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PSA Peugeot Citroen: Haben nie bei Abgaswerten geschummelt

26.10.2015 um 10:08 Uhr

PARIS (dpa-AFX) - Der Autobauer PSA Peugeot Citroen wähnt sich im Skandal um manipulierte Abgaswerte beim deutschen Konkurrenten VW auf der sicheren Seite. PSA habe "nie" geschummelt und entsprechende Software oder Geräte in seinen Fahrzeugen verbaut, erklärten die Franzosen am Montag in Paris. Zudem kündigten sie an, schon bald reale Verbrauchswerte für ihre Autos zu veröffentlichen. Diese sollen von einer unabhängigen Stelle für Dieselfahrzeuge geprüft werden. Die Franzosen erzielen 60 Prozent des Umsatzes in Europa mit Dieselfahrzeugen, weltweit macht der Anteil gut 40 Prozent aus.

Im dritten Quartal kletterte der Konzernumsatz um 3,2 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. Damit verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Branchenexperten leicht. Die Erlöse im Auto-Geschäft gingen um 4,3 Prozent zurück. Während PSA in Europa mit Autos gut sechs Prozent mehr umsetzte als ein Jahr zuvor, brach der Umsatz in Asien vor allem wegen einer schwächeren Nachfrage in China um 17 Prozent ein. Ohne das Asien-Geschäft wäre die Sparte um ein Prozent gewachsen.

Die Erwartungen für den gesamten europäischen Automarkt erhöhte PSA. Im laufenden Jahr werde die Nachfrage um acht Prozent zulegen. Zuvor war PSA von einem Zuwachs von sechs Prozent auf seinem mit Abstand größtem Markt ausgegangen. Die mittelfristigen Ziele bestätigte das Unternehmen. So peilen die Franzosen für das Jahr 2018 in ihrem Auto-Geschäft eine operative Marge von zwei Prozent an./mne/enl/fbr

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