zum Ende des Jahres 2018 weitgehend abgeschlossen

- Mit einem klaren Fokus auf Exekution bauen wir im Jahr 2019 auf den
Erfolgen des Vorjahres auf. Wir beginnen unser nächstes Kapitel: Die
Transformation zum "Mobile Customer & Digital Champion" in Deutschland

Operative und finanzielle Highlights des vierten Quartals 2018

- Bei Postpaid-Mobilfunkanschlüssen verzeichneten wir im vierten Quartal
2018 aufgrund der anhaltend starken Nachfrage nach den O2 Free und Blau
Portfolios und den starken Beiträgen durch Partner (62% Anteil an den
Bruttozugängen im vierten Quartal) ein Plus von +279 Tausend Nettozugängen.
Die Abwanderungsrate der Marke O2 blieb mit dem üblichen saisonalen Anstieg
auf niedrigem Niveau von 1,6% (unverändert zum Vorjahr), ein Beleg für den
anhaltenden Fokus auf Kundenbindungsaktivitäten. Die annualisierte
Abwanderungsrate von O2 lag 2018 bei 17,3% und die Abwanderungsrate im
gesamten Postpaid-Bereich belief sich im vierten Quartal auf 1,8%.

- Der LTE-Kundenbestand erreichte 18,4 Mio. Anschlüsse zum Jahresende 2018,
ein Plus von +17,0% im Jahresvergleich. Das Datenwachstum der LTE-Kunden im
O2-Postpaidgeschäft für Privatkunden wurde durch die Nachfrage nach großen
Datenpaketen in unserem O2 Free-Portfolio beflügelt. Die Datennutzung wuchs
um +4% im Quartalsvergleich und +47% im Jahresvergleich auf 4,1 GB pro
Monat, wobei die Kunden im O2 Free M Tarif bereits 6,5 GB pro Monat
verbrauchen.

- Bereinigte5 Umsatzerlöse stiegen um +3,5% gegenüber dem Vorjahr auf 1.970
Mio. EUR an (+2,8% im Jahresvergleich auf 1.958 Mio. EUR bei Ausweis gemäß
IAS 18), gestützt auf die starke saisonale Nachfrage nach Endgeräten. Unter
Einbeziehung negativer regulatorischer Auswirkungen in Höhe von -5 Mio. EUR
lagen die Umsatzerlöse bei 1.965 Mio. EUR, ein Plus von +3,2% im
Jahresvergleich.

- Der Trend der bereinigten [5] Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen
[6] blieb mit einem Plus von +0,2% im Jahresvergleich auf 1.335 Mio. EUR
intakt (-0,4% auf 1.327 Mio. EUR nach IAS 18). Q4 war gekennzeichnet durch
ein wettbewerbsintensives Weihnachtsgeschäft, den harten Vergleich zu einem
starken Vorjahresquartal, geringere Einnahmen aus Besucher-Roaming und
unseren Fokus auf Kundenbindung bei der Vertragsverlängerung von Kunden, die
in der Vergangenheit von Problemen im Kundenservice bzw. im Netz betroffen
waren. Die Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen auf berichteter Basis
beliefen sich auf 1.330 Mio. EUR (-0,2% im Jahresvergleich).

- Umsatzerlöse aus Mobilfunk-Hardware beliefen sich auf 445 Mio. EUR, ein
starkes Wachstum um +25,2% gegenüber dem Vorjahr, da die Nachfrage der
Kunden nach hochwertigen Smartphones saisonbedingt und aufgrund von
Promotionen stark ausfiel.

- Die Umsatzerlöse aus dem Festnetzgeschäft gingen gegenüber dem Vorjahr um
-11,0% auf 185 Mio. EUR zurück. Wir haben die Migration der Wholesale-Kunden
abgeschlossen und die der eigenen Retail-Kunden verläuft plangemäß, beides
eine Voraussetzung für die geplante Stilllegung der veralteten
Infrastruktur. Dementsprechend verzeichneten wir bei den Umsatzerlösen aus
dem Retail-Festnetzgeschäft einen Rückgang um -3,0% im Vorjahresvergleich,
da sich Promotionen und ein höherer Anteil von Bündelprodukten gegenläufig
auf den positiven Beitrag von VDSL auswirkten.

- Das OIBDA vor Sonder- und regulatorischen Effekten [7] stieg in Q4 im
Jahresvergleich um +3,6% auf 517 Mio. EUR, was auf weitere rund 10 Mio. EUR
an OIBDA-relevanten Synergien insbesondere aus der Netzkonsolidierung
zurückzuführen war. Nach IAS 18 Rechnungslegung betrug das OIBDA [8]-Wachstum
+1,9% im Jahresvergleich und belief sich damit auf 509 Mio. EUR, bereinigt
um negative regulatorische Effekte in Höhe von -6 Mio. EUR. Die OIBDA-Marge
vor Sonder- und regulatorischen Effekten blieb im Vorjahresvergleich mit
26,3% stabil.

- Der Investitionsaufwand (CapEx) [9] betrug 226 Mio. EUR (-13,7% im
Jahresvergleich). Wir haben uns weiterhin auf effiziente
Investitionsausgaben konzentriert und gleichzeitig den LTE-Ausbau
vorangetrieben. Die zusätzlichen CapEx-Synergien beliefen sich im vierten
Quartal 2018 auf rund 15 Mio. EUR und wurden in erster Linie im Zusammenhang
mit dem Netzwerk erzielt.

- Die konsolidierten Nettofinanzschulden [10] beliefen sich per 31. Dezember
2018 auf 1.129 Mio. EUR mit einem Verschuldungsgrad von 0,6x.

Fortschritte bei den Integrationsaktivitäten und der Netzaktualisierung

Im letzten Quartal 2018 hat Telefónica Deutschland durch den weitgehenden
Abschluss der Netzintegration zum Jahresende und den fortwährenden
LTE-Ausbau deutliche Verbesserungen in der Netzqualität erzielt.

Der erfolgreiche LTE-Ausbau mit mehr als 6.700 neuen LTE-Stationen im Jahr
2018 zeigt sich in den aktuellen Netztests, wobei wir im CHIP-Netztest die
Note "gut" in der Kategorie LTE-Netz erhielten und von der COMPUTER BILD für
unseren "starken LTE Ausbau" ausgezeichnet wurden. Die Zeitschrift hob
insbesondere die Netzqualität in dicht besiedelten Regionen und an
City-Hotspots hervor. Laut CHIP hat das O2-Netz einen "Quantensprung"
vollzogen. Im Netzwerktest 2018 der Zeitschrift connect haben wir zudem eine
beeindruckende Steigerung um 127 Punkte erreicht und damit gegenüber unseren
Mitbewerbern deutlich aufgeholt. Kein anderer deutscher Netzbetreiber hat
seit 2012 eine so deutliche Ergebnisverbesserung erreicht. Telefónica
Deutschland hat auch als einziger deutscher Betreiber sein Ergebnis trotz
verschärfter Messkriterien in diesem Jahr verbessert.

