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DGAP-News: Salzgitter AG: Eckdaten des Geschäftsjahres 2018 (deutsch)

27.02.2019 um 07:30 Uhr

Salzgitter AG: Eckdaten des Geschäftsjahres 2018

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DGAP-News: Salzgitter AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Salzgitter AG: Eckdaten des Geschäftsjahres 2018

27.02.2019 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Salzgitter-Konzern mit bestem Ergebnis der vergangenen zehn Jahre

- Vorsteuergewinn gegenüber Vorjahr um nahezu 50 % gesteigert

- 150 Mio. EUR zusätzlich realisierter Ergebnisbeitrag der internen
Maßnahmen unterstreichen deren Bedeutung

- Prognose Geschäftsjahr 2019 bestätigt:

- geringfügig gesteigerter Umsatz oberhalb 9,5 Mrd. EUR und

- Vorsteuergewinn zwischen 125 Mio. EUR und 175 Mio. EUR

Der Salzgitter-Konzern schloss das Geschäftsjahr 2018 mit dem besten
Vorsteuerergebnis der vergangenen zehn Jahre ab. Neben der Performance des
Geschäftsbereiches Flachstahl sowie vorzeigbaren Beiträgen der Segmente
Handel und Technologie trugen vor allem die rund 150 Mio. EUR erstmals
realisiertes Ergebnisverbesserungspotenzial aus internen Maßnahmenprogrammen
zu dieser Entwicklung bei. Die finanzielle und bilanzielle Basis des
Konzerns bleibt mit 38,1 % Eigenkapitalquote sowie 191,6 Mio. EUR
Nettofinanzposition solide.

Der Außenumsatz des Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2018 vor allem
erlösbedingt auf 9.278,2 Mio. EUR (2017: 8.990,2 Mio. EUR). Der Gewinn vor
Steuern verbesserte sich gegenüber dem Wert des Vorjahres (2017: 238,0 Mio.
EUR) auf 347,3 Mio. EUR. Darin sind per saldo -62,8 Mio. EUR
Ergebnisbelastungen aus Sondereffekten (2017: -82,9 Mio. EUR) sowie 44,0
Mio. EUR Beitrag aus der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung an
der Aurubis AG (2017: 79,3 Mio. EUR inklusive der Effekte aus der
Umtauschanleihe) enthalten. Aus 277,7 Mio. EUR Nachsteuergewinn (2017: 193,6
Mio. EUR) errechnen sich 5,06 EUR Ergebnis je Aktie (2017: 3,52 EUR) sowie
10,3 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE; 2017: 8,6 %).

Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann erklärte hierzu:

"Im Jahr 2018 wurden von maßgeblichen politischen Kräften jahrzehntealte
Freihandelsmaximen ohne Not infrage gestellt. In unserer Branche führte dies
zu den befürchteten Verschiebungen von Handelsströmen und damit zu einem
neuen Rekordniveau von Stahlimporten nach Europa. Vor diesem Hintergrund
dürfen wir auf die Entwicklung unseres Konzerns im abgelaufenen
Geschäftsjahr auch ein wenig stolz sein: 347,3 Mio. EUR Gewinn vor Steuern
bedeuten das beste Resultat der vergangenen zehn Jahre. So etwas findet man
nicht oft - zumal die Kraftquellen überwiegend unsere eigenen Anstrengungen
waren, nicht die günstigeren Marktverhältnisse. Die rund 150 Mio. EUR
erstmals realisiertes Ergebnisverbesserungspotenzial aus den seit 2013
umgesetzten Programmen belegen, dass wir auch in wirtschaftlich guten Jahren
den Fokus darauf richten, den Konzern konsequent weiterzuentwickeln.
Angesichts der im laufenden Jahr eher zunehmenden Herausforderungen gilt es,
diesen Kurs konsequent beizubehalten."

