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DGAP-News: DEUTZ AG: DEUTZ erreicht die Ziele für Umsatz- und EBIT-Rendite im Geschäftsjahr 2019 und bestätigt Mittelfristziele für 2022 (deutsch)

18.03.2020 um 07:30 Uhr

DEUTZ AG: DEUTZ erreicht die Ziele für Umsatz- und EBIT-Rendite im Geschäftsjahr 2019 und bestätigt Mittelfristziele für 2022

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DGAP-News: DEUTZ AG / Schlagwort(e): Sonstiges
DEUTZ AG: DEUTZ erreicht die Ziele für Umsatz- und EBIT-Rendite im
Geschäftsjahr 2019 und bestätigt Mittelfristziele für 2022

18.03.2020 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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* Dynamisches Umsatzwachstum in Amerika und Asien/Pazifik

* Profitables Servicegeschäft setzt starkes Wachstum fort

* Effizienzprogramm "Transform for Growth" zur Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit aufgelegt

* Prognose für 2020 insbesondere von schwachem Konjunkturumfeld geprägt

* Dividendenvorschlag auf Vorjahresniveau bei 0,15 EUR je Aktie

Kennzahlen DEUTZ-Konzern

in Millionen Euro 2019 Verände- Q4 Verände-
rung 2019 rung
Auftragseingang 1.654,3 -15,3% 339,1 -16,0%
Absatz (in Stück) 211.667 -1,4% 55.887 -4,1%
Umsatz 1.840,8 +3,5% 460,9 -4,3%
EBIT 88,1 +7,4% 9,6 -73,4%
EBIT vor Sondereffekten 78,8 -3,9% 9,6 -73,4%
EBIT-Rendite 4,8% +20bps 2,1% -540bps
EBIT-Rendite vor Sondereffekten 4,3% -30bps 2,1% -540bps
Konzernergebnis 52,3 -25,2% -2,4 -
Konzernergebnis vor 44,2 -36,8% -2,6 -
Sondereffekten
DEUTZ, ein weltweit führender Hersteller innovativer Antriebssysteme, blickt
trotz der im Jahresverlauf zunehmenden konjunkturellen Eintrübung auf ein
insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2019 zurück. "Wir haben im
vergangenen Jahr bei Umsatz und EBIT-Rendite vor Sondereffekten trotz eines
herausfordernden vierten Quartals unsere selbstgesteckten Ziele erreicht.
Gleichzeitig haben wir die Umsetzung unserer Wachstumsinitiativen
erfolgreich vorangetrieben. 2020 wird ein Übergangsjahr für DEUTZ - dennoch
sind wir auf einem guten Weg unsere für 2022 gesteckten Mittelfristziele,
die einen Umsatz von mehr als 2 Mrd. EUR bei einer EBIT-Rendite vor
Sondereffekten von 7 bis 8 % vorsehen, zu erreichen. Mit Blick auf unser
margenstarkes Servicegeschäft wollen wir unser Umsatzziel von rund 400 Mio.
EUR bereits 2021 und damit sogar ein Jahr früher erreichen", erklärte Dr.
Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG.

Auftragseingang durch konjunkturell bedingten Nachfragerückgang geprägt
Der Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2019 bei insgesamt 1.654,3 Mio. EUR
und damit um 15,3 % unter dem starken Vorjahreswert. Wie erwartet wirkte
sich die konjunkturelle Abschwächung dämpfend auf die Nachfrage in allen
wesentlichen Anwendungsbereichen aus. Gleichzeitig war der Vorjahreswert von
Vorzieheffekten aufgrund der Einführung der Emissionsstufe EU Stufe V
positiv beeinflusst.

Absatz leicht unter Vorjahresniveau
Der Absatz des DEUTZ-Konzerns lag im Geschäftsjahr 2019 mit insgesamt
211.667 verkauften Motoren um 1,4 % unterhalb des Vorjahreswerts. Während
die Landtechnik mit einem Plus von 23,7 % deutlich zulegen konnte,
verzeichneten die sonstigen wesentlichen Anwendungsbereiche Material
Handling (-8,1 %), Baumaschinen (-10,4 %) und Stationäre Anlagen (-15,1 %)
deutliche Rückgänge. Weiter dynamisch entwickelte sich der Absatz von
Torqeedo, der mit 20.942 verkauften Bootsantrieben um 104,2 % stieg.

