Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
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DGAP-News: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Konzernumsatz wächst im ersten Halbjahr 2019 um 8 % (deutsch)

29.08.2019 um 08:30 Uhr

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Konzernumsatz wächst im ersten Halbjahr 2019 um 8 %

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DGAP-News: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e):
Halbjahresergebnis
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Konzernumsatz wächst im ersten Halbjahr
2019 um 8 %

29.08.2019 / 08:29
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Hermle-Konzernumsatz wächst im ersten Halbjahr 2019 um 8 %
Betriebsergebnis steigt von 45,2 Mio. Euro auf 50,7 Mio. Euro
Auftragseingang nimmt um 12 % ab, Auftragsbestand weiterhin solide
Im Gesamtjahr unverändert stabiler bis leicht positiver Geschäftsverlauf
erwartet

Gosheim, 29. August 2019 - Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
entwickelte sich in den ersten sechs Monaten 2019 trotz der zunehmenden
konjunkturellen Abkühlung solide und im Rahmen der Planung: Der
Konzernumsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers stieg im
Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,8 % auf 231,7 Mio. Euro
(Vj. 214,9 Mio. Euro), wobei es zu Verschiebungen in den Juli kam. Im Inland
erhöhten sich die Erlöse im ersten Halbjahr um 27,3 % auf 106,4 Mio. Euro
(Vj. 83,6 Mio. Euro), im Ausland gingen sie um 4,6 % auf 125,3 Mio. Euro
(Vj. 131,3 Mio. Euro) zurück. Besonders gut lief das Geschäft mit
Automatisierungskomponenten und mit dem neuen Bearbeitungszentrum C 650 aus
der Hermle Performance-Line.

Das Betriebsergebnis (EBIT) von Hermle nahm im Berichtszeitraum konzernweit
um 12,2 % auf 50,7 Mio. Euro zu (Vj. 45,2 Mio. Euro). Das Unternehmen
profitierte neben dem Mehrumsatz und der entsprechend nochmals stärkeren
Kapazitätsauslastung von einem verbesserten Produktmix und positiven
Währungseffekten. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief
sich auf 50,6 Mio. Euro. Der 2018er Vergleichswert von 50,2 Mio. Euro hatte
einen nicht nachhaltigen Einmaleffekt von 4,9 Mio. Euro enthalten. Er
resultierte aus der mehrheitlichen Übernahme des Tochterunternehmens HLS
Hermle Systemtechnik GmbH zum 1. Januar 2018. Der Halbjahresüberschuss lag
bei 37,3 Mio. Euro (Vj. inkl. Einmaleffekt: 37,9 Mio. Euro).

Durch das erneut gute Ergebnis wurde die Vermögens- und Finanzlage von
Hermle weiter gefestigt: Zum Stichtag 30. Juni 2019 verfügte das Unternehmen
konzernweit über eine Eigenkapitalquote von 70,2 % (31.12.2018: 68,3 %) und
liquide Mittel in Höhe von 152,0 Mio. Euro (31.12.2018: 128,6 Mio. Euro).
Der operative Cashflow erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2019 um 11,0
% auf 42,5 Mio. Euro (Vj. 38,3 Mio. Euro). Die Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf 4,5 Mio. Euro (Vj. 5,2
Mio. Euro). Sie betrafen vor allem die spanende Fertigung und die
Qualitätssicherung.

Wie erwartet nahm der Auftragseingang des Hermle-Konzerns im ersten Halbjahr
2019 vor dem Hintergrund der nachlassenden konjunkturellen Dynamik um 12,0 %
auf 218,9 Mio. Euro ab (Vj. 248,7 Mio. Euro). Davon entfielen 89,2 Mio. Euro
auf das Inland (Vj. 112,6 Mio. Euro) und 129,7 Mio. Euro auf das Ausland
(Vj. 136,1 Mio. Euro). Der Rückgang war deutlich geringer als im gesamten
deutschen Werkzeugmaschinenbau, der nach Verbandsangaben im
Halbjahresvergleich preisbereinigt 23 % weniger neue Bestellungen erhielt.
Hermle führt die verhältnismäßig moderaten Einbußen unter anderem auf sein
umfangreiches Automatisierungsangebot aus einer Hand und die auf viele
Branchen verteilte, überwiegend mittelständische Abnehmerbasis zurück. Der
Auftragsbestand belief sich zur Jahresmitte 2019 auf 135,2 Mio. Euro. Er lag
damit zwar unter den Werten am Vorjahresstichtag (158,8 Mio. Euro) und am
Jahresende 2018 (148,0 Mio. Euro), aber immer noch auf solidem Niveau.

Am 30. Juni 2019 beschäftigte Hermle konzernweit 1.276 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, das waren 64 Personen mehr als vor Jahresfrist. Die Zahl der
Auszubildenden nahm im Stichtagsvergleich von 70 auf 79 junge Menschen zu.
Neueinstellungen gab es vor allem im Service, bei den Auslandsunternehmen
und bis zum ersten Quartal 2019 auch im Bereich Montage. Ab dem zweiten
Quartal wurde im Vorgriff auf den zu erwartenden Nachfragerückgang damit
begonnen, freiwerdende Stellen trotz aktuell sehr hoher Auslastung wenn
möglich nicht neu zu besetzen, sondern die bei einem Teil der Mitarbeiter
noch nicht vollständig angesparten Gleitzeitkonten weiter aufzufüllen.

Im weiteren Jahresverlauf rechnet Hermle mit einer verstärkten Abschwächung
der Nachfrage und hat die Produktionsplanung für das zweite Halbjahr moderat
angepasst. Für das Gesamtjahr 2019 erwartet das Unternehmen konzernweit
einen Rückgang des Auftragseingangs um bis zu 20 % und hält aufgrund der
steigenden Konjunkturrisiken auch größere Einbußen für zunehmend
wahrscheinlich. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, wird sich das im Jahr
2020 auch bei Umsatz und Ergebnis bemerkbar machen. Für das laufende Jahr
bleibt Hermle auf Basis des soliden Auftragsbestands noch verhalten
zuversichtlich und geht weiterhin von einem stabilen bis leicht positiven
Umsatzverlauf - bestenfalls einem Plus von 5 % - und einem Betriebsergebnis
etwa auf Vorjahreshöhe aus.

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG zählt zu den weltweit führenden
Herstellern von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. 2018 erzielte das
Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 452,9 Mio. Euro und ein
Betriebsergebnis von 111,7 Mio. Euro. Hermle-Werkzeugmaschinen kommen
aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem
Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik, optischen Industrie,
Energietechnik, Luftfahrt-, Automobil- und Motorsportindustrie sowie bei
deren Zulieferern zum Einsatz. Hermle-Aktien werden im Regulierten Markt der
Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger,
T 0911 95 97 870, E-Mail: info@tik-online.de

Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Udo Hipp,
T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de

Der komplette Halbjahresabschluss ist auf der Hermle-Website www.hermle.de
unter der Rubrik Investor Relations / Finanzberichte / Zwischenberichte
abrufbar.

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29.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard),
Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf
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