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AKTIEN IM FOKUS: Banken leiden unter Bericht zu Geldwäscheverdachtsmeldungen

21.09.2020 um 13:42 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im schwachen Marktumfeld sind Banken neben den Corona-Verlierern der Reise- und Tourismusbranche am Montag besonders unter Druck geraten. Der europäische Branchenindex Stoxx 600 Banks sank um mehr als 5 Prozent und näherte sich dem Tief nach dem Pandemie-Crash im März. Papiere der Deutschen Bank rutschten im Dax um bis zu 8,6 Prozent auf das Niveau vom Mai. HSBC -Aktien als Branchenindex-Schwergewichte sanken um 6,4 Prozent.

Für Mollstimmung sorgte ein Leak vertraulicher Geldwäscheverdachtsmeldungen des US-Finanzminsteriums über dubiose Zahlungsströme, die so genannten FinCEN Files. In dem Bericht werden insbesondere JPMorgan , HSBC, Standard Chartered Bank, der Deutschen Bank und der Bank of New York Mellon Vorwürfe gemacht. Auch wenn einige Fragen zu klären seien, die FinCEN-Files erhöhten in jedem Fall wieder die Regulierungs- und Sanktionsrisiken für die Branche, erklärte Marktanalyst Neil Wilson von Markets.com./ag/jha/

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