PNE AG
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DGAP-News: PNE AG mit erfolgreicher operativer Entwicklung in den ersten neun Monaten 2020 (deutsch)

11.11.2020 um 08:00 Uhr

PNE AG mit erfolgreicher operativer Entwicklung in den ersten neun Monaten 2020

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DGAP-News: PNE AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen
PNE AG mit erfolgreicher operativer Entwicklung in den ersten neun Monaten
2020

11.11.2020 / 08:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Corporate News

PNE AG mit erfolgreicher operativer Entwicklung in den ersten neun Monaten
2020

- Ergebnisse nach neun Monaten liegen im Plan

- Guidance für das Gesamtjahr erneut bestätigt

Cuxhaven, 11. November 2020 - Die international in der Entwicklung und im
Betrieb von Projekten der Erneuerbaren Energien tätige PNE AG liegt nach den
ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 im Plan. Das zeigt die heute
veröffentlichte Mitteilung über den Verlauf der ersten neun Monate.

"Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020 waren von unterschiedlichen
Entwicklungen geprägt. Einerseits konnten wir operativ gute Fortschritte
erzielen, haben weitere Genehmigungen erreicht, Ausschreibungen gewonnen,
mit dem Bau weiterer Windparks begonnen, die Projektpipelines bei Wind und
Photovoltaik ausgebaut und uns im Dienstleistungssektor noch stärker
positioniert. Andererseits haben uns die schwer kalkulierbaren
Rahmenbedingungen insbesondere im Zusammenhang mit der COVID19-Pandemie
herausgefordert," fasst Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG, den
Geschäftsverlauf zusammen.

Erfolgreiche operative Entwicklung
Operativ verlief das Geschäftsjahr in den ersten neun Monaten trotz
erschwerter Rahmenbedingungen in Folge der COVID19-Pandemie erfolgreich. In
Polen wurde der Bau eines bereits früher verkauften Projekts mit 42 MW
abgeschlossen. Im Kundenauftrag hat PNE den Bau von Windparks in Schweden
und Polen fortgesetzt. In Deutschland hatte PNE zum Ende des
Berichtszeitraums sechs Windparks mit einer Nennleistung von 73,8 MW, davon
4,2 MW als Bürgerwindanlage, in Bau. Insgesamt befanden sich damit am Ende
des Berichtszeitraums Windparks mit rund 318,8 MW auf eigene Rechnung und
für Kunden in Bau.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres war PNE in Deutschland mit
drei zuvor genehmigten Windparks (39,0 MW) in den Ausschreibungen
erfolgreich und erhielt Zuschläge. Im Oktober gab es einen weiteren Zuschlag
für einen Windpark mit 21,6 MW.

Ausbau des Eigenbetriebs geht voran
Derzeit betreibt die PNE-Gruppe Windparks mit einer installierten
Nennleistung von 130,1 MW im Eigenbetrieb, weitere befinden sich im Bau. Der
Bestand an eigenen Projekten, vornehmlich in Deutschland, soll bis Ende 2023
auf bis zu 500 MW ausgebaut werden.

Projektpipeline gestärkt
Grundlage der künftigen Entwicklung ist die "Pipeline" der Projekte, die in
verschiedenen Phasen der Projektentwicklung bearbeitet werden. Bei den
Windenergieprojekten an Land konnte sie auf rund 5.241 MW ausgebaut werden.
Bemerkenswert ist, dass PNE mit Projekten von derzeit rund 681 MW in der
Genehmigungsphase in Deutschland und Frankreich einen sehr hohen Stand
gehalten hat.

Deutlich ausgebaut wurde auch die Pipeline in der Entwicklung von
Photovoltaikprojekten. Hier sind jetzt in Deutschland, Rumänien und den USA
Projekte mit einer Nennleistung von 476 MWp in der Entwicklung.

Offshore in Deutschland
Bei der bilanziellen Bewertung von Offshore-Projekten, die PNE in der
Nordsee entwickelt hat, mussten im Konzern nach einer Prüfung der Deutsche
Prüfstelle für Rechnungswesen (DPR) rückwirkend Anpassungen zum 1. Januar
2017 vorgenommen werden. Daraus ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen
auf das laufende Geschäftsjahr 2020, allerdings gibt es Veränderungen bei
einigen Vortragswerten in der Bilanz wie z.B. dem Vorratsvermögen und dem
Eigenkapital.