Entwicklung der Geschäftsbereiche

Im Geschäftsbereich Flachstahl stieg der Außenumsatz vor allem preisbedingt
auf 2.341,0 Mio. EUR (2017: 2.159,8 Mio. EUR). Die Versandmenge erhöhte sich
ebenfalls. Mit 205,8 Mio. EUR Gewinn vor Steuern verzeichnete das Segment
vor allem dank der gesteigerten Erlösqualität einen merklichen Zuwachs
(2017: 182,0 Mio. EUR). Zudem schlugen sich Effekte der eingeleiteten
Maßnahmenprogramme positiv nieder, während höhere Rohstoff- und
Energiekosten gegenläufig wirkten.

In einem von anhaltend hohen Grobblechimporten geprägten Marktumfeld
rangierte der Absatz des Geschäftsbereiches Grobblech / Profilstahl auf dem
Level des Vergleichszeitraumes. Hierbei konnte der Profilstahlbereich die
rückläufige Menge im Grobblechsegment nahezu ausgleichen. Der Außenumsatz
stellte mit 1.026,4 Mio. EUR den Vergleichswert (2017: 1.024,3 Mio. EUR)
ein. Der Geschäftsbereich erzielte 24,8 Mio. EUR Gewinn vor Steuern und
verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr (2017: -57,7 Mio. EUR), das von einem
Impairment bei der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH geprägt war,
erheblich.

Der Geschäftsbereich Mannesmann verzeichnete vor dem Hintergrund geringfügig
gesunkener Versandmengen einen erlösbedingt stabilen Außenumsatz (1.118,6
Mio. EUR; 2017: 1.093,5 Mio. EUR). Das Segment verbuchte ein
Vorsteuerergebnis auf Vorjahresniveau (- 5,4 Mio. EUR; 2017: -5,6 Mio. EUR).
Dieses beinhaltet per saldo -24,0 Mio. EUR Sondereffekte (2017: -21,0 Mio.
EUR Aufwand für strukturverbessernde Maßnahmen).

Der Absatz des Geschäftsbereiches Handel fiel aufgrund des geringeren
Projektgeschäfts sowie des Ausbleibens großvolumiger Aufträge im
internationalen Trading etwas hinter dem 2017er Wert zurück. Aufgrund des
höheren Preisniveaus bewegte sich der Außenumsatz des Geschäftsbereiches auf
Höhe des Vorjahres (3.267,7 Mio. EUR; 2017: 3.229,9 Mio. EUR). Der
Geschäftsbereich Handel erwirtschaftete mit 50,5 Mio. EUR ein wiederum
respektables Ergebnis vor Steuern (2017: 70,5 Mio.EUR).

Im Geschäftsbereich Technologie stieg der Außenumsatz als Folge von
Zuwächsen aller Geschäftsfelder auf 1.338,2 Mio. EUR (2017: 1.284,7 Mio.
EUR). Dank der vorzeigbaren Ergebnisentwicklung aller drei Gesellschaften
wurden insgesamt 43,1 Mio. EUR Gewinn vor Steuern (2017: 6,6 Mio. EUR) und
damit das beste Resultat seit Bestehen des Segments 2007 erwirtschaftet. Das
umfassende Effizienz- und Wachstumsprogramm "KHS Future" mit den
Schwerpunkten Kostensenkungen und Ausweitung des Servicegeschäfts trug
wesentlich zur erzielten Ergebnissteigerung bei.

Der Außenumsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung
kam mit 186,3 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres (2017: 198,0 Mio. EUR)
aus. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 28,4 Mio. EUR (2017: 42,2 Mio.
EUR). Darin enthalten ist der Beitrag der nach der Equity-Methode
bilanzierten Beteiligung an der Aurubis AG in Höhe von 44,0 Mio. EUR.
Stichtagsbezogene Bewertungseffekte von Devisen- und Derivatepositionen
lieferten ebenso ein positives Ergebnis. Das Resultat beinhaltet per saldo
-38,8 Mio. EUR Belastungen aus Sondereffekten (2017: 0,0 Mio. EUR), unter
anderem eine als Vorsichtsmaßnahme gebildete Rückstellung im Zusammenhang
mit dem bereits seit 2017 bekannten, laufenden Verfahren des
Bundeskartellamtes gegen Grobblech- und Flachstahlhersteller.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wird dem Aufsichtsrat
anlässlich seiner nächsten Sitzung zur Billigung vorgelegt und am 22. März
2019 in vollständiger Fassung veröffentlicht.