Umsatz steigt um 3,5 % auf 1.840,8 Mio. EUR
DEUTZ erzielte im Berichtszeitraum ein Umsatzwachstum von 3,5 % auf 1.840,8
Mio. EUR und hat damit seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2019, die
einen Anstieg auf mehr als 1,8 Mrd. EUR vorgesehen hatte, erreicht. Besonders
positiv entwickelten sich die Anwendungsbereiche Landtechnik mit einer
zweistelligen Umsatzsteigerung von 12,3 %, Material Handling mit einem Plus
von 6,9 % und das margenstarke Servicegeschäft mit einer Wachstumsrate von
6,8 %. Die beiden Bereiche Baumaschinen und Stationäre Anlagen blieben mit
einem Rückgang von 1,8 % bzw. 6,3 % hingegen unter Vorjahresniveau. Regional
betrachtet trugen alle Regionen zu der positiven Umsatzentwicklung bei,
wobei Amerika (+10,7 %) und Asien/Pazifik (+7,6 %) die stärkste
Wachstumsdynamik zeigten. In der Region Amerika profitierte DEUTZ
insbesondere vom Hochlauf neuer Baureihen und dem Ausbau des
Servicegeschäfts mit Xchange. Der deutliche Zuwachs in der Region
Asien/Pazifik resultierte insbesondere aus Mehrumsatz in China sowie der
Ausweitung von Neukundengeschäft.

Operatives Ergebnis unter Vorjahr, EBIT-Rendite vor Sondereffekten innerhalb
der aktualisierten Prognosebandbreite
Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) ist im Geschäftsjahr 2019
gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % auf 78,8 Mio. EUR gesunken. Dieser Rückgang ist
darauf zurückzuführen, dass der positiven Umsatzentwicklung negative Effekte
insbesondere im Zusammenhang mit Insolvenzeröffnungen verschiedener
Zulieferer sowie nachfragebedingte Wertkorrekturen auf aktivierte
Entwicklungskosten zweier Baureihen gegenüberstanden. Zusätzlich wurde das
Ergebnis durch Effekte aus der Entkonsolidierung des argentinischen
Gemeinschaftsunternehmens DEUTZ AGCO Motores S.A. und aus der Bildung von
Rückstellungen im Zusammenhang mit einer Rückrufaktion der
Torqeedo-Gesellschaften belastet. Vor diesem Hintergrund sank die
EBIT-Rendite vor Sondereffekten um 30 Basispunkte auf 4,3 % und liegt damit
innerhalb der im September 2019 aktualisierten Prognosebandbreite von 4 bis
5 %.

Unter Berücksichtigung positiver Sondereffekte von 9,3 Mio. EUR, die sich im
Berichtsjahr aus der Realisierung eines Veräußerungsgewinns für ein
kleineres Teilgrundstück am ehemaligen Standort Köln-Deutz entsprechend der
2017 getroffenen Verkaufsvereinbarung ergeben haben, erhöhte sich das EBIT
um 7,4 % auf 88,1 Mio. EUR. Die entsprechende EBIT-Rendite lag bei 4,8 % nach
4,6 % im Vorjahr.

Das Konzernergebnis ist im Berichtszeitraum um 25,2 % auf 52,3 Mio. EUR
gesunken. Damit lag das Ergebnis je Aktie bei 0,43 EUR nach 0,58 EUR im Vorjahr.
Bereinigt um Sondereffekte belief sich das Konzernergebnis auf 44,2 Mio. EUR
und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 0,37 EUR gegenüber 0,58 EUR im Vorjahr.

Segment DEUTZ Compact Engines

in Millionen Euro 2019 Veränderung Q4 2019 Veränderung
Auftragseingang 1.268,4 -22,6% 248,9 -23,7%
Absatz (in Stück) 164.677 -15,7% 42.039 -22,5%
Umsatz 1.446,4 -2,5% 366,7 -8,0%
EBIT 57,7 -8,7% 11,9 -66,0%
EBIT-Rendite 4,0% -30bps 3,2 -560bps
* Verlagerung der Motorbaureihe 2011 in das Segment DEUTZ Customized
Solutions beeinflusst zusammen mit konjunkturell bedingtem
Nachfragerückgang die Geschäftsentwicklung

* Umsatz infolge Baureihenverlagerung unter Vorjahresniveau

* EBIT-Rendite u. a. durch Insolvenzen auf Lieferantenseite sowie
nachfragebedingte Wertkorrekturen auf aktivierte Entwicklungskosten
belastet

Segment DEUTZ Customized Solutions

in Millionen Euro 2019 Veränderung Q4 2019 Veränderung
Auftragseingang 341,7 +19,5% 74,5 +5,4%
Absatz 26.048 +181,3% 5.896 +113,2%
Umsatz 362,5 +33,7% 86,0 +8,3%
EBIT 42,8 +30,1% 5,2 -21,2%
EBIT-Rendite 11,8% -30bps 6,0 -230bps
* Deutliche Umsatzzuwächse in allen Regionen, starke Entwicklung
insbesondere des Servicegeschäfts mit Xchange-Produkten in der Region
Amerika