Damit sind wir unserem Ziel das größte und modernste Mobilfunknetz
Deutschlands zu werden ein gutes Stück näher gekommen, während wir
gleichzeitig die angestrebten Integrationssynergien in Höhe von rund 150
Mio. EUR zusätzlicher Einsparungen im Operating-Cashflow realisiert haben.
Insgesamt haben wir bis Ende 2018 bereits Synergien in Höhe von 820 Mio. EUR
erzielt, mehr als 90% des Gesamtziels. Auf das vierte Quartal entfielen rund
10 Mio. EUR an OIBDA-relevanten Synergien und rund 15 Mio. EUR an
CapEx-relevanten Synergien. Nachdem nun alle Integrationsprojekte
erfolgreich abgeschlossen sind, erwarten wir die Realisierung der
verbleibenden Synergien in 2019 maßgeblich aus Rollover-Effekten.

Um den Ausbau und die Voraussetzungen für den Einsatz von 5G unseres
Mobilfunknetzes weiter zu beschleunigen, arbeiten wir mit mehreren Partnern
zusammen und haben Kooperationsvereinbarungen mit Deutsche Telekom,
Vodafone, NGN Networks, GasLine und Unitymedia unterzeichnet, um Glasfaser
ins Backhaul zu bringen und insgesamt über 9.000 zusätzliche Standorte an
Glasfaser anzubinden. Dies ist ein wesentlicher Meilenstein, um bis 2022
über 90% der Stationen in städtischen Regionen und über 25% in ländlichen
Gebieten mit Glasfaser anzubinden.

Darüber hinaus treiben wir eine Reihe von Projekten voran, um zukunftsfähige
Technologien und Applikationen zu entwickeln, z. B. das 5G Connected
Mobility-Project mit Ericsson, das Early 5G Innovation Cluster mit Nokia in
Berlin und das 5G TechCity-Project in München. Erste Ergebnisse unserer
Fixed Wireless Access (FWA) Tests mit Samsung Electronics sind
vielversprechend und erreichen Geschwindigkeiten von nahezu 3 Gbps über die
26 und 28 GHz-Bänder.

Digitale Transformation

Im Rahmen unseres vierjährigen Transformationsprogramms Digital4Growth (D4G)
stellen wir konsequent die Bedürfnisse unserer Kunden und das Nutzererlebnis
im digitalen Zeitalter in das Zentrum unseres Handelns. Unser Schwerpunkt
liegt dabei auf der Nutzung innovativer, neuer Technologien, um Abläufe
einfacher, schneller und besser zu gestalten.

Wir erwarten mit unserem D4G-Programm zwischen 2019 und 2022 einen
OIBDA-Betrag von 600 Mio. EUR brutto zu realisieren, wobei 60% aus
Umsatz-bezogenen Aktivitäten und 40% aus Kosten-bezogenen Aktivitäten
stammen.

Auf der Umsatz-Seite haben wir unsere Aktivitäten in fünf Hauptbereiche
aufgeteilt: Portfolio & ARPU-up Projekte, digitaler Vertrieb &
Omnichannel-Initiativen, Abwanderungsanalysen, eSim und Projekte rund um
Advanced Data Analytics & das Internet der Dinge (IoT).

Auf der Kosten-Seite haben gibt es vier Schwerpunktthemen: Effizienter
Kundenservice, Kanal-Mix & Shop Optimierung, Integration des
Kundenservice-Systems im Festnetz-Breitband und die Optimierung von
Robotik-Prozessen.

Wir wollen unsere System-Architektur modernisieren, unsere Prozesse
Ende-zu-Ende optimieren, die Customer Journey neu aufsetzen und die
Digitalisierung auf unserem Weg zu Deutschlands Mobile & Customer Champion
nutzen.

In 2019 werden wir uns hauptsächlich auf weitere Portfolioerneuerungen
konzentrieren, die unsere ARPU-up Strategie weiter unterstützen, sowie auf
intelligente Tools zur Analyse des Abwanderungsverhaltens, die unseren Fokus
auf Kundenbindung weiter verbessern und uns helfen, die Abwanderung
sukzessive zu reduzieren. Auf der Umsatz-Seite wird unser Augenmerk auf
Kanal-Optimierung liegen, während auf der Kosten-Seite die Effizienz unseres
Kundenservices und Robotik uns helfen werden Einsparungen zu generieren.

Wie auf unserem Kapitalmarkttag präsentiert, haben wir uns konkrete KPI
Ziele gesetzt, die wir in den nächsten vier Jahren erreichen möchten.

- 'Einfacher': Wir wollen die Interaktionen mit unseren Kunden einfacher und
intuitiver gestalten. Um unseren damit verbundenen Fortschritt zu messen,
haben wir uns die folgenden Kernziele gesetzt:

- Erhöhung der O2 App Penetration auf über 80%

- Reduktion der Anzahl an aktiven Tarifen um 40%

- Reduktion der IT-Kosten pro Kunde um 15%

- Reduktion der Abwanderung im Postpaid-Geschäft um mindestens zwei
Prozentpunkte

- 'Schneller': Wir wollen unsere Kundenanfragen in Echt-Zeit bearbeiten und
schnell auf sich verändernde Marktanforderungen reagieren. Die
Zielerreichung werden wir anhand der folgenden KPIs messen:

- Reduzierung des Zeitaufwands für Tarifanpassungen auf innerhalb von
Stunden

- Reduzierung manueller Eingriffe im Back-Office um ~80%

- Steigerung des Umsatzes aus selbstverwalteten Kanälen auf über 25%

- Gewinnung eines fairen Anteils an Bruttozugängen in SME von ~30%

- 'Besser': Wir streben ein exzellentes Kundenerlebnis unabhängig vom
Kontaktpunkt an. Wir möchten eine maßgeschneiderte Kommunikation und
kundenfreundliche IoT-Geräte anbieten um das Kundenerlebnis zu
personalisieren. Hierfür haben wir uns die folgenden Ziele gesetzt:

- Anzahl der verbundenen Endgeräte pro Kunde: 4

- Erhöhung der Anzahl von eCare Ereignissen auf ~80%

- Reduktion der Shops um mehr als 10%

- Realisierung von ~200-300 Mio. EUR kumulierten Umsatzerlösen aus neuen
Geschäftsbereichen einschließlich IoT und Advanced Data Analytics

Aktuelle kommerzielle Entwicklungen

Der deutsche Mobilfunkmarkt blieb im vierten Quartal 2018 über alle Segmente
hinweg weiterhin dynamisch aber rational, mit einem klaren Schwerpunkt auf
profitables Wachstum durch Stärken und Monetarisieren der Datennutzung über
Tarife mit großem Datenvolumen. Dementsprechend haben wir folgende
Initiativen zur Optimierung unseres Produktportfolios durchgeführt:

