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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 28.01.2020 - 17.00 Uhr

28.01.2020 um 17:02 Uhr

VIRUS/ROUNDUP: Reiseverzicht, schwache Börsen - Coronavirus belastet Wirtschaft

FRANKFURT/BERLIN - Die Bedrohung der Menschen in Deutschland durch den Coronavirus scheint bislang gering. Dennoch könnten sich Reisebeschränkungen und die Sorge um zurückgehende Handelsströme auf die Wirtschaftsleistung auswirken. Die weltweiten Börsen spiegeln mit Kursrückgängen die Verunsicherung wider, die sich angesichts der Ausbreitung des Virus eingestellt hat. Unternehmen versuchen, ihre Mitarbeiter vor Ansteckung zu schützen.

USA: Verbraucherstimmung hellt sich deutlich auf

WASHINGTON - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Januar deutlich aufgehellt. Der vom Conference Board erhobene Indikator stieg im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Punkte auf 131,6 Zähler, wie das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten lediglich mit 128,0 Punkten gerechnet. Zudem wurde der Wert für Dezember wurde von zunächst 126,5 Punkten auf 128,2 Punkte nach oben revidiert. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen verbesserten sich im Januar.

Brinkhaus fordert von SPD Entgegenkommen bei Unternehmenssteuerreform

BERLIN - Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat vom Koalitionspartner SPD Entgegenkommen bei der Unionsforderung nach einer Reform der Unternehmensbesteuerung gefordert. "Wir sollten jetzt nicht anfangen, da einen Basar aufzubauen", sagte Brinkhaus am Dienstag vor einer Sitzung der Unionsfraktion in Berlin mit Blick auf die zweite Sitzung des schwarz-roten Koalitionsausschusses an diesem Mittwochabend. "Aber eines ist auch wichtig: Wir sind der SPD wirklich weit bei der Grundrente entgegen gekommen, wir haben da viel Kredit gegeben."

ROUNDUP/Kreise: Bundesregierung hebt Konjunkturprognose leicht an

BERLIN - Die Bundesregierung hebt ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2020 leicht an. Wie die "Rheinische Post" (Mittwoch) unter Berufung auf Koalitionskreise berichtete, wird im Jahreswirtschaftsbericht mit einem Wachstum von 1,1 Prozent gerechnet. Dies wurde der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Regierungskreisen bestätigt. Im vergangenen Herbst hatte die Regierung noch ein Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,0 Prozent für 2020 erwartet. Zuvor hatten auch "Handelsblatt" und "Spiegel" darüber berichtet. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) legt den Jahreswirtschaftsbericht am Mittwochmittag vor.

USA: Aufträge für langlebige Güter steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter Ende 2019 unerwartet deutlich gestiegen. Der Auftragseingang legte im Dezember gegenüber dem Vormonat um 2,4 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten dagegen im Mittel nur einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Allerdings wurde der Rückgang im Vormonat von zuvor 2,1 auf 3,1 Prozent revidiert.

ROUNDUP/EuGH: Späte Zahlungen italienischer Behörden verstoßen gegen EU-Recht

LUXEMBURG - Italien hat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen EU-Recht verstoßen, weil öffentliche Auftraggeber ihre Rechnungen systematisch zu spät bezahlt haben. Das Land müsse die in der EU vereinbarten Zahlungsfristen von 30 beziehungsweise 60 Tagen durchsetzen, erklärten die höchsten EU-Richter am Dienstag in Luxemburg.

Griechenland legt wieder 15-jährige Anleihe auf

ATHEN - Athen will sich erstmals seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2010 mit einer 15-jährigen Staatsanleihe frisches Geld besorgen. Dies berichteten das Staatsfernsehen (ERT) und die staatliche Nachrichtenagentur ANA-MPA am Dienstag unter Berufung auf die griechische Schuldenagentur PDMA. Athen wolle auf diesem Weg etwa zwei bis 2,5 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufnehmen. Das Finanzministerium rechnet dem Vernehmen nach mit einer Rendite von knapp unter zwei Prozent.

BDI: Harter Brexit noch nicht vom Tisch

BERLIN - Die deutsche Industrie sieht die Gefahr eines ungeregelten Brexits noch lange nicht gebannt. Zwar sei die Hängepartie um den Austritt Großbritanniens aus der EU vorbei, doch zur Erleichterung bestehe kein Anlass, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, am Dienstag in Berlin. Wie es im zukünftigen Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Großbritannien weitergehen solle, sei offen.

Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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