MANZ AG
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DGAP-News: Manz AG nimmt nach Covid19-bedingter Betriebsruhe Geschäftsbetrieb an den deutschen Standorten wieder planmäßig auf (deutsch)

09.04.2020 um 10:59 Uhr

Manz AG nimmt nach Covid19-bedingter Betriebsruhe Geschäftsbetrieb an den deutschen Standorten wieder planmäßig auf

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DGAP-News: Manz AG / Schlagwort(e): Sonstiges
Manz AG nimmt nach Covid19-bedingter Betriebsruhe Geschäftsbetrieb an den
deutschen Standorten wieder planmäßig auf

09.04.2020 / 10:59
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Manz AG nimmt nach Covid19-bedingter Betriebsruhe Geschäftsbetrieb an den
deutschen Standorten wieder planmäßig auf

* Belegschaft an den deutschen Standorten nimmt nach Ostern die Arbeit
wieder auf

* Kurzarbeit für durch Covid19 beeinflusste Bereiche beantragt

* Wichtige gesundheitliche und wirtschaftliche Schutzmaßnahmen wurden
ergriffen

* Entwicklungsstandort in Italien nimmt Arbeit aus dem Home-Office wieder
auf

Reutlingen, 09. April 2020 - Die Manz AG, weltweit agierender
Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio, wird den
Geschäftsbetrieb an den deutschen Standorten in Reutlingen und Tübingen
planmäßig nach Ostern wieder aufnehmen. Der Vorstand hatte aufgrund der
Covid19-Entwicklungen in Europa und den durch die deutsche Bundesregierung
sowie die Europäische Kommission verordneten und empfohlenen Schutzmaßnahmen
entschieden, die Betriebe in Deutschland und Italien für rund drei Wochen
ruhen zu lassen.

Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG: "In den vergangenen Wochen
haben wir mit zahlreichen Geschäftspartnern über die aktuelle Situation
gesprochen, die uns derzeit alle tagtäglich umtreibt. Das Feedback hat uns
darin bestärkt, dass die Entscheidung für ein geordnetes und strukturiertes
Herunterfahren des Betriebes richtig war und auch zum richtigen Zeitpunkt
getroffen wurde. Zum einen natürlich zum Schutz aller Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und ihrer Familien. Zum anderen aber auch aus wirtschaftlichen
Gründen. Durch die Einschränkungen bei uns und unseren Geschäftspartnern
waren effiziente Arbeitsabläufe schlichtweg nicht möglich. Nichts hätte
daher unserer Reputation als verlässlicher Partner mehr geschadet, als ein
unkoordiniertes und ineffizientes Aufrechterhalten des damaligen Status Quo.
Wir haben die Zeit effizient genutzt, um mit unseren Geschäftspartnern die
weitere Vorgehensweise zu definieren. Alle unsere Kunden führen die bereits
bei Manz beauftragten Projekte weiter. Wir sind mit unseren Kunden bezüglich
anstehender Projektvergaben im regelmäßigen Austausch und erwarten zeitnah
weitere Vergaben. Es geht nun also vor allem darum, wieder nach vorne zu
schauen."

Die Tätigkeiten in Reutlingen und Tübingen werden unter Berücksichtigung der
auch über Ostern hinaus bestehenden Maßnahmen wie Abstandsregelungen oder
Reisebeschränkungen wieder aufgenommen. So werden beispielsweise die
Bürobesetzungen sowohl auf zwei Schichten als auch auf
Home-Office-Arbeitsplätze verteilt. Zudem wurde für den Teil der Belegschaft
an den beiden deutschen Standorten in enger Abstimmung mit den
Mitarbeitervertretungen Kurzarbeit beantragt, für den eine Rückkehr zur
vollen Arbeitskapazität bedingt durch Reisebeschränkungen, vor allem bei
Kundenmontagen, aktuell nicht vollumfänglich möglich ist. Die
durchschnittliche Arbeitsreduzierung je Mitarbeiter an den beiden Standorten
beläuft sich auf rund 25 Prozent, sodass dem Unternehmen rund 75 Prozent der
personellen Kapazität an beiden Standorten zur Verfügung steht, um die
laufenden Aufträge vollumfänglich bearbeiten zu können. Der
Entwicklungsstandort in Italien arbeitet aufgrund der landesweiten
Ausgangsbeschränkungen bis auf Weiteres aus dem Home-Office.
Durch den Verzicht auf Teile des Gehaltes werden zudem auch der Vorstand und
der Aufsichtsrat der Manz AG sowie die erste Führungsebene zur Sicherung der
Arbeitsplätze an den Standorten beitragen.

Der Vorstand der Manz AG verfolgt die weiteren Entwicklungen in Politik und
Wirtschaft in Folge der Verbreitung des Coronavirus sehr genau und wird auf
Veränderungen der Rahmenbedingungen angemessen und zeitnah reagieren.

Unternehmensprofil:

Manz AG - passion for efficiency

Die 1987 gegründete Manz AG ist ein weltweit agierendes
Hightech-Maschinenbauunternehmen. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die
Segmente Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und
Service.

Mit langjähriger Expertise in der Automation, Laserbearbeitung,
Bildverarbeitung und Messtechnik, Nasschemie sowie Rolle-zu-Rolle-Prozessen
bietet das Unternehmen Herstellern und deren Zulieferern innovative
Produktionslösungen in den Bereichen Photovoltaik, Elektronik und
Lithium-Ionen-Batterietechnik. Das Produktportfolio umfasst sowohl
kundenspezifische Entwicklungen als auch standardisierte Einzelmaschinen und
Module, die zu kompletten, individuellen Systemen verkettet werden können.
Vor allem durch die frühzeitige Einbindung der Manz AG in Kundenprojekte
leistet die Gesellschaft mit qualitativ hochwertigen, bedarfsorientierten
Lösungen einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Kunden.

Die seit 2006 in Deutschland börsennotierte Firmengruppe entwickelt und
produziert in Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Italien, China und Taiwan.
Vertriebs- und Service-Niederlassungen gibt es darüber hinaus in den USA und
Indien. Weltweit beschäftigt die Manz AG aktuell rund 1.600 Mitarbeiter,
davon rund die Hälfte in der für die Zielbranchen des Unternehmens
maßgeblichen Region Asien. Der Umsatz der Manz-Gruppe betrug im
Geschäftsjahr 2019 rund 264 Millionen Euro.

Kontakt

Manz AG
Axel Bartmann
Tel.: +49 (0)7121 - 9000-395
Fax: +49 (0)7121 - 9000-99
E-Mail: abartmann@manz.com

cometis AG
Claudius Krause
Tel.: +49 (0)611 - 205855-28
Fax: +49 (0)611 - 205855-66
E-Mail: krause@cometis.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Manz AG
Steigäckerstr. 5
72768 Reutlingen
Deutschland
Telefon: +49 (0) 7121 9000-0
Fax: +49 (0) 7121 9000-99
E-Mail: info@manz.com
Internet: http://www.manz.com
ISIN: DE000A0JQ5U3
WKN: A0JQ5U
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
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