- Neue Blau Flex-Tarife: Ab dem 14. Februar sind die Blau Postpaid-Tarife
ohne Mindestvertragslaufzeit erhältlich. So profitieren Blau-Kunden von
erhöhter Flexibilität bei gleicher Datengeschwindigkeit und -volumen für nur
2 EUR mehr im Monat

- Konvergenter Tarif O2 my All in One XL: Wir bieten unseren Kunden seit dem
5. Februar Mobilfunk, Festnetz und Internet als konvergenten Bündeltarif für
59,99 EUR/Monat an. Damit können unsere Kunden Highspeed-Internet sowohl zu
Hause als auch unterwegs nutzen

- O2 Business Spot mit LTE-Mobilfunk-Router: Seit Dezember 2018 ist O2
Business auch mit einem neuen, vom Stromnetz unabhängigen Huawei-Router
erhältlich. Geschäftsreisende und mobile Mitarbeiter profitieren von der
zusätzlichen Flexibilität und mobilen Freiheit

- O2 Business Fusion: Am 30. November 2018 haben wir ein neues Rundum-Paket
für Geschäftskunden eingeführt. O2 Business Fusion kombiniert Mobilfunk- und
Festnetz-Produktportfolios in einem modularen System, um die Nachfrage der
Kunden nach konvergenten Produkten zu erfüllen. Alle O2 Business
Fusion-Kunden profitieren außerdem von einer einheitlichen Anlaufstelle für
alle Anfragen zu Festnetz- und Mobilfunk.

- In den letzten Monaten haben wir erneut eine Reihe von Auszeichnungen
erhalten, die unsere fortwährenden Aktivitäten rund um technologische und
kommerzielle Innovationen belegen

- Namhafte deutsche Technologiezeitschriften würdigten unsere verbesserte
Netzwerk-qualität:

- Connect-Test (Dezember 2018): Erheblich verbesserte Bewertung (+127 Punkte
ggü. Vorjahr)

- CHIP (November 2018): Gesamtnote "gut". In Hamburg und München erreichte
das O2-Netz sogar die Note "sehr gut"

- Computer Bild (November 2018): Verbesserung der Netzqualität dank des
"starken LTE-Ausbaus"

- Mehrere Auszeichnungen im Bereich Kundenservice sprechen für unsere
nachhaltige Ausrichtung auf das Kundenerlebnis:

- Wirtschaftswoche (November 2018): Bestnote für die O2
Geschäftskunden-betreuung

- Wirtschaftswoche und Deutsches Kundeninstitut (November 2018):
Top-Platzierungen des O2-Kundenservice für Retail- und Geschäftskunden

- CCV Quality Award (November 2018): Auszeichnung von Telefónica Deutschland
für Kundenzufriedenheit

Finanzausblick 2019 und mittelfristige Erwartungen

Die Auswirkungen aus der Implementierung von IFRS16 zum 1. Januar 2019 sind
im Finanzausblick nicht berücksichtigt. [11]

2019 wird Telefónica Deutschland weiter auf den operativen und finanziellen
Ergebnissen des Geschäftsjahres 2018 aufbauen, die unseren Erwartungen
entsprachen. Auf der Basis des Rechnungslegungsstandards IAS 18 war der
Umsatz mit +0,5% im Jahresvergleich vor dem erheblichen Gegenwind der
Regulierungseffekte in Höhe von 44 Mio. EUR (-0,1% im Jahresvergleich
einschließlich negativer regulatorischer Effekte) weitgehend unverändert.
Das um Sondereffekte bereinigte OIBDA basierend auf IAS 18 stieg vor
regulatorischen Effekten in Höhe von 54 Mio. EUR im Jahresvergleich leicht
um +3,4% (+0,4% im Jahresvergleich einschließlich dieser Effekte), gestützt
durch ca. 100 Mio. EUR Umsatz- und OIBDA-relevanter Synergien. Insgesamt
haben wir nun 820 Mio. EUR (>90%) des gesamten Synergieziels von 900 Mio.
EUR in 2019 an kumulierten Einsparungen beim operativen Cashflow erreicht.
Unser letztes Integrationsprojekt, die Konsolidierung unserer Netzwerke, ist
nun abgeschlossen und markiert einen bedeutenden Meilenstein auf unserem Weg
zu Deutschlands "Mobile Customer and Digital Champion". Darüber hinaus lag
der Investitionsaufwand von Telefónica Deutschland bei 966 Mio. EUR [12] mit
einer Investitionsquote von 13,2% im Jahr 2018, was ebenfalls dem Rahmen
unserer Guidance von 12-13% für das Geschäftsjahr 2018 entspricht.

Der deutsche Mobilfunkmarkt blieb 2018 über alle Segmenten hinweg dynamisch
aber rational, mit einem klaren Fokus auf profitables Wachstum durch
Stimulierung der Datennutzung unserer Kunden sowie auf die "mobile
Freiheit", mit dem Ziel einen ausgewogenen Marktanteil zu erhalten.
Telefónica Deutschland gelang ein erfolgreicher Relaunch seiner O2 Free und
Blau Portfolios. Die neuen O2 Free Tarife - mit der Boost-Option für
doppeltes Datenvolumen und der einzigartigen O2 Connect-Option für bis zu 10
Geräte - unterstützen unsere ARPU-up-Strategie. Weiter helfen sie uns, den
Auswirkungen aus fortlaufenden Verschiebungen innerhalb der Kundenbasis
sowie OTT-Effekten entgegenzuwirken. Mit unseren bestehenden Partnerschaften
waren wir weiterhin erfolgreich.

2019 wird Telefónica Deutschland weiter eine erfolgreiche Mehrmarken- und
Mehrkanal-Strategie verfolgen. Im aktuellen Marktumfeld erwarten wir 2019 im
Premium- und im Discount-Segment ein stabiles Preisniveau. Postpaid bleibt
dabei der stärkste positive Treiber für unser Geschäft. Darüber hinaus wird
auch Prepaid weiter eine wichtige Säule für unsere operative und finanzielle
Performance darstellen. Wir erwarten jedoch eine Fortsetzung des aktuellen
Trends mit schwächerer Kundennachfrage in diesem Segment, die in der
Einführung von Legitimationsprüfungen begründet liegt und im Markt den
Wechseltrend von Pre- zu Postpaid beschleunigt.

