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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 23.07.2019 - 10.00 Uhr

23.07.2019 um 10:05 Uhr

Continental mit Gewinnwarnung wegen schwacher Autoindustrie

HANNOVER - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental bekommt die kriselnde Autoindustrie voll zu spüren. Beim Umsatz und Ergebnis muss das Unternehmen nun seine Ziele zusammenstreichen, wie der Dax -Konzern am Montagabend in Hannover mitteilte. Weil die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in diesem Jahr wohl um 5 Prozent sinken dürfte statt stabil zu bleiben, wird der Umsatz wohl nur noch 44 bis 45 Milliarden Euro erreichen, zuvor waren 45 bis 47 Milliarden Euro angepeilt.

Beijing Automotive Group sichert sich fünfprozentige Beteiligung an Daimler

PEKING/STUTTGART - Die chinesische Beijing Automotive Group (BAIC) hat sich eine fünfprozentige Beteiligung an Daimler gesichert. Neben einer direkten Beteiligung von 2,48 Prozent habe man sich das Recht auf den Erwerb weiterer Stimmrechte in Höhe von 2,52 Prozent gesichert, teilte BAIC am Dienstag in Peking mit. Mit dem Anteilserwerb werde die bisherige Zusammenarbeit unterstrichen und gestärkt.

AMS prüft mögliche Transaktion mit Osram weiter

UNTERPREMSTÄTTEN - Für den in der Schweiz börsennotierten steirischen Halbleiterhersteller AMS ist eine potentielle Übernahme von Osram noch nicht vom Tisch. AMS hatte letzte Woche über Gespräche mit Osram über eine mögliche Transaktion berichtet, diese aber kurze Zeit später als beendet bezeichnet. An diesem Dienstag sei nun aber entschieden worden, eine mögliche Transaktion mit Osram Licht weiter zu prüfen, teilte der Konzern bei der Zahlenvorlage mit. AMS sei kürzlich von möglichen finanziellen Partnern angesprochen worden und man habe festgestellt, dass AMS eine umsichtig strukturierte Finanzierungszusage für eine derartige potentielle Transaktion arrangieren könne, hieß es weiter. Osram-Aktien legten vorbörslich bei Lang & Schwarz im Vergleich zum Xetra-Schluss um zwei Prozent zu.

Jungheinrich dämpft Erwartungen an 2019

HAMBURG - Jungheinrich hat seine Erwartungen für das laufende Jahr reduziert. Die Investitionstätigkeit seiner Kunden gehe neuerdings deutlich zurück, erklärte der Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnik am Montagabend in Hamburg. "Ursächlich hierfür sind die sich eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die damit verbundene aktuelle Marktentwicklung für Flurförderzeuge."

ROUNDUP: Dürr wird vorsichtiger fürs Gesamtjahr - Aktie gibt deutlich nach

BIETIGHEIM-BISSINGEN (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer Dürr hat nach einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal seine Erwartungen für das laufende Jahr gesenkt. Bei der Marge auf den Betriebsgewinn (Ebit) rechnet der MDax -Konzern nur noch mit 5,5 bis 6 Prozent, im Schnitt ein Prozentpunkt weniger als bisher erwartet, teilte der Konzern am Montagabend in Bietigheim-Bissingen mit. Vor Sondereffekten peilt Dürr 2019 eine Ebit-Marge von 6 bis 6,5 Prozent an, ebenfalls im Schnitt ein Prozentpunkt weniger als zuvor.

'WSJ': Apple will Smartphone-Modem-Chip-Geschäft von Intel kaufen

NEW YORK - Apple ist in fortgeschrittenen Gesprächen mit Intel, um die Sparte für Modem-Chips in Smartphones zu kaufen. Das schreibt das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Das Geschäft könnte den Bereich mit einer Milliarde US-Dollar oder mehr bewerten. Eine Einigung könnte in den nächsten Wochen kommen.

Gute Geschäfte beflügeln Eckert & Ziegler - Aktie legt zu

BERLIN - Glänzende Geschäfte heben die Stimmung beim Berliner Medizin- und Strahlentechnik-Unternehmen Eckert & Ziegler . Angesichts vorläufiger Zahlen für die ersten sechs Monate rechnet Vorstandschef Andreas Eckert für das laufende Jahr jetzt mit mehr Gewinn, wie das seit Kurzem im Kleinwerte-Index SDax gelistete Unternehmen am Montagabend in Berlin mitteilte. So soll das Konzernergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche statt 3,50 Euro nun 4 Euro je Aktie erreichen.

Großbank UBS überrascht mit Gewinnplus

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat im zweiten Quartal trotz eines Einbruchs im Investmentbanking ihren Gewinn überraschend gesteigert. Unter dem Strich verdiente UBS fast 1,4 Milliarden US-Dollar (gut 1,2 Mrd Euro) und damit ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Dienstag in Zürich mitteilte. Dies sei der höchste Nettogewinn in einem zweiten Quartal seit dem Jahr 2010, sagte Bankchef Sergio Ermotti. Analysten hatten im Schnitt mit weniger als einer Milliarde Überschuss gerechnet.

S&T AG beschließt neues Aktienrückkaufprogramm

WIEN/LINZ - Der Vorstand des börsennotierten Linzer IT-Dienstleisters S&T hat am Montag ein neues Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Der maximale Gesamtbetrag zum Erwerb eigener Aktien beläuft sich auf 30 Millionen Euro. Der Rückkauf soll frühestens diesen Donnerstag starten und spätestens am 27.12.2019 abgeschlossen sein, teilte das Unternehmen mit.

Konzernumbau belastet Santander - Gewinn aber höher als erwartet

MADRID - Die spanische Großbank Santander hat im zweiten Quartal wegen der Kosten für den Konzernumbau weniger verdient. Der Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gefallen, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Dienstag in Madrid mit. Bereinigt um die Kosten für den Konzernumbau und andere Sondereffekte sei der Gewinn um sechs Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gestiegen. Mit dem Ergebnis übertraf die mit einer Marktkapitalisierung von 65 Milliarden Euro zweit wertvollste Bank Europas die Erwartungen der Experten leicht.

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