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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen legt gutes Zwischenergebnis vor und bestätigt Ausblick für 2020 (deutsch)

13.05.2020 um 07:12 Uhr

Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen legt gutes Zwischenergebnis vor und bestätigt Ausblick für 2020

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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung
Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen legt gutes Zwischenergebnis vor und
bestätigt Ausblick für 2020

13.05.2020 / 07:12
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Zwischenergebnis zum 31. März 2020
Deutsche Wohnen legt gutes Zwischenergebnis vor und bestätigt Ausblick für
2020

* Steigerung des Ergebnisses im ersten Quartal um 13 % auf rund 125 Mio.
Euro

* Unterstützung von Mietern und Geschäftspartnern: 30 Mio. Euro
Corona-Hilfsfonds

* Mit erfolgreicher Platzierung von Anleihen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro
Fälligkeiten bis 2023 adressiert

* Investitionen in Portfolio werden trotz COVID-19-Pandemie
aufrechterhalten

Berlin, 13. Mai 2020. Die Deutsche Wohnen hat sich im ersten Quartal 2020
positiv entwickelt. Das Periodenergebnis nach Steuern betrug 125,4 Mio. Euro
und lag damit rund 13 % über dem Vorjahreszeitraum. Wichtige
Unternehmenskennzahlen entwickelten sich ebenfalls stabil. Der FFO I je
Aktie lag mit 0,40 Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Der
adjustierte NAV (ehemals EPRA NAV) stieg im Vergleich zum Jahresende um 1,7
% auf 47,84 Euro je Aktie. Der Verschuldungsgrad (LTV) lag Ende März 2020
mit 36,1 % im Zielkorridor.

Damit konnte das Unternehmen den positiven Geschäftsausblick für das
Gesamtjahr 2020 bestätigen. Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen: "Trotz
der erheblichen Herausforderungen durch COVID-19 beweist sich unser
Geschäftsmodell einmal mehr als robust. Uns hilft dabei, dass wir frühzeitig
und konsequent gehandelt haben, um unseren Geschäftsbetrieb aufrecht zu
erhalten sowie die Sicherheit und Gesundheit unserer Mieter, Dienstleister
und Mitarbeiter zu schützen. Das Unternehmen ist und bleibt stabil
aufgestellt. Insoweit können wir auch unsere Prognose für das laufende
Geschäftsjahr bestätigen."

Als starkes Unternehmen steht die Deutsche Wohnen auch zu ihrer
gesellschaftlichen Verantwortung. Dazu hat sie im ersten Quartal einen
Corona-Hilfsfonds in Höhe von 30 Mio. Euro angekündigt, um Mieter,
Geschäftspartner und Dienstleister zu unterstützen, die durch die
Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Zur
Finanzierung des Hilfsfonds haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der
Hauptversammlung eine auf 90 Cents je Aktie reduzierte Dividende
vorzuschlagen. "Wir sehen uns nicht nur als erfolgreiches
Wirtschaftsunternehmen, sondern auch als eines mit Mehrwert für die
Stadtgesellschaft", sagt Zahn.

So verzichtet die Deutsche Wohnen während der Corona-Krise auf Kündigungen
infolge von Zahlungsschwierigkeiten ebenso wie auf Mieterhöhungen und
unterbreitet individuelle Hilfsangebote - angepasst an die konkreten
Bedürfnisse und Situationen der Mieter und Partner. Die Möglichkeiten
reichen von Umzugshilfen über Stundungen bis hin zum Mietverzicht. Insgesamt
haben sich bisher rund 1.100 Mieter bei der Deutsche Wohnen infolge von
bereits eingetretenen oder erwarteten Schwierigkeiten gemeldet.

Kapitalmarkt zeigt Vertrauen in das Geschäftsmodell der Deutsche Wohnen

Ende April konnte die Deutsche Wohnen zwei Unternehmensanleihen in Höhe von
insgesamt 1,2 Mrd. Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platzieren - eine mit
fünfjähriger und eine mit zehnjähriger Laufzeit und einem durchschnittlichen
Zinssatz von 1,25 %. Philip Grosse, CFO der Deutsche Wohnen, sagte dazu: "Es
ist uns in einem schwierigen Marktumfeld gelungen, die Anleihen zu sehr
attraktiven Konditionen zu platzieren. Die hohe Nachfrage mit einer
zwölffachen Überzeichnung sehen wir als großen Vertrauensbeweis in die
Stabilität unseres Geschäftsmodells."