Es wird erwartet, dass regulatorische Änderungen weiter einen starken
Gegenwind für unsere finanzielle Performance in 2019 darstellen. Der Umsatz
wird von negativen Effekten aus der Senkung der Terminierungsentgelte für
mobile Sprachminuten von 1,07 Eurocent auf 0,95 Eurocent zum 1. Dezember
2018 und den neuen Vorschriften für Anrufe/SMS innerhalb der EU
beeinträchtigt, die jetzt zum 15. Mai 2019 bei 0,19 EUR pro Minute/0,06 EUR
pro SMS gedeckelt werden. Wir werden auch weiterhin geringfügige
Auswirkungen aus der "Roam-like-Home"-Regulierung sehen, da Kunden weiter
aktiv bestehende Tarife mit Roaming-Paketen beenden. Insgesamt erwarten wir,
dass sich die negativen regulatorischen Auswirkungen auf den Gesamtumsatz
2019 auf rund 60-70 Mio. EUR belaufen. Gleichermaßen werden sich in der
OIBDA-Entwicklung die negativen Auswirkungen der Nutzungselastizitätseffekte
aus "Roam-like-Home", der oben genannten Anrufe/SMS innerhalb der EU und, in
geringerem Umfang, Auswirkungen der Terminierungsentgelte widerspiegeln.
Insgesamt erwarten wir, dass sich die negativen regulatorischen Auswirkungen
auf das OIBDA auf rund 40-50 Mio. EUR belaufen.

Für das Jahr 2019 erwarten wir, dass der Gesamtumsatz (bereinigt um die oben
genannten negativen regulatorischen Auswirkungen in Höhe von rund 60-70 Mio.
EUR) im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert bleibt. Die Umsätze aus
dem Verkauf von Mobilfunkhardware hängen weiterhin von der Marktdynamik
sowie von den Markteinführungszyklen und der Verfügbarkeit neuer
Gerätegenerationen ab. Im Festnetzgeschäft ist die Migration von
Wholesale-Kunden als Voraussetzung für die Stilllegung unserer veralteten
Infrastruktur für den ULL-Breitbandzugang jetzt abgeschlossen. Wir erwarten,
dass sich die Umsatzentwicklung hier über die Zeit wieder normalisiert.
Heute vermarkten wir Festnetz-Breitband und konvergente Produkte nur mehr
basierend auf unserem Wholesale-Zugang zu Netzen der Wettbewerber.
Mittelfristig erwarten wir, Umsatzwachstum im Einklang mit dem deutschen
Markt zu generieren sowie Marktanteile im Bereich des Internets der Dinge zu
gewinnen. Unsere eigenen Kunden sind unser größtes Kapital. Wir wollen sie
fördern und weiterentwickeln, sowie viele weitere Kunden mit unserer
erfolgreichen Mehrmarken- und Mehrkanalstrategie bedienen. Unsere Annahmen
basieren auf einem weiterhin rationalen Wettbewerbsumfeld sowie stabilen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Nachdem alle Integrationsaktivitäten bis zum Jahresende 2018 abgeschlossen
sind, bestätigen wir unser Synergie-Gesamtziel von ca. 900 Mio. EUR an
kumulierten Einsparungen beim operativen Cashflow im Jahr 2019, mit
unterjährigen inkrementellen Einsparungen von ca. 40 Mio. EUR auf
OIBDA-Ebene. Dies sind hauptsächlich Übertragungseffekte aus der
Netzwerkkonsolidierung. Auf CapEx-Ebene erwarten wir während des Jahres
ebenfalls weitere Einsparungen von etwa 40 Mio. EUR, die maßgeblich aus dem
Ausbau eines gemeinsamen LTE-Netzwerks stammen.

2019 wird das erste Jahr des vierjährigen Transformationsprogramms
Digital4Growth der Telefónica Deutschland sein, das wir auf unserem
Kapitalmarkttag im Februar 2018 gelauncht haben. Es hat einen klaren Fokus
auf das Kundenerlebnis im digitalen Zeitalter. Wir streben nach einem
anhaltend profitablen Wachstum, indem wir zusätzliche Chancen auf
Umsatzwachstum in unserem Kerngeschäft nutzen, gleichzeitig adressieren wir
neue Geschäftsfelder, die zum Beispiel aus der e-SIM Fähigkeit, Advanced
Data Analytics (ADA) oder dem Internet der Dinge (IoT) entstehen. Darüber
hinaus wollen wir Effizienzen aus der weiteren Automation und
Digitalisierung unserer Prozesse erzielen und damit "einfacher, schneller
und besser" werden. Wir bekräftigen unseren Transformationsplan, zwischen
2019 und 2022 einen zusätzlichen OIBDA-Beitrag von insgesamt 600 Mio. EUR
brutto aus Wachstums- und Effizienzsteigerungen zu erzielen. Im ersten Jahr
rechnen wir mit einem zusätzlichen Bruttobeitrag von 40 Mio. EUR auf
OIBDA-Ebene, mit einem deutlichen schrittweisen Anstieg in den Folgejahren.

Vor diesem Hintergrund erwarten wir für 2019 ein um Sondereffekte
bereinigtes OIBDA, das vor den oben genannten negativen regulatorischen
Effekten von 40-50 Mio. EUR im Jahresvergleich weitgehend unverändert bis
leicht positiv ist. Wir gehen also davon aus, dass die vorgenannten
Integrations- und Transformationseinsparungen weitere Investitionen in den
Markt größtenteils ausgleichen werden. Wir gehen davon aus, dass die Margen
für Mobilfunkhardware weiterhin größtenteils neutral bleiben.

Die Annahme rund um Investitionen in den Markt basiert auf der Erwartung
eines rationalen Ergebnisses bei der bevorstehenden Versteigerung von
Frequenzen, die am Ende des ersten Quartals 2019 beginnen soll, sowie auf
der Annahme eines weiterhin rationalen Marktumfelds mit anhaltendem
exponentiellem Datenwachstum.

2018 erzielten wir durch die Konsolidierung und den anhaltenden Ausbau des
LTE-Netzes eine deutliche Stabilisierung und Qualitätsverbesserungen in
unserem Netz. Aufbauend auf diesen Erfolgen schreiten wir mit dem weiteren
Ausbau und der Optimierung unseres mobilen Netzwerks fort und verbessern das
Kundenerlebnis damit fortlaufend. Wir planen 2019 rund 10.000 weitere
LTE-Standorte (ca. 30.000 LTE-Zellen) auszurollen.

Außerdem werden wir im Rahmen unseres vierjährigen Transformationsprogramms
in unsere Omni-Channel-Fähigkeiten und die Ende-zu-Ende Digitalisierung und
Harmonisierung unserer Prozesslandschaft investieren, z.B. durch Robotics.
Beim Investitionsbedarf für unsere digitale Transformation handelt es sich
um Vorabinvestitionen. Daher erwarten wir eine Investitionsquote von ca.
13-14% für das Geschäftsjahr 2019; mittelfristig sehen wir einen stabilen
CapEx-Rahmen von ca. 1 Milliarde EUR. Darin enthalten ist der Bedarf für
Back- und Fronthaul Investitionen für 4G sowie Backhaul Investitionen für 5G
basierend auf dem aktuellen regulatorischen Rahmen.