Unabhängig von der in diesem Zusammenhang vorzunehmenden Fehlerkorrektur
sieht sich die PNE AG, insbesondere durch den Senatsbeschluss des
Bundesverfassungsgerichts vom 20. August 2020, in ihrer Einschätzung, dass
Teile des WindSeeG verfassungswidrig sind, bestätigt. Mit der Umsetzung des
Urteils des Bundesverfassungsgerichts durch den Gesetzgeber, erwartet PNE
Erstattungen für bereits erbrachte Projektierungsleistungen, die sich dann
in der Zukunft entsprechend positiv auf die Konzernzahlen auswirken werden.

Ergebnis der ersten neun Monate im Plan
Der Konzern wies im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 73,9 Mio. Euro
(im Vorjahr: 72,6 Mio. Euro), eine Gesamtleistung von 90,7 Mio. Euro (im
Vorjahr: 96,6 Mio. Euro), ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) von 9,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 17,0 Mio. Euro), ein
Betriebsergebnis (EBIT) von -3,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,8 Mio. Euro) und
ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,12 Euro (im Vorjahr: -0,09 Euro)
auf.

Ausgewirkt haben sich vor allem die Investitionen in eigene Projekte, da
keine Projektverkäufe erfolgten. Aufgrund dieser Investitionen in eigene
Projekte sind in den ersten neun Monaten auf Konzernebene Gewinne vor
Steuern von 19,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,9 Mio. Euro) eliminiert worden.

Umgang mit der Corona-Pandemie
Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung hat auch die weltweit andauernde
COVID19-Pandemie. Mit jeweils auf die Märkte angepassten Konzepten hat sich
PNE darauf eingestellt und das Geschäft kontinuierlich weitergeführt.
Projekte wurden weiterentwickelt, Ausschreibungen gewonnen und mit dem Bau
weiterer Projekte begonnen. Dabei zahlte sich aus, dass schon in den
vergangenen Jahren interne Prozesse und Organisationsstruktur auf ein hohes
Niveau weiterentwickelt wurden.

Die Folgen der Pandemie sind jedoch zu spüren. Genehmigungsverfahren ziehen
sich in die Länge und Projekte verschieben sich. Gleichzeitig melden
Hersteller von Windenergieanlagen längere Lieferzeiten. Die aufgrund des
Pandemiegeschehens gegenwärtig schwer prognostizierbare Entwicklung der
Strompreise in internationalen Märkten kann zu Verzögerungen bei
Verkaufsvorgängen und verspäteten Realisierungen führen.

Guidance bestätigt
Trotz dieser und anderer durch die COVID19-Pandemie erschwerten
Rahmenbedingungen und den u.a. daraus resultierenden Verzögerungen im
Projektgeschäft sowie dem Investment in den Aufbau von Windparks für den
Eigenbestand, bestätigt der Vorstand das Ziel für das Gesamtjahr: PNE
rechnet für den Konzern für das Geschäftsjahr 2020 mit einem EBITDA in Höhe
von 15 bis 20 Mio. Euro und mit einem EBIT in Höhe von 5 bis 10 Mio. Euro.
Entscheidend für das Erreichen dieses Ziels sind die geplanten
Projektverkäufe im In- und Ausland.

Über die PNE-Gruppe
Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der
erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser
erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem "Clean Energy
Solutions Provider", einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von
der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren,
über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb
und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der
Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie sind
Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen
Stroms Teil unseres Angebotes. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der
Entwicklung von Power-to-X-Lösungen.

Kontakte für Rückfragen

PNE AG PNE AG
Rainer Heinsohn Christopher Rodler
Leiter Unternehmenskommunikation Leiter Investor Relations
Tel: +49 (0) 47 21 - 7 18 - 453 Tel: +49 (0) 40 - 879 33 114
Fax: +49 (0) 47 21 - 7 18 - 373 Fax: +49 (0) 47 21 - 7 18 - 373
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Unternehmen: PNE AG
Peter-Henlein-Straße 2-4
27472 Cuxhaven
Deutschland
Telefon: 04721 / 718 - 06
Fax: 04721 / 718 - 200
E-Mail: info@pne-ag.com
Internet: http://www.pne-ag.com
ISIN: DE000A0JBPG2, DE000A2LQ3M9, , DE000A12UMG0,
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