Manz AG
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DGAP-News: Manz AG erzielt in 2020 deutlich positives Ergebnis in schwierigem Marktumfeld (deutsch)

09.03.2021 um 07:30 Uhr

Manz AG erzielt in 2020 deutlich positives Ergebnis in schwierigem Marktumfeld

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DGAP-News: Manz AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis
Manz AG erzielt in 2020 deutlich positives Ergebnis in schwierigem
Marktumfeld

09.03.2021 / 07:30
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Manz AG erzielt in 2020 deutlich positives Ergebnis in schwierigem
Marktumfeld

* Umsatz mit 237 Mio. EUR im Zuge der weltweiten COVID-19-Pandemie
erwartungsgemäß unter Vorjahr

* EBITDA um 10 Mio. EUR gegenüber Vorjahr auf 19,4 Mio. EUR gesteigert;
EBITDA-Marge bei 8,0 %

* EBIT-Zuwachs von rund 15 Mio. EUR resultiert in deutlich positivem EBIT
von 7,2 Mio. EUR

* Außergewöhnliche Dynamik im Bereich Energy Storage in 2020 mit
Auftragseingang von knapp 130 Mio. EUR

* Positive Aussichten für 2021 dank anhaltender Dynamik auf dem Markt für
E-Mobility und eines Auftragsbestands von über 200 Mio. EUR

Reutlingen, 09. März 2021 - Die Manz AG, weltweit agierender
Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio, hat heute ihre
vorläufigen Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. Auch
aufgrund der weltweiten Lockdown-Bestimmungen im Zuge der COVID-19-Pandemie
reduzierte sich der Umsatz der Manz AG 2020 erwartungsgemäß um 10,5 % auf
236,8 Mio. EUR (Vorjahr: 264,4 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) stieg deutlich auf 19,4 Mio. EUR (Vorjahr: 9,2
Mio. EUR) an. Hieraus resultiert eine stark verbesserte EBITDA-Marge von 8,0
% (Vorjahr: 3,5 %). Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
verzeichnet einen deutlichen Zuwachs in Höhe von 14,8 Mio. EUR auf 7,2 Mio.
EUR (Vorjahr: -7,6 Mio. EUR). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 3,0 %.

Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: "Gerade
angesichts der großen wirtschaftlichen Herausforderungen der
COVID-19-Pandemie sind wir mit der Geschäftsentwicklung 2020 sehr zufrieden,
obwohl es unter anderem aufgrund der Reiserestriktionen zu Umsatzeinbußen in
den Segmenten Solar und Electronics kam. Im Wachstumssegment Energy Storage
nutzten wir trotz vereinzelter Auftragsverschiebungen die Marktdynamik
jedoch für uns, und haben neue Großaufträge von Partnern wie der AKASOL AG,
einem deutschen Hersteller von Batteriesystemen für hybrid- und
vollelektrische Nutzfahrzeuge, oder einem international führenden
Batteriehersteller aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik gewonnen.
Allein in diesem Segment liegt unser Auftragseingang 2020 bei etwa 130
Millionen Euro. Von dieser positiven Entwicklung werden wir auch in 2021
profitieren, nicht nur mit unseren Produktionsanlagen zur
Batterieherstellung, sondern auch mit unseren Montagelösungen rund um
weitere Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs."

Nach einer starken Geschäftsentwicklung im Vorjahr, geprägt durch einen
Großauftrag im Displaybereich, entwickelte sich das Geschäft im Segment
Electronics 2020 auch infolge der COVID-19-Pandemie rückläufig. Der Umsatz
im Geschäftsjahr 2020 belief sich auf 90,7 Mio. EUR (Vorjahr: 115,7 Mio.
EUR). Das Segment-EBIT verbesserte sich mit -5,3 Mio. EUR zwar gegenüber dem
Vorjahr (-7,6 Mio. EUR), blieb aber aufgrund der Belastungen bei
LCD-Displays in Asien hinter den Erwartungen zurück. Im Bereich der
Montageautomatisierung, insbesondere zur Herstellung von
Zellkontaktiersystemen, konnte das Unternehmen mit Kunden der
Automobilbranche eine positive Entwicklung verzeichnen.