Seit dem Börsengang und der Integration der Telefónica Deutschland und der
E-Plus Gruppe verfügen wir über eine starke Bilanz und einen konservativen
Verschuldungsgrad [13] von maximal 1,0x; dies spiegelte sich in einem
soliden Investment-Grade-Rating von Fitch und dem ständigen Zugang zu den
Kapitalmärkten wider. Im Laufe des Geschäftsjahres 2019 werden wir unser
selbst definiertes Verschuldungsziel in zweierlei Hinsicht überprüfen:
Erstens werden wir die technischen Änderungen aus der Einführung des
Rechnungslegungsstandards IFRS 16 abbilden. Wir erwarten durch die Anwendung
von IFRS 16 wesentliche Auswirkungen auf unsere Marge, die Bilanz und den
Verschuldungsgrad. Zweitens fassen wir die Einführung einer höheren
Zielverschuldung ins Auge, um für die anstehenden 5G Investitionen unsere
gesamte finanzielle Stärke ausschöpfen zu können und gleichzeitig unser BBB
Investment-Grade-Rating durch Fitch zu wahren.

Wir glauben an unsere Fähigkeit, angesichts solider Dynamik im operativen
Geschäft und weiterer Unterstützung durch das Programm Digital4Growth
mittelfristig Free Cashflow Wachstum zu generieren. Daher zielen wir
weiterhin auf eine hohe Dividendenausschüttung im Verhältnis zum Free Cash
Flow ab. Für das Geschäftsjahr 2018 bekräftigen wir unseren
Dividendenvorschlag von 0,27 EUR je Aktie an die Hauptversammlung im Mai
2019.

Finanzausblick 2019 und mittelfristige Erwartungen:

Die Auswirkungen aus der Implementierung von IFRS16 zum 1. Januar 2019 sind
im Finanzausblick nicht berücksichtigt. [14]

Referenzwert 2018 Ausblick für 2019 Mittelfris-
tiger
Ausblick
Umsatz 7.320 Mio. EUR Weitgehend Wachstum im
unverändert ggü. Einklang
Vorjahr mit dem
(bereinigt um deutschen
regulatorische Markt
Effekte in Höhe
von 60-70 Mio.
EUR)
OIBDA Bereinigt um 1.884 Mio. EUR Weitgehend Weiterer
Sondereffekte[1][15] unverändert bis Ausbau der
1. #footnote_15 leicht positiv Marge
ggü. Vorjahr
(bereinigt um
regulatorische
Effekte in Höhe
von 40-50 Mio.
EUR)
Investitionsquote 13,2% ca. 13-14% Stabiler
Investiti-
onsaufwand
von ca. 1
Milliarde
EUR
Dividende 0,27 EUR/Aktie Hohe
Vorschlag für das Ausschüttungsquo-
Geschäftsjahr 2018 te im Verhältnis
an die zum FCF
Hauptversammlung
im Mai 2019
Operatives Ergebnis von Telefónica Deutschland im Jahr 2018

Zum 30. Dezember 2018 belief sich die Zahl der Kundenanschlüsse der
Telefónica Deutschland auf 47,1 Mio. (-1,1% im Jahresvergleich),
einschließlich 42,8 Mio. Mobilfunkanschlüssen (-0,8% im Jahres-vergleich).
Dies lag hauptsächlich am Rückgang der Kundenbasis im mobilen
Prepaid-Bereich um -6,1% im Jahresvergleich (20,5 Mio. Kunden), der auf
Änderungen im regulatorischen Umfeld im Jahr 2017 und den Markttrend zu
Postpaid-Angeboten zurückzuführen ist. Der mobile Postpaid-Bereich
verzeichnete ein Plus von +4,7% im Jahresvergleich und wuchs auf 22,3 Mio.
Kunden. Per Ende Dezember lag der Anteil der Postpaid-Mobilfunkanschlüsse an
der gesamten Mobilfunkkundenbasis bei 52,0%, ein Anstieg von +2,7
Prozentpunkten im Jahresvergleich. Auf Basis bestehender Marktstandards für
Inaktivität lag die Zahl der Mobilfunkanschlüsse bei 45,3 Mio. und die
unserer Gesamtkundenanschlüsse bei 49,5 Mio. Im Festnetzgeschäft erhöhte
sich die DSL-Retail-Kundenbasis im Jahresvergleich um +0,4% auf 2,1 Mio.
Anschlüsse und profitierte von der weiterhin robusten VDSL-Nachfrage.
Gleichzeitig wurde die Migration unserer eigenen ADSL-Kunden planmäßig
fortgesetzt. Die Migration der Wholesale-Kunden haben wir bereits
abgeschlossen; beides eine Voraussetzung für die geplante Stilllegung der
veralteten Infrastruktur.

Der mobile Postpaid-Bereich verzeichnete +1.002 Tausend Nettozugänge im Jahr
2018, mit +279 Tausend im vierten Quartal. Ein guter Vergleich zu +737
Tausend bzw. +186 Tausend Nettozugängen in den jeweiligen
Vorjahreszeiträumen und ein klarer Beleg für den Erfolg unserer
Portfolioinitiativen mit einem strikten Fokus auf werthaltiges Wachstum und
einen fairen Marktanteil in allen Segmenten. In einem rationalen aber
dynamischen Marktumfeld blieb der Beitrag der Partnermarken solide und trug
im Jahr 2018 mit 60% bzw. im vierten Quartal mit 62% zu den Bruttozugängen
bei, unterstützt durch Kundenmigrationen in unser Netz. Der primäre Fokus
der Telefónica Deutschland liegt weiterhin auf Kundenbindung und Entwicklung
der Bestandskundenbasis.

Der mobile Prepaid-Bereich registrierte einen Nettoabgang von -1.338 Tausend
Anschlüssen im Jahr 2018, darunter -509 Tausend im vierten Quartal,
verglichen mit -1.873 Tausend (einschließlich eines Sondereffekts aus der
Kundenstammbereinigung) im vierten Quartal des Vorjahres. Prepaid leistet
zwar weiterhin einen wesentlichen Beitrag zu unserem Geschäft, die Nachfrage
bleibt jedoch aufgrund der im Sommer 2017 eingeführten regulatorischen
Änderungen und eines allgemeinen Markttrends hin zu Postpaid-Angeboten
rückläufig.

Die Abwanderungsrate im Postpaid-Bereich war mit 1,6% im Jahresvergleich in
2018 stabil und lag im vierten Quartal des Jahres bei 1,8% als Folge der
üblichen Saisonalität. Die Abwanderungsrate im
O2-Postpaid-Privatkundengeschäft
verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um +0,1 Prozentpunkte auf 1,4% im
Jahr 2018. Die annualisierte Abwanderungsrate im
O2-Postpaid-Privatkundengeschäft
lag bei 17,3%, was im Jahresvergleich einer Verbesserung von +0,7
Prozentpunkten entspricht.

