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Anlagenbauer Gea wird mittelfristig etwas optimistischer für Gewinnmarge

04.03.2021 um 07:47 Uhr

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Maschinen- und Anlagenbauer Gea traut sich angesichts der Fortschritte bei der Restrukturierung mittelfristig eine etwas höhere Profitabilität zu. Die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Restrukturierungsaufwand werde mittelfristig auf 12,5 bis 13,5 Prozent steigen nach bisher für 2022 angepeilten 11,5 bis 13,5 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. 2020 blieben 11,5 Prozent des Umsatzes als operatives Ergebnis hängen, nach knapp 10 Prozent ein Jahr zuvor.

Das bedeutet für 2020 einen operativen Gewinn von 532,5 Millionen Euro und damit gut elf Prozent mehr als 2019. Dabei profitierte der Konzern auch von Einsparungen im Zuge der laufenden Restrukturierung. Der Umsatz fiel 2020 um fünf Prozent auf gut 4,6 Milliarden Euro. Während der Umsatz leicht hinter der durchschnittlichen Analystenschätzung zurückbleibt, liegt das Ebitda vor Restrukturierungsaufwand etwas darüber. 2021 peilt Konzernchef Stefan Klebert bei einem leichten Umsatzwachstum aus eigener Kraft ein operatives Ergebnis zwischen 530 und 580 Millionen Euro an. Der Analystenkonsens liegt in etwa in der Mitte der Spanne./mis/jha/

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