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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.11.2019 - 17.00 Uhr

15.11.2019 um 17:05 Uhr

USA: Industrieproduktion fällt deutlich - Streik bei GM belastet

WASHINGTON - Die US-Industrie hat ihre Produktion im Oktober zum zweiten Mal in Folge und zudem deutlich reduziert. Eine Rolle dürfte jedoch der Streik beim großen Autohersteller General Motors (GM) gespielt haben. Die Autoproduktion ging stark zurück.

USA: Industriestimmung in New York trübt sich überraschend ein

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im November überraschend eingetrübt. Der Empire-State-Index fiel von 4,0 Punkten im Vormonat auf 2,9 Punkte, wie die regionale Notenbank von New York am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Mittel mit einem Anstieg auf 6,0 Punkte gerechnet.

USA: Einzelhandel macht wieder mehr Umsatz

WASHINGTON - Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im Oktober wieder ausweiten können. Die Erlöse erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das war etwas mehr als die von Analysten erwarteten 0,2 Prozent. Der Rückgang im Vormonat von 0,3 Prozent wurde mit dem jüngsten Anstieg in etwa egalisiert.

USA: Einfuhrpreise sinken stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Preise von importierten Gütern im Oktober stärker als erwartet gefallen. Gegenüber dem Vorjahresmonat seien die Einfuhrpreise um 3,0 Prozent gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel nur einen Rückgang um 2,2 Prozent erwartet.

US-Wirtschaftsberater Kudlow: Verhandlungen mit China in finaler Phase

FRANKFURT - Ein erstes Abkommen zwischen den USA und China zur Beilegung des Handelsstreits kommt laut US-Wirtschaftsberater Larry Kudlow in Reichweite. Man erreiche die finale Phase, sagte der Berater von US-Präsident Donald Trump am späten Donnerstagabend vor Journalisten in Washington. "Wir stehen jeden Tag mit ihnen in Verbindung", sagte Kudlow mit Blick auf die chinesische Handelsdelegation.

Eurozone: Inflation fällt auf Dreijahrestief

LUXEMBURG - Die Teuerung im Euroraum hat sich im Oktober weiter abgeschwächt. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die niedrigste Rate seit November 2016, also seit knapp drei Jahren. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Daten.

Eurozone: Handelsüberschuss sinkt - EU mit Defizit

LUXEMBURG - Der Handelsüberschuss der Eurozone mit der übrigen Welt hat sich im September verringert. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Freitag betrug der Überschuss der Ausfuhren über die Einfuhren bereinigt 18,3 Milliarden Euro. Das sind 1,4 Milliarden Euro weniger als im August. Die Ausfuhren erhöhten sich um 0,6 Prozent, die Einfuhren stiegen jedoch stärker um 1,5 Prozent.

Italien: Inflationsrate stagniert auf niedrigem Niveau

ROM - In Italien hat sich die Inflationsrate im Oktober wie erwartet nicht verändert. Der nach europäischer Methode berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die italienische Statistikbehörde Istat am Freitag in Rom nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit bestätigte die Behörde wie von Ökonomen erwartet ihre erste Erhebung. Bereits im September hatte die Rate auf diesem Niveau gelegen. Niedriger war die Inflationsrate zuletzt im November 2016.

Hongkong rechnet wegen Massenprotesten mit tiefer Rezession

HONGKONG - Die Regierung in Hongkong geht wegen der eskalierten Massenproteste von einer tiefen Rezession aus. 2019 wird beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) jetzt ein Rückgang von 1,3 Prozent erwartet, wie die Regierung am Freitag in Hongkong mitteilte. Bislang hatte die Regierung ein Minus von 0,1 Prozent erwartet. Die Prognose gilt für das Wachstum im Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr. Es wäre die erste Rezession auf Jahressicht in Hongkong seit der globalen Finanzkrise vor gut zehn Jahren.

GESAMT-ROUNDUP: Koalition steckt mehr Geld in Klima und Soziales

BERLIN - Die große Koalition will im kommenden Jahr deutlich mehr Geld für Klimaschutz, Soziales, Verteidigung und Familien ausgeben. Dabei verzichtet sie trotz der angeschlagenen Konjunktur und weniger stark steigender Steuereinnahmen zum siebten Mal in Folge auf neue Schulden. Der Bundeshaushalt für 2020 sieht Ausgaben von rund 362 Milliarden Euro vor - rund 5,5 Milliarden Euro mehr als in diesem Jahr. Das ergaben die abschließenden Beratungen des Haushaltsausschusses am frühen Freitagmorgen in Berlin.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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