Die Smartphone-Penetration [16] betrug per Ende Dezember über alle Marken
und Segmente hinweg 66% und war damit im Jahresvergleich um +5,1
Prozentpunkte höher.

Die LTE-Kundenbasis profitierte weiterhin von der hohen Nachfrage nach
Highspeed-Mobilfunkdatendiensten und der guten Resonanz auf das
aktualisierte O2 Free Portfolio und wuchs im Jahresvergleich um +17,0% auf
18,4 Mio. Anschlüsse zum 31. Dezember 2018. Die LTE-Penetration der
Kundenbasis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um +6,9 Prozentpunkte auf
44,3%.

Im durchschnittlichen Erlös pro Kunde (ARPU) kamen in 2018 die anhaltende
Belastung durch regulatorische Änderungen und Verschiebungen innerhalb der
Kundenbasis zum Ausdruck, die teilweise vom positiven ARPU-Beitrag des O2
Free-Portfolios ausgeglichen wurden. Der Gesamt-ARPU im Mobilfunkgeschäft
belief sich im Jahr 2018 auf 10,0 EUR und auf 10,1 EUR im vierten Quartal.
Dies entspricht einem Anstieg von +3,1% bzw. +3,0% im Jahresvergleich. Der
Postpaid ARPU fiel im Jahresvergleich um -4,0% auf 14,9 EUR in 2018 bzw. um
-2,3% im Jahresvergleich auf 14,8 EUR für den Zeitraum von Oktober bis
Dezember. Der Prepaid ARPU belief sich auf 5,8 EUR in 2018 und auf 6,0 EUR
im vierten Quartal. Dies entspricht einem Anstieg von +11,1% bzw. +6,4% im
Jahresvergleich.

Der ARPU im Festnetz-Privatkundengeschäft lag bei 24,5 EUR (-1,3% im
Jahresvergleich) und belief sich im vierten Quartal auf 24,1 EUR (-3,2% im
Jahresvergleich), infolge von Promotionen und einem höheren Anteil von
gebündelten Tarifen in der Kundenbasis.

Die Anzahl der Kundenanschlüsse im Festnetz-Retail-Breitbandgeschäft lag mit
ca. 2,1 Mio. Anschlüssen etwas höher im Jahresvergleich (+0,4%). Im Jahr
2018 wurden +8 Tausend Nettozugänge verzeichnet (+25 Tausend Nettozugänge im
vierten Quartal), mit einer weiterhin soliden Nachfrage nach VDSL (+290
Tausend Nettozugängen im Jahr 2018 davon +52 Tausend im vierten Quartal).

Bei den Wholesale-Festnetzanschlüssen wurde die Migration als Voraussetzung
für die in naher Zukunft geplante Stilllegung der Infrastruktur für den
entbündelten Zugang zu Teilnehmeranschlussleitungen (Unbundled Local Loop -
ULL) abgeschlossen.

Finanzergebnis von Telefónica Deutschland im Jahr 2018

Die Umsatzerlöse auf berichteter Basis beliefen sich auf insgesamt 7.320
Mio. EUR im Jahr 2018, was einem Plus von +0,3% im Jahresvergleich
entspricht (im vierten Quartal +3,2% im Jahresvergleich auf 1.965 Mio. EUR).
Ohne die regulatorisch bedingten Einbußen von -44 Mio. EUR im Jahr 2018 (-5
Mio. EUR im vierten Quartal) stiegen die Umsatzerlöse im Jahr 2018 um +0,9%
auf bei 7.364 Mio. EUR (+0,5% gegenüber dem Vorjahr auf 7.334 Mio. EUR bei
Bilanzierung nach IAS 18) und erhöhten sich im vierten Quartal um +3,5% auf
1.970 Mio. EUR (+2,8% gegenüber dem Vorjahr auf 1.958 Mio. EUR bei
Bilanzierung nach IAS 18).

Die Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen [17] lagen auf berichteter
Basis bei 5.267 Mio. EUR (-0,4% im Jahresvergleich) im Jahr 2018 bzw. auf
1.330 Mio. EUR (-0,2% im Jahresvergleich) im vierten Quartal 2018. Ohne
Berücksichtigung der regulatorischen Effekte von -44 Mio. EUR (-5 Mio. EUR
im vierten Quartal) war die Entwicklung der bereinigten Umsatzerlöse aus
Mobilfunkdienstleistungen weiterhin positiv mit +0,4% im Jahresvergleich auf
5.310 Mio. EUR in 2018 (unverändert bei 5.288 Mio. EUR bei Bilanzierung nach
IAS 18) und +0,2% im Jahresvergleich auf 1.335 Mio. EUR im vierten Quartal
(-0,4% im Jahresvergleich auf 1.327 Mio. EUR bei Bilanzierung nach IAS 18).
Der Trend spiegelt die positiven Effekte des O2 Free Portfolio sowie den
anhaltenden Gegenwind der OTT-Trends sowie Verschiebungen innerhalb der
bestehenden Kundenbasis. Darüber war Q4 gekennzeichnet durch ein
wettbewerbsintensives Weihnachtsgeschäft, einen harten Vergleich zu einem
starken Vorjahresquartal in 2017, geringere Einnahmen aus Besucher-Roaming
und unseren Fokus auf Kundenbindung bei der Vertragsverlängerung von Kunden,
die in der Vergangenheit von Problemen im Kundenservice bzw. im Netz
betroffen waren.

Die Umsatzerlöse im mobilen Datengeschäft lagen im Jahr 2018 im
Jahresvergleich um -2,1% niedriger bei 2.922 Mio. EUR und wuchsen im vierten
Quartal um +0,7% gegenüber dem Vorjahr auf 753 Mio. EUR, eine Reflektion der
Kundennachfrage nach größeren Datenpaketen. Der Anteil Nicht-
SMS-Datenumsätze an den Datenumsätzen erhöhte sich in 2018 im
Jahresvergleich um +4,6 Prozentpunkte auf 85,4%.

Die Umsatzerlöse aus Mobilfunk-Hardware stiegen im Jahr 2018 im
Jahresvergleich um +12,8% auf 1.272 Mio. EUR und um +25,2% auf 445 Mio. EUR
im vierten Quartal, da die saisonale Nachfrage nach hochwertigen Smartphones
von Promotionen gestützt wurde.

Die Umsatzerlöse aus dem Festnetzgeschäft verzeichneten in 2018 einen
weiteren Rückgang auf 767 Mio. EUR (-11,0% im Jahresvergleich) und im
vierten Quartal auf 185 Mio. EUR (-11,0% im Jahresvergleich). Dies war
hauptsächlich auf den erwarteten migrationsbedingten Rückgang bei den
Festnetzumsätzen aus dem Wholesale-Geschäft zurückzuführen. Die
VDSL-Nachfrage blieb solide, während sich der Trend der Festnetzumsätze im
Privatkundengeschäft leicht abschwächte (-1,9% im Jahr 2018 bzw. -3,0% im
vierten Quartal, jeweils im Jahresvergleich), was auf Promotionen und einen
höheren Anteil von gebündelten Tarifen innerhalb unserer Kundenbasis
zurückzuführen war.

