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Studie: Trotz Mehrkosten kein Missbrauch von Telefon-Krankschreibung

03.06.2020 um 11:50 Uhr

KÖLN (dpa-AFX) - Der Anstieg der Krankschreibungen im Zuge der Corona-Pandemie lässt nach Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft die Ausgaben für die Lohnfortzahlung in diesem Jahr um rund 1,6 Milliarden Euro steigen. Das Institut führt dies vor allem auf die bis Ende Mai geltenden telefonischen Krankschreibungen bei Erkältungen zurück.

Die Ärzte hätten diese erleichterten Regelungen umsichtig genutzt und damit "einen substanziellen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens geleistet", heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung. So seien Infektionsrisiken in den Belegschaften der Betriebe reduziert worden. Insgesamt erwartet das Institut Ausgaben der Arbeitgeber für die Lohnfortzahlung von rund 69 Milliarden Euro in diesem Jahr. Die "Rheinische Post" hatte zuvor über die Untersuchung berichtet.

Das IW hat unter anderem Zahlen der Betriebskrankenkassen ausgewertet. Bei ihnen habe der Krankenstand im März um 1,5 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat gelegen. Im April sei er dann lediglich um 0,1 Prozentpunkte höher gewesen. Befürchtungen, die Krankschreibung per Telefon könne missbräuchlich in Anspruch genommen werden, scheinen sich vor dem Hintergrund des Aprilwerts nicht zu bestätigen, folgert der Autor der Studie, Jochen Pimpertz./hff/DP/fba

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