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Amadeus Fire wird von der Corona-Krise weniger hart getroffen als gedacht

23.07.2020 um 09:00 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Personaldienstleister Amadeus Fire ist von April bis Ende Juni weniger hart von der Corona-Krise gebeutelt worden als befürchtet. "Die Erwartungen eines sehr
schwachen zweiten Quartals konnten aus Sicht des Vorstands zumindest in Teilen
abgewendet werden", teilte das SDax -Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mit. Die Anzahl der Zeitarbeitsaufträge sei seit Mitte März kontinuierlich rückläufig, die Situation habe sich aber stabilisiert.

Die Nachfrage habe sich im Verlauf des Quartals verbessert, außerdem baut Amadeus Fire auf allgemeine Erholungstendenzen auf dem gesamten deutschen Markt. Eine neue Jahresprognose traut sich das Unternehmen aber weiterhin nicht zu. Der Vorstand gehe jedenfalls nicht davon aus, im Verlauf des zweiten Halbjahres wieder vollständig an das Vorkrisenniveau anschließen zu können. Kurzarbeit sei noch nicht vollständig aufgehoben. Bereits Ende März hatte der Konzern die Dividende gestrichen.

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal dank der jüngsten Übernahme von Comcave im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 23,9 Prozent auf 137,4 Millionen Euro. Das Geschäft der geförderten Weiterbildung von Comcave sei bei von der Krise betroffenen Menschen gefragt gewesen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sank allerdings um 29,3 Prozent auf 12,4 Millionen Euro. Maßgeblich verantwortlich für diesen Rückgang seien Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation. Der Gewinn ging von 11,7 auf 7,0 Millionen Euro zurück./niw/eas

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