Die sonstigen Erträge beliefen sich auf 177 Mio. EUR, verglichen mit 159
Mio. EUR im Jahr 2017 (59 Mio. EUR im vierten Quartal 2018 im Vergleich zu
62 Mio. EUR im vierten Quartal 2017).

Die betrieblichen Aufwendungen stiegen in 2018 gegenüber dem Vorjahr leicht
um +0,5% bzw. im vierten Quartal um +5,6% auf 5.700 Mio. EUR bzw. 1.551 Mio.
EUR an. Die betrieblichen Aufwendungen beinhalten Sondereffekte [18] in Höhe
von 87 Mio. EUR im Jahr 2018 (38 Mio. EUR im vierten Quartal), überwiegend
im Zusammenhang mit dem Netz. Gleichzeitig haben wir zusätzliche
Einsparungen aus der Integration erzielt und einen stringenten Fokus auf
werthaltige Entwicklung beibehalten.

- Der Materialaufwand belief sich im Jahr 2018 auf 2.459 Mio. EUR (+2,7%
gegenüber dem Vorjahr) und auf 712 Mio. EUR im vierten Quartal (+11,9%
gegenüber Vorjahr). Der Wareneinsatz für Hardware (60% des Materialaufwands
im vierten Quartal) war entsprechend der starken Nachfrage nach Endgeräten
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höher, während der Wareneinsatz für
Konnektivität (33% des Materialaufwands im vierten Quartal) im
Jahresvergleich zurückging, da höhere Wholesale-Kosten für Outbound-Roaming
durch geringere Terminierungskosten ausgeglichen wurden.

- Der um Restrukturierungskosten bereinigte Personalaufwand ging in 2018 im
Jahresvergleich um -1,1% auf 591 Mio. EUR und im vierten Quartal gegenüber
dem Vorjahr um -4,1% auf 143 Mio. EUR zurück, da inflationsbedingte
Gehaltsanpassungen im Jahr 2018 durch die Einsparungen im Zusammenhang mit
dem Mitarbeiter-Restrukturierungsprogramm kompensiert wurden. Die
Restrukturierungskosten lagen im Jahr 2018 bei 19 Mio. EUR (16 Mio. EUR im
vierten Quartal) im Vergleich zu 44 Mio. EUR im gleichen Zeitraum 2017 (22
Mio. EUR im vierten Quartal 2017).

- Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben im Jahr 2018 stabil
(-0,1% gegenüber dem Vorjahr) bei 2.631 Mio. EUR und umfassten
Sondereffekte18
in Höhe von 66 Mio. EUR. Im vierten Quartal stiegen die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen um +2,9% auf 680 Mio. EUR und beinhalteten
Sondereffekte18 in Höhe von 22 Mio. EUR. Im Jahr 2018 machten die
kommerziellen und nicht-kommerziellen Kosten 59% bzw. 37% aus.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) belief sich im Jahr 2018 auf
1.797 Mio. EUR, was einem Plus von +0,7% im Jahresvergleich entspricht
(1.762 Mio. EUR und -1,3% ggü. Vorjahr nach IAS 18). Im vierten Quartal 2018
betrug das OIBDA 473 Mio. EUR, lag also um -4,8% niedriger (464 Mio. EUR und
-6,6% ggü. Vorjahr nach IAS 18).

Das OIBDA vor Sonder- und regulatorischen Effekten [19] stieg im Jahr 2018
im Jahresvergleich um +5,3% auf 1.938 Mio. EUR (+3,4% auf 1.903 Mio. EUR
ggü. Vorjahr nach IAS 18) und im vierten Quartal um +3,6% gegenüber dem
Vorjahr auf 517 Mio. EUR (+1,9% auf 509 Mio. EUR ggü. Vorjahr nach IAS 18).
Die Sondereffekte beliefen sich auf 87 Mio. EUR bzw. 38 Mio. EUR und hingen
hauptsächlich mit der Netzkonsolidierung zusammen. Der negative
regulatorische Effekt in Höhe von -54 Mio. EUR (-6 Mio. EUR im vierten
Quartal) wurde vor allem durch Nutzungselastizitätseffekte im Zusammenhang
mit der europäischen Roaming-Gesetzgebung verursacht. Die zusätzlichen
Einsparungen aus OIBDA-relevanten Integrationsaktivitäten betrugen im
laufenden Jahr insgesamt etwa 100 Mio. EUR (ca. 10 Mio. EUR im vierten
Quartal), da die Netzkonsolidierung weitgehend abgeschlossen wurde. Wie mit
unseren Q3 Ergebnissen angekündigt, konnten wir auch rund 20 Mio. EUR an
Einsparungen aus dem Jahr 2019 in das Jahr 2018 vorziehen. Daher stieg die
OIBDA-Marge im Jahr 2018 um +1,1 Prozentpunkte im Jahresvergleich auf 26,3%.

Die Gruppengebühren beliefen sich in 2018 auf 37 Mio. EUR und im vierten
Quartal auf 9 Mio. EUR.

Die Abschreibungen beliefen sich in 2018 auf 1.987 Mio. EUR, was einem
Zuwachs um +6,3% gegenüber demselben Zeitraum des Jahres 2017 entspricht,
die hauptsächlich auf eine kürzere Nutzungsdauer von Netzwerkausrüstung
infolge der Netzkonsolidierung zurückzuführen war.

Im Jahr 2018 betrug das Betriebsergebnis -190 Mio. EUR, verglichen mit einem
Verlust von -84 Mio. EUR im Jahr 2017.

Das Netto-Finanzergebnis für das Jahr 2018 belief sich auf -42 Mio. EUR
gegenüber -34 Mio. EUR im Vorjahr.

Das Unternehmen wies für das Jahr 2018 keinen wesentlichen
Ertragssteueraufwand aus.

Der Nettoverlust für das Jahr 2018 betrug -230 Mio. EUR, verglichen mit
einem Nettoverlust von -381 Mio. EUR im Vorjahr.

Der Investitionsaufwand (CapEx) [20] stieg infolge des fortwährenden LTE
Ausbaus im Jahresvergleich um +1,7% auf 966 Mio. EUR im GJ 2018 an. Im
vierten Quartal ging das CapEx um -13,7% auf 226 Mio. EUR zurück, da wir
unsere Netzkonsolidierung weitgehend abgeschlossen haben. Die zusätzlichen
CapEx-Synergien beliefen sich im Jahr 2018 auf ca. 50 Mio. EUR.

Der Operating Cashflow (OIBDA minus CapEx20) belief sich im Jahr 2018 auf
831 Mio. EUR, ein Rückgang um -0,5% gegenüber dem Vorjahr.