Das Segment Energy Storage hat sich im Geschäftsjahr 2020 sehr positiv
entwickelt. So vermeldete die Manz AG zahlreiche Aufträge von Kunden aus den
Bereichen Elektromobilität, Unterhaltungselektronik und stationärer
Energiespeicherung. Die positive Auftragsentwicklung führte zu einem
Umsatzzuwachs von 59 % auf 64,7 Mio. EUR (Vorjahr: 40,7 Mio. EUR). Und auch
das Segment-EBIT stieg mit 6,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (2019: -11,3
Mio. EUR) überaus deutlich an.

Das Segment Solar war 2020 geprägt durch die Verzögerung der beiden
Großprojekte CIGSfab und CIGSlab, verursacht durch pandemiebedingte
Arbeitsstopps in China. Der vollständige Abschluss der Projekte verschiebt
sich in der Folge damit weiter. Entsprechend lag der Segmentumsatz 2020 mit
23,2 Mio. EUR unter dem Vorjahr (47,5 Mio. EUR). Auch das Segment-EBIT
reduzierte sich infolge der verschobenen der Umsatzrealisierung auf -7,8
Mio. EUR nach -2,0 Mio. EUR im Vorjahr.

Der Umsatz im Segment Contract Manufacturing belief sich 2020 auf 37,0 Mio.
EUR (Vorjahr: 41,5 Mio. EUR). Das Segment-EBIT erreichte einen deutlich
positiven Wert von 12,3 Mio. EUR (Vorjahr: 11,5 Mio. EUR), darin enthalten
ist das Ergebnis der Talus Manufacturing Ltd. mit 9,4 Mio. EUR (Vorjahr 8,8
Mio. EUR), die als assoziiertes Unternehmen im Konsolidierungskreis der
Manz-Gruppe bis Anfang November 2020 erfasst ist. Die Manz AG wurde zu
diesem Zeitpunkt vom amerikanischen Geschäftspartner darüber informiert,
dass er den von der Manz Taiwan Ltd. gehaltenen Anteil an der Talus
Manufacturing Ltd. übernehmen wird. Dank der ausgezeichneten Entwicklung an
den übrigen Standorten erzielte die Manz AG im vierten Quartal 2020 auch
ohne den Ergebnisbeitrag der Talus Manufacturing Ltd. ein positives
Segment-EBIT.

Mit dem Servicegeschäft erwirtschaftete Manz 21,2 Mio. EUR im Jahr 2020
(Vorjahr: 19,1 Mio. EUR). Das Segment-EBIT lag bei 1,3 Mio. EUR und damit
leicht unter dem Vorjahresniveau von 1,6 Mio. EUR.

Für das Jahr 2021 zeigt sich CEO Drasch bei einem Auftragsbestand von über
200 Mio. EUR optimistisch: "Die sehr positive Entwicklung im Bereich der
Elektromobilität 2020 steht nach unserer Einschätzung erst am Anfang. Durch
unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Montageautomatisierung und
Batterieproduktion sind wir sehr gut positioniert für weiteres Wachstum im
Zuge der weltweiten Mobilitätswende." Nicht zuletzt durch die Bekanntgabe
der Förderung der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung der Li-Ion
Batterietechnologie im Rahmen des Important Projects of Common European
Interest (IPCEI), sieht Drasch die Manz AG in ihrer Ausrichtung auf diesen
Wachstumsmarkt bestärkt. Die Anfang 2021 zugesagten europäischen
Fördermittel plant Manz zur Umsetzung des Projektes
"Lithium-Ionen-Batteriefabrik der Zukunft" zu verwenden. Und auch der Anfang
2021 vollzogene Anteilsverkauf an der Talus Manufacturing Ltd fügt sich in
diese Fokussierungsstrategie. Der erzielte Gewinn im mittleren zweistelligen
Millionen-Euro-Bereich steht bereit für Investitionen der Manz AG in die
Wachstumsbereiche Batterie und Elektromobilität.