Der Nettoerlös der Anleihen wird zur Refinanzierung bestehender
Verschuldung, zur Finanzierung von M&A-Transaktionen und für allgemeine
Unternehmenszwecke verwendet. Im Einklang mit der konservativen
Finanzierungsstrategie der Deutsche Wohnen sind damit alle wesentlichen
anstehenden Fälligkeiten bis zum Jahr 2023 abgedeckt.

Berliner Mietwohnungsmarkt braucht Rechtssicherheit

Am 6. Mai 2020 wurde von Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU und FDP im
Rahmen eines abstrakten Normenkontrollverfahrens Klage beim
Bundesverfassungsgericht gegen das "Gesetz zur Mietenbegrenzung im
Wohnungswesen in Berlin" eingereicht. Auch die Deutsche Wohnen vertritt die
Auffassung, dass der sogenannte Berliner Mietendeckel nicht mit dem
Grundgesetz vereinbar ist. Mit der nun angestrebten höchstrichterlichen
Entscheidung steigt die Hoffnung, dass es zeitnah zu einer Wiederherstellung
der Rechtssicherheit für knapp 1,5 Mio. Mietverhältnisse in Berlin kommt.

Investitionen in Bestand werden trotz Corona-Pandemie fortgeführt

Trotz der globalen Corona-Pandemie bleiben die nachhaltige Entwicklung von
Wohnraum und die Verbesserung der Portfolioqualität oberste Prioritäten der
Deutsche Wohnen. Damit verbunden ist auch das Festhalten an den
Investitionen in den Klimaschutz. Michael Zahn: "Wir sollten auch in diesen
schwierigen Zeiten die große Herausforderung des Klimawandels nicht aus den
Augen verlieren. Wir werden daher unsere Investitionen in Nachhaltigkeit in
diesem Bereich weiter verstärken, um stark aufgestellt zu bleiben."

So hat das Unternehmen im ersten Quartal rund 71 Mio. Euro für
Instandhaltungen und Sanierungen in seinen Bestand investiert. Um den
Kundenansprüchen von heute und morgen gerecht zu werden, stehen dabei die
Verbesserung der Wohnqualität sowie die Steigerung der Energieeffizienz im
Zentrum der Investitionen.

Gleiches gilt für den Neubau: Mit der ISARIA Wohnbau AG hatte sich die
Deutsche Wohnen auf den Ankauf einer Plattform für Projektentwicklungen
sowie wesentlicher Immobilienprojekte geeinigt. Damit entsteht unter ihrem
Dach künftig eine der großen deutschen Plattformen für nachhaltige
Projektentwicklung von ganzheitlichen Quartieren mit Wohn-, Office- und
Pflegeimmobilien in Metropolregionen. Die im März angekündigte Transaktion
steht dabei unter den üblichen Vollzugsbedingungen und wird noch in diesem
Jahr abgeschlossen.

Übersicht Geschäftsentwicklung

Q1 2020 Q1 2019
(Euro Mio.) (Euro Mio.)
Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung 186,4 183,7
Ergebnis aus Verkauf -4,1 19,9
Ergebnis aus Pflege und Betreutes Wohnen 20,6 21,3
Verwaltungskosten -28,2 -23,2
Sonstige Aufwendungen/Erträge -18,8 -0,2
Betriebsergebnis (EBITDA) 155,9 201,5
Abschreibungen -9,4 -12,4
Anpassung der Zeitwerte der als 0,9 0,0
Finanzinvestition gehaltenen Immobilien
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten 0,5 1,7
Unternehmen
Finanzergebnis -23,0 -56,5
Ergebnis vor Steuern (EBT) 124,9 134,3
Laufende Steuern -11,7 -10,1
Latente Steuern 12,2 -13,2
Periodenergebnis 125,4 111,0
Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten
Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus
auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem
Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 31. März
2020 insgesamt 164.253 Einheiten, davon 161.466 Wohneinheiten und 2.787
Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse
gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX
Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.

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