Ausblick

Die Geschäftsbereiche gehen verglichen mit dem Vorjahr von nachstehendem
Verlauf des Geschäftsjahres 2019 aus:

Das Flachstahlsegment rechnet mit einem gegenüber dem überdurchschnittlich
guten Vorjahr gedämpften Geschäftsverlauf und erwartet einen stabilen Umsatz
sowie einen margenbedingt sichtbar reduzierten Vorsteuergewinn. Zum einen
dürfte der Importdruck auf den europäischen Stahlmarkt hoch bleiben, zum
anderen gehen wir - insbesondere für Eisenerz - von Rohstoffkosten aus, die
merklich über dem Niveau von 2018 liegen.

Der Grobblechmarkt ist nach wie vor von besonders hohen Importvolumina aus
Drittländern in die EU gekennzeichnet. Zudem verschärfen fehlende
Anschlussaufträge zur Lieferung von Vormaterial für Rohrleitungen die
Situation für die Mülheimer Gesellschaft. Im Profilstahlbereich werden nach
einem sehr erfreulichen Vorjahr normalisierte Margen unterstellt. Insgesamt
erwarten wir Umsatz und Ergebnis spürbar unter den Vorjahreswerten und gehen
für den Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl von einem Vorsteuerverlust
aus.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsbereiches Mannesmann wird
mindestens im ersten Halbjahr 2019 von der unbefriedigenden Auslastung der
deutschen Großrohrgesellschaft der EUROPIPE-Gruppe gekennzeichnet sein. Die
amerikanischen Europipe-Gesellschaften hingegen werden von Auftragszuläufen
aus dem Vorjahr und zum Jahresbeginn profitieren und gehen, genauso wie die
Mannesmann Grossrohr GmbH, von weiteren Projektbuchungen aus. Das Segment
der mittleren Leitungsrohre erwartet nach zwei sehr guten Jahren eine
Normalisierung der Nachfrage. Die Präzisrohrgesellschaften antizipieren eine
insgesamt stabile, der Edelstahlbereich eine moderat verbesserte
Marktsituation. Bei etwa gleichbleibenden Absatz- und Umsatzziffern
prognostizieren wir für den Geschäftsbereich ein leicht positives
Vorsteuerresultat.

Der Geschäftsbereich Handel rechnet für 2019 mit einem Absatzanstieg und
somit einem erkennbaren Umsatzwachstum. Während die Margenerwirtschaftung im
internationalen Trading aufgrund der anhaltenden Einflüsse allerorten
restriktiver Handelspolitik unter Druck bleibt, sollten die prognostizierten
Margenrückgänge im lagerhaltenden Handel zumindest teilweise durch Geschäfte
mit zusätzlicher Wertschöpfung kompensiert werden. Wir erwarten für den
Geschäftsbereich einen abermals erfreulichen, aber dennoch sichtbar unter
dem Vorjahr rangierenden Gewinn vor Steuern.

Basierend auf einem hohen Auftragsbestand und guten Auftragseingängen
avisiert der Geschäftsbereich Technologie ein leichtes Umsatzwachstum. Dabei
setzt die KHS-Gruppe auf eine selektive Auftragsannahme, den weiteren Ausbau
des Servicegeschäfts sowie zusätzliche positive Effekte aus den
eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Die beiden
Spezialmaschinenbauer der DESMA-Gruppe antizipieren eine Normalisierung der
Ertragslage, sodass insgesamt ein Vorsteuergewinn unterstellt wird, der über
dem Durchschnitt der Vorjahre auskommt, aber merklich niedriger ausfällt als
ein Jahr zuvor.

In Anbetracht eines sich eintrübenden Sentiments sowie zahlreicher
wirtschaftlicher und politischer Unwägbarkeiten rechnen wir für den
Salzgitter-Konzern im Geschäftsjahr 2019 mit

- einem geringfügig gesteigerten Umsatz oberhalb 9,5 Mrd. EUR,

- einem Vorsteuergewinn (EBT) zwischen 125 Mio. EUR und 175 Mio. EUR sowie

- einer sichtbar unter dem Vorjahreswert liegenden Rendite auf das
eingesetzte Kapital (ROCE).