"Wir sehen uns dank unseren Kompetenzen und dem exzellenten Zugang zu
führenden Automobilherstellern, Automobilzulieferern und Batterieproduzenten
für die Elektromobilität, Consumer Electronics und Wearables auf einem sehr
guten Weg," zeigt sich Drasch überzeugt. "Egal welches Batterie-Design, Manz
ist der richtige Ansprechpartner für Innovation, Qualität und Effizienz auf
diesem Gebiet. Unser strategisches Ziel ist es, die Manz AG zu Europas
größtem Integrator für Maschinen und Anlagen zur Batterieherstellung zu
entwickeln."

Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie eine detaillierte
Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird die Manz AG mit dem
vollständigen Geschäftsbericht 2020 am 30. März 2021 veröffentlichen.

Vorläufige Zahlen für 2020 im Jahresvergleich

in Mio. EUR 2020 2019
Umsatzerlöse Konzern 236,8 264,4
Solar 23,2 47,5
Electronics 90,7 115,7
Energy Storage 64,7 40,7
Contract Manufacturing 37,0 41,5
Service 21,2 19,1

EBIT Konzern 7,2 -7,6
Solar -7,8 -2,0
Electronics -5,3 -7,6
Energy Storage 6,9 -11,3
Contract Manufacturing 12,3 11,5
Service 1,3 1,6

EBITDA Konzern 19,4 9,2
Solar -5,1 1,4
Electronics -1,0 0,4
Energy Storage 10,3 -7,3
Contract Manufacturing 13,1 12,3
Service 2,1 2,2

Unternehmensprofil:

Manz AG - passion for efficiency

Die 1987 gegründete Manz AG ist ein weltweit agierendes
Hightech-Maschinenbauunternehmen. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die
Segmente Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und
Service.

Mit langjähriger Expertise in der Automation, Laserbearbeitung,
Bildverarbeitung und Messtechnik, Nasschemie sowie Rolle-zu-Rolle-Prozessen
bietet das Unternehmen Herstellern und deren Zulieferern innovative
Produktionslösungen in den Bereichen Photovoltaik, Elektronik und
Lithium-Ionen-Batterietechnik. Das Produktportfolio umfasst sowohl
kundenspezifische Entwicklungen als auch standardisierte Einzelmaschinen und
Module, die zu kompletten, individuellen Systemen verkettet werden können.
Vor allem durch die frühzeitige Einbindung der Manz AG in Kundenprojekte
leistet die Gesellschaft mit qualitativ hochwertigen, bedarfsorientierten
Lösungen einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Kunden.

Die seit 2006 in Deutschland börsennotierte Firmengruppe entwickelt und
produziert in Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Italien, China und Taiwan.
Vertriebs- und Service-Niederlassungen gibt es darüber hinaus in den USA und
Indien. Weltweit beschäftigt die Manz AG aktuell rund 1.400 Mitarbeiter,
davon rund die Hälfte in der für die Zielbranchen des Unternehmens
maßgeblichen Region Asien. Der Umsatz der Manz-Gruppe betrug im
Geschäftsjahr 2020 rund 237 Millionen Euro.

Kontakt

Manz AG
Axel Bartmann
Tel.: +49 (0)7121 - 9000-395
Fax: +49 (0)7121 - 9000-99
E-Mail: abartmann@manz.com

cometis AG
Claudius Krause
Tel.: +49 (0)611 - 205855-28
Fax: +49 (0)611 - 205855-66
E-Mail: krause@cometis.de

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09.03.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Manz AG
Steigäckerstr. 5
72768 Reutlingen
Deutschland
Telefon: +49 (0) 7121 9000-0
Fax: +49 (0) 7121 9000-99
E-Mail: info@manz.com
Internet: http://www.manz.com
ISIN: DE000A0JQ5U3
WKN: A0JQ5U
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