Der Free Cashflow (FCF) [21] belief sich im Jahr 2018 auf 733 Mio. EUR,
verglichen mit 680 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum, was einem Plus von +7,8%
im Jahresvergleich entspricht.

Die Veränderungen des Umlaufvermögens (Working Capital) verzeichneten im
Jahr 2018 einen Negativsaldo von -79 Mio. EUR. Das Umlaufvermögen war
hauptsächlich beeinflusst durch Miet-vorauszahlungen für Leitungen und
Mobilfunkstationen (+68 Mio. EUR), einen Rückgang der
Investitionsverbindlichkeiten (-21 Mio. EUR), die Verringerung der
Restrukturierungsrückstellungen (-17 Mio. EUR) sowie sonstige Veränderungen
des Umlaufvermögens in Höhe von -110 Mio. EUR. Der letzte Posten beinhaltet
Silent Factoring Transaktionen mit einem Bruttobetrag in Höhe von 629 Mio.
EUR aus dem Verkauf von Forderungen für Mobilfunk-Hardware, die durch andere
Bewegungen, einschließlich einer Reduktion von Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten kompensiert
wurden.

Die konsolidierten Nettofinanzschulden [22] stiegen zum Ende des Jahres 2018
auf 1.129 Mio. EUR, gegenüber 1.064 Mio. EUR im Jahr 2017. Der
Verschuldungsgrad betrug 0,6x und blieb damit innerhalb unseres
Zielverschuldungsgrads von maximal 1,0x.

ANHANG - Datentabellen

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Pia Hildebrand, Investor Relations Officer
Sophia Patzak, Investor Relations Officer
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werden. Es werden kein Geld, keine Wertpapiere oder andere Gegenleistungen
von einer Person in den Vereinigten Staaten eingefordert. Falls solche
Leistungen als Antwort auf die in diesen schriftlichen Unterlagen
enthaltenen Informationen übermittelt werden, werden sie nicht angenommen.

[1] Sofern nicht anders angegeben werden die in diesem Dokument
veröffentlichten Finanz-KPIs und Jahresvergleiche in Übereinstimmung mit den
IFRS-Bilanzierungsstandards in der von der Europäischen Union übernommenen
Form erstellt. Die Finanzkennzahlen für das Jahr 2018 weisen dementsprechend
die Auswirkungen der Anwendung von IFRS 15 ab dem 1. Januar 2018 aus.

[2] Die Auswirkungen der Anwendung von IFRS 15 ab dem 1. Januar 2018 waren
im Finanzausblick nicht berücksichtigt.

[3] Bereinigt um negative regulatorische Effekte (hauptsächlich im
Zusammenhang mit der europäischen Roaming-Verordnung).

[4] Bereinigt um Sondereffekte und ohne die Auswirkungen der regulatorischen
Veränderungen (insbesondere der europäischen Roaming- Verordnung).

[5] Bereinigt um negative regulatorische Effekte (hauptsächlich im
Zusammenhang mit der europäischen Roaming-Verordnung).

[6] Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen beinhalten Grundgebühren und
die von unseren Kunden entrichteten Gebühren für die Nutzung von
Sprachdiensten, SMS und mobile Daten. Weiterhin sind die Zugangs- und
Zusammenschaltungsentgelte sowie weitere Entgelte enthalten, die andere
Anbieter für die Nutzung unseres Netzes bezahlen.

[7] Sondereffekte beliefen sich im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2018
auf 38 Mio. EUR Restrukturierungskosten und die regulatorischen Effekte
beliefen sich für denselben Zeitraum 2018 auf 6 Mio. EUR.

[8] Bereinigt um Sondereffekte und ohne die Auswirkungen der regulatorischen
Veränderungen (insbesondere der europäischen Roaming- Verordnung).

[9] Inklusive der Zugänge aus aktivierten Finanzierungsleasingverhältnissen
und exklusive der aktivierten Fremdkapitalkosten für Investitionen in
Spektrum.

[10] Nettofinanzschulden beinhalten kurz- und langfristige verzinsliche
finanzielle Vermögenswerte und verzinsliche Verbindlichkeiten sowie
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, jedoch keine Zahlungen für
Mobilfunkfrequenzen.

[11] Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Unterlagen zur
Quartalsberichterstattung während des Berichtszeitraums. Wir planen die
Ausweisung gemäß IFRS 16 ab dem ersten Quartal 2019.

[12] Davon waren 8 Mio. EUR Zugänge aus aktivierten
Finanzierungsleasingverhältnissen.

[13] Verschuldungsgrad ist definiert als Nettofinanzschulden dividiert durch
das OIBDA bereinigt um Sondereffekte der letzten zwölf Monate.

[14] Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Unterlagen zur
Quartalsberichterstattung während des Berichtszeitraums. Wir planen die
Ausweisung gemäß IFRS 16 ab dem ersten Quartal 2019.

[15] Sondereffekte wie Restrukturierungskosten oder der Verkauf von
Vermögenswerten sind nicht enthalten.

[16] Anzahl der aktiven Datentarife bei den Mobilfunk-Bestandskunden,
ausgenommen M2M- und ausschließliche Datenzugriffe.

[17] Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen beinhalten Grundgebühren und
die von unseren Kunden entrichteten Gebühren für die Nutzung von
Sprachdiensten, SMS und mobile Daten. Weiterhin sind die Zugangs- und
Zusammenschaltungsentgelte sowie weitere Entgelte enthalten, die andere
Anbieter für die Nutzung unseres Netzes bezahlen.

[18] Sondereffekte umfassten im Zeitraum von Januar bis Dezember 2018
Restrukturierungskosten in Höhe von 84 Mio. EUR (überwiegend in den
sonstigen Aufwendungen) und Beratungskosten im Zusammenhang mit
gesellschaftsrechtlichen Maßnahmen in Höhe von 2 Mio. EUR.

[19] Sondereffekte beliefen sich auf 84 Mio. EUR Restrukturierungskosten und
2 Mio. EUR akquisitionsbedingte Beratungskosten im Zeitraum von Januar bis
Dezember 2018, und die regulatorischen Effekte beliefen sich für denselben
Zeitraum von Januar bis Dezember 2018 auf - 54 Mio. EUR.

[20] Mit Zugängen aus aktivierten Finanzierungsleasingverhältnissen und ohne
aktivierte Fremdkapitalkosten für Investitionen in Spektrum.

[21] Der Free Cashflow vor Dividenden- und Spektrumszahlungen ist definiert
als die Summe des Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit und des Cashflow
aus der Investitionstätigkeit und wurde exklusive der geleisteten Zahlungen
für die Investitionen in Spektrum sowie exklusive der damit verbundenen
geleisteten Zinszahlungen berechnet.

[22] Nettofinanzschulden beinhalten kurz- und langfristige zinstragende
finanzielle Vermögenswerte und zinstragende Verbindlichkeiten sowie
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, jedoch keine Zahlungen für
Mobilfunkfrequenzen.

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