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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

28.02.2021 um 20:35 Uhr

Danone will Anteil an Chinageschäft von Mengniu verkaufen

PARIS - Der Joghurthersteller Danone will seinen Minderheitsanteil am chinesischen Partner Mengniu loswerden. Dazu wird der indirekte Anteil zunächst zu einer direkten Beteiligung in Höhe von 9,8 Prozent, bevor er in diesem Jahr verkauft werden soll, wie die Franzosen am Sonntag in Paris mitteilten. Mengniu ist ein chinesischer Hersteller von Milchprodukten, der an der Hongkonger Börse notiert ist und dort nach Angaben von Danone derzeit mit rund 18 Milliarden Euro bewertet wird. Die indirekte Beteiligung an Mengniu stehe derzeit mit einem Wert von 850 Millionen Euro in den Büchern, hieß es. Aus dem Anteil zog Danone im Jahr 2019 einen anteiligen Gewinn von 57 Millionen Euro. Die Wandlung in einen direkten Anteil bedürfe der Zustimmung von Behörden, ein Verkauf sei dann abhängig von den Marktbedingungen./men

Finanzdienstleister Hypoport legt zu - Umsatz unter Erwartungen

BERLIN - Der Finanzdienstleister Hypoport hat im Corona-Jahr bei Umsatz und operativem Ergebnis deutlich zugelegt. Allerdings blieb Hypoport beim Umsatz hinter den selbst gesteckten Erwartungen zurück, wie das Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte. So stiegen die Erlöse vorläufigen Berechnungen zufolge um 15 Prozent auf etwa 387 Millionen Euro. In Aussicht gestellt hatte das Management jedoch 400 bis 440 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) nahm um 10 Prozent auf rund 36 Millionen Euro zu und lag damit eher am unteren Ende der prognostizierten Spanne von 35 bis 40 Millionen Euro.

Warren Buffett kauft eigene Aktien für fast 25 Milliarden Dollar zurück

OMAHA - Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hat im Corona-Jahr 2020 für mehr Geld als je zuvor eigene Aktien zurückgekauft. Insgesamt gab das Konglomerat 24,7 Milliarden Dollar (20,5 Mrd Euro) für diese Art der Kurspflege aus, wie aus Berkshire Hathaways am Samstag veröffentlichtem Jahresbericht hervorging. Im vierten Quartal steckte die Holding des 90-jährigen Starinvestors 9,0 Milliarden Dollar in eigene Anteilscheine, das entsprach fast exakt dem Rekordvolumen aus dem vorherigen Vierteljahr. Den Nettogewinn konnte Berkshire Hathaway zum Jahresende kräftig steigern.

US-Broker Robinhood verhandelt über Vergleich - jede Menge rechtlicher Ärger

MENLO PARK - Der durch die jüngsten Turbulenzen an der US-Börse in die Kritik geratene Wertpapier-Broker Robinhood verhandelt wegen verschiedener früherer Regelverstöße mit US-Aufsehern über einen Vergleich. Robinhood rechnet laut einer Mitteilung vom Freitag mit Kosten von mindestens 26,6 Millionen Dollar (22,0 Mio Euro). Es geht um mögliche Verletzungen von Vorschriften beim Handel mit Aktienoptionen und Ausfälle der Robinhood-App im März 2020.

Reisebranche bereitet Sommerurlaube mit Impfpass und Schnelltests vor

BERLIN - Deutschlands Reiseveranstalter hoffen trotz der weiter hohen Corona-Zahlen auf eine Reisewelle zur Sommersaison. Massenhafte Schnelltests und ein digitaler Impfausweis sollen nach einem Jahr der Krise eine dringend benötigte Trendwende im Tourismus herbeiführen. Denn die Einbußen durch Corona machen den Unternehmen nach Einschätzung des Deutschen Reiseverbands (DRV) angesichts des monatelangen Lockdowns immer mehr zu schaffen.

Studie: Geschäft von Autowerkstätten wächst kaum noch

MÜNCHEN - Elektroautos und Digitalisierung bremsen nach einer Studie das Geschäft der Autowerkstätten. Das Servicegeschäft in Westeuropa wird in den nächsten zehn Jahren um nur ein bis zwei Prozent jährlich zulegen, wie aus einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hervorgeht. Zum einen seien die Wartungskosten von Batterieautos nur halb so hoch wie die von Benzin- und Dieselautos. Zum anderen senke die wachsende Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen die Unfallquote bis 2030 um 10 bis 20 Prozent, schreiben die BCG-Branchenexperten.

Mexikanischer Ölkonzern Pemex schreibt wieder Milliardenverluste

MEXIKO-STADT - Der hoch verschuldete mexikanische Erdölkonzern Pemex hat im vergangenen Jahr einen Verlust von umgerechnet gut 19 Milliarden Euro verzeichnet. So hatte der Ölpreiseinbruch zu Beginn der Corona-Pandemie die gesamte Branche schwer belastet. Im Jahresverlauf erholten sich die Preise dann aber deutlich. Im letzten Quartal 2020 fuhr das Staatsunternehmen allerdings einen Nettogewinn von mehr als 120 Milliarden Peso (rund 5 Milliarden Euro) ein, wie Pemex in einer Mitteilung am Freitag betonte. Es sei dem Konzern die "große Leistung" gelungen, die Kosten der Ölförderung deutlich zu senken.

Preisnachlass für Neuwagen vor allem über Eigenzulassungen und Abos

DUISBURG/FRANKFURT - Autohersteller und -handel haben sich im Februar bei Rabattaktionen für Neuwagen erneut zurückgehalten. Im Vergleich zum Januar sind die Kaufanreize nur leicht gestiegen, wie das Duisburger CAR-Institut in seiner regelmäßigen Marktstudie am Samstag berichtet. Die "zurückhaltende Frühlingslaune" begründet sich in hohen Zahlen für Eigenzulassungen und einem verstärkten Angebot kostengünstiger Auto-Abos.

VW-Elektro-Bus soll auch autonom fahren - Aufseher geben Mittel frei

HANNOVER/WOLFSBURG - Der geplante Elektro-Bus ID.Buzz bei den leichten VW -Nutzfahrzeugen (VWN) soll als erstes Konzernmodell für das autonome Fahren ausgerüstet werden. Entsprechende Mittel für die weitere Entwicklung der Technologie habe der Aufsichtsrat bei seiner Sitzung am Freitag genehmigt, teilte die Marke mit. Der vollelektrische "Bulli" selbst soll nach bisheriger Planung 2022 starten. Ab voraussichtlich 2025 würden dann "autonome Systeme für den Verkehrseinsatz" eingeführt, erklärte das Unternehmen aus Hannover nun. Feldversuche sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Roche-Corona-Schnelltest erhält in Deutschland Genehmigung für Selbsttests

BASEL - Der Corona-Antigen-Schnelltest von Roche hat in Deutschland eine Sondergenehmigung für den Einsatz für Selbsttests erhalten. Damit könnten Patienten einen Corona-Test mittels eines einfachen Nasenstäbchens zuhause durchführen, wie einer Mitteilung des schweizerischen Pharmakonzerns vom Freitagabend zu entnehmen ist.

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