* Deutlicher Anstieg des operativen Segmentergebnisses insbesondere durch
die Neuzuordnung der Baureihe 2011

* EBIT-Rendite im Wesentlichen aufgrund vergleichsweise geringerer
Gewinnmarge der Baureihe 2011 leicht unter Vorjahresniveau

Dividendenvorschlag auf Vorjahresniveau bei 0,15 EUR je Aktie
Der gemeinsame Gewinnverwendungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat an
die Hauptversammlung sieht vor, wie auch im Vorjahr insgesamt 18,1 Mio. EUR
aus dem Bilanzgewinn zur Ausschüttung einer Dividende von 0,15 EUR je Aktie zu
verwenden. Entsprechend seiner Dividendenpolitik strebt DEUTZ über einen
Mehrjahreszeitraum eine Dividendenausschüttung von etwa 30 % des
Konzerngewinns an. Die Ausschüttungsquote gemessen am Konzerngewinn würde
sich auf Basis des Dividendenvorschlags auf 34,9 % belaufen.

Konjunkturumfeld und Coronavirus machen 2020 zum Übergangsjahr
Der konjunkturell bedingte Rückgang in wichtigen Abnehmerbranchen, der zu
einem niedrigen Niveau des Auftragsbestands zum Jahresende 2019 führte und
weiter anhält, wird aus heutiger Sicht zu einer rückläufigen Entwicklung im
laufenden Geschäftsjahr 2020 führen. Dabei erwartet das Unternehmen einen
Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahreswert im niedrig zweistelligen
Prozentbereich. Bei der EBIT-Rendite vor Sondereffekten wird von einem
Rückgang im Vergleich zum Vorjahreswert im mittleren zweistelligen
Prozentbereich ausgegangen. Über den konjunkturell bedingten Rückgang hinaus
wird das DEUTZ-Motorengeschäft im laufenden Geschäftsjahr durch den
kundenseitigen Abverkauf von Vorbaumotoren belastet. Hinzu kommen
insbesondere in der ersten Jahreshälfte 2020 Ergebnisbelastungen durch den
Aufbau von Zweitlieferanten. Durch den Ausbruch des Coronavirus kann DEUTZ
darüber hinaus Auswirkungen auf sein Geschäft und seine Lieferkette nicht
ausschließen. Um den erwarteten Ergebnisbelastungen entgegenzuwirken, hat
das Unternehmen das Effizienzprogramm "Transform for Growth" aufgelegt. Mit
diesem konzernweit Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit soll die
Komplexität entlang der gesamten Wertschöpfungskette reduziert und die
Effizienz im Unternehmen gesteigert werden.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Investor News kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen
enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung von DEUTZ beruhen. Verschiedene bekannte wie auch
unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen,
dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage oder die Entwicklung des
DEUTZ-Konzerns wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen.
Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die DEUTZ in veröffentlichten
Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen unter www.deutz.com zur
Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche
zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse
oder Entwicklungen anzupassen.

Über die DEUTZ AG
Die DEUTZ AG mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden
Hersteller innovativer Antriebssysteme. Die Kernkompetenzen des
börsennotierten Unternehmens liegen in der Entwicklung, Produktion, Vertrieb
und Service von Diesel-, Gas- und elektrifizierten Antrieben für
professionelle Einsätze. Der Motorenspezialist verfügt über eine breite
Produktpalette im Leistungsbereich bis 620 kW, die unter anderem in Bau- und
Landmaschinen, Material-Handling-Anwendungen, stationären Anlagen sowie
Nutz- und Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommt. Mit weltweit rund 4.900
Mitarbeitern und über 800 Vertriebs- und Servicepartnern in mehr als 130
Ländern erzielte DEUTZ im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 1.840,8
Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie auf www.deutz.com.

Kontakt:
Leslie Isabelle Iltgen
Communications & Investor Relations
Senior Vice President
Tel. +49 (0) 221 822-36 00
Fax: +49 (0) 221 822-15 36 00
E-Mail: leslie.iltgen@deutz.com

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18.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: DEUTZ AG
Ottostraße 1
51149 Köln (Porz-Eil)
Deutschland
Telefon: +49 (0)221 822 0
Fax: +49 (0)221 822 3525
E-Mail: ir@deutz.com
Internet: www.deutz.com
ISIN: DE0006305006
WKN: 630500
Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard); Freiverkehr in Berlin, Hamburg, Hannover,
München, Stuttgart, Tradegate Exchange
EQS News ID: 1000055

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