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OTS: KSB SE & Co. KGaA / KSB startet aufgrund Corona verhalten ins neue Jahr

30.04.2020 um 09:19 Uhr

KSB startet aufgrund Corona verhalten ins neue Jahr
Frankenthal (ots) -

- Lockdown in mehreren Ländern beeinträchtigt Geschäftsentwicklung
- Auftragseingang, Umsatz und EBIT Corona-bedingt rückläufig
- EBIT weiterhin positiv

Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB spürt die Auswirkungen der
durch das Corona-Virus verursachten Wirtschaftskrise. Der Auftragseingang im
ersten Quartal war mit 588 Mio. EUR (Vorjahr 669 Mio. EUR) nur geringfügig unter
den Erwartungen, da das Vorjahresquartal durch zwei Großaufträge beeinflusst
war. Deutlich wirkte sich die Corona-Krise hingegen auf den Umsatz aus. Er lag
mit 518 Mio. EUR um -17 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 535 Mio. EUR.
Bedingt durch den rückläufigen Umsatz ist auch das EBIT gesunken, aber weiterhin
positiv.

"Die durch das Corona-Virus ausgelöste Wirtschaftskrise hat auch KSB getroffen.
Zwar war der Auftragseingang noch vergleichsweise gut, doch zeigen sich erste
Schwächen in Umsatz und EBIT. Insbesondere die in der zweiten Märzhälfte
staatlich verordneten Schließungen unserer großen Werke in Indien, Pakistan,
Südafrika und Spanien haben uns unvorbereitet getroffen, ebenso wie verschobene
Service-Aufträge von fest eingeplanten Wartungen", sagt Dr. Stephan Timmermann,
Sprecher der KSB-Geschäftsleitung.

Alle Segmente verzeichnen Rückgang

Alle drei Segmente - Pumpen, Armaturen und Service - mussten sowohl im
Auftragseingang als auch im Umsatz einen Rückgang verzeichnen. Den größten
prozentualen Rückgang im Auftragseingang mit -15,4 % verzeichnete das Segment
Pumpen. Im Segment Service ging der Auftragseingang um -6,9 % durch verschobene
Wartungsaufträge und den Verkauf einer Service-Gesellschaft in Frankreich
zurück. Im Segment Armaturen betrug der Rückgang -2,8 %.

Der Umsatz lag im Segment Pumpen um -5,1 % unter dem Vorjahreszeitraum und bei
den Armaturen um -2,4 %. Im Service ging der Umsatz insbesondere aufgrund des
Verkaufes einer französischen Service-Gesellschaft Anfang Januar 2020 um -0,2 %
zurück.

Amerika positiv, andere Regionen schwächer

Bei den Regionen zeigen Nord- und Südamerika noch ein Wachstum im
Auftragseingang, während die übrigen Regionen Rückgänge verzeichnen mussten. Im
Umsatz hingegen haben alle Regionen Rückgänge verzeichnet. Hier wirkten sich
insbesondere die staatlich verordneten Schließungen in Asien, Südafrika und
Europa negativ aus.

Stabile Finanzlage

KSB verfügte per Ende März über liquide Mittel von 309 Mio. EUR sowie über
zusätzliche ungezogene Kreditlinien von mehr als 300 Mio. EUR. Diese stehen
weder unter dem Vorbehalt der Einhaltung bestimmter finanzieller Kennzahlen noch
der Einstufung von Rating-Unternehmen und sichern damit die finanzielle
Stabilität und Flexibilität.

Ausblick schwierig vorherzusagen

Da die weiteren Auswirkungen des Corona-Virus auf die Weltwirtschaft noch nicht
abzusehen sind, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine verlässliche
Vorhersage über den weiteren Geschäftsverlauf treffen.

KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen und Armaturen. Der
Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen
Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf fünf
Kontinenten vertreten. Rund 15.600 Mitarbeiter erzielen einen Umsatz von knapp
2,4 Mrd. EUR.

Pressekontakt:

Wilfried Sauer
Tel + 49 6233 86-1140
Wilfried.sauer@ksb.com

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/100499/4584706
OTS: KSB SE & Co. KGaA
ISIN: DE0006292006

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