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Industrie: Gabriels Kostenbremse war 'Wunschdenken'

15.10.2015 um 11:32 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Wegen steigender Kosten bei der Energiewende kritisiert die Industrie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, sagte am Donnerstag zu der auf Rekordhöhe angestiegenen Ökostrom-Umlage, die von Gabriels Ministerium versprochene Kostenbremse sei "Wunschdenken" gewesen.

"Die EEG-Umlage und die Netzkosten steigen - und sie werden weiter steigen, wenn die Politik nicht endlich beherzt gegensteuert", meinte Grillo. Die EEG-Umlage sei für deutsche Unternehmen ein gravierender Wettbewerbsnachteil: "Die hohe Belastung des Produktionsfaktors Strom gefährdet unsere Industrien." Die Industrie erhält bei den Kosten der Ökostrom-Förderung bereits Rabatte von etwa fünf Milliarden Euro./tb/DP/stb

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