Wie schon in den vergangenen Jahren weisen wir darauf hin, dass Chancen und
Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und
Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungskursen den
Verlauf des Geschäftsjahres 2019 erheblich beeinflussen können. Die hieraus
resultierende Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann ein
beträchtliches Ausmaß sowohl in negativer als auch in positiver Richtung
annehmen. Welche Dimension diese Volatilität erreichen kann, wird an
folgender Beispielrechnung deutlich: Bei rund 12 Mio. t abgesetzten
Stahlerzeugnissen der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech / Profilstahl,
Mannesmann und Handel reichen im Schnitt bereits 25 EUR Margenveränderung
pro Tonne aus, um 300 Mio. EUR jährliche Ergebnisvarianz zu verursachen.

Disclaimer: Einige der in dieser Mitteilung gemachten Aussagen haben den
Charakter von Prognosen bzw. können als solche interpretiert werden. Sie
sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß unter
der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung der
Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den
Unternehmensbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen
und Vorschauen in dem Umfang und dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als
zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt - unbeschadet bestehender
gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen - keine
Verpflichtung, vorausblickende Aussagen, die ausschließlich auf den
Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren, laufend zu aktualisieren.

2018 2017
Außenumsatz Mio. 9.278,2 8.990,2
EUR
Geschäftsbereich Flachstahl Mio. 2.341,0 2.159,8
EUR
Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl Mio. 1.026,4 1.024,3
EUR
Geschäftsbereich Mannesmann Mio. 1.118,6 1.093,5
EUR
Geschäftsbereich Handel Mio. 3.267,7 3.229,9
EUR
Geschäftsbereich Technologie Mio. 1.338,2 1.284,7
EUR
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Mio. 186,3 198,0
EUR
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Mio. 347,3 238,0
(EBT) EUR
Geschäftsbereich Flachstahl Mio. 205,8 182,0
EUR
Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl Mio. 24,8 - 57,7
EUR
Geschäftsbereich Mannesmann Mio. - 5,4 - 5,6
EUR
Geschäftsbereich Handel Mio. 50,5 70,5
EUR
Geschäftsbereich Technologie Mio. 43,1 6,6
EUR
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Mio. 28,4 42,2
EUR
Jahresüberschuss/-fehlbetrag Mio. 277,7 193,6
EUR
Ergebnis je Aktie - unverwässert EUR 5,06 3,52
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE)1) % 10,3 8,6

Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS

1) ROCE = EBIT (= EBT + Zinsaufwand ohne Zinsanteil der Zuführung zu
Pensionsrückstellungen) zu Summe aus Eigenkapital (ohne Berechnung latenter
Steuern), Steuerrückstellungen, zinspflichtigen Verbindlichkeiten (ohne
Pensionsrückstellungen) und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing,
Forfaitierung

EBT Re- Impairment/ Sons- EBT
struk- Zuschreibung1) ti- ohne
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G- 24,8 - - - - - - - 24,8 - 8,9
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H- 50,5 70,5 - - - - - - 50,5 70,5
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e-
l
T- 43,1 6,6 - - - - - - 43,1 19,7
e- 13,1
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I- 28,4 42,2 - - 12,9 - - - 67,2 42,2
n- 51,7
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K- 347,3 238,0 - - - 17,1 - - - 410,- 320,9
o- 34,1 48,8 45,7 1
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z-
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r-
n

1) Der Ausweis als Impairment/Zuschreibung in dieser Übersicht erfolgt nur,
soweit die Zahlungsmittelflüsse einer Gruppe von Vermögenswerten zugeordnet
werden.

Kontakt:
Markus Heidler

Leiter Investor Relations

Salzgitter AG
Eisenhüttenstraße 99
38239 Salzgitter

Telefon +49 5341 21-6105
Telefax +49 5341 21-2570
EMail: ir@salzgitter-ag.de

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Indizes: MDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),
Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg,
München, Stuttgart, Tradegate Exchange

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