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Anklagen in Dänemark wegen schweren Betrugs über Mainzer Bank

13.04.2021 um 12:47 Uhr

KOPENHAGEN (dpa-AFX) - Drei US-Bürger und drei Briten sind in Dänemark angeklagt worden, weil sie die Staatskasse mittels einer deutschen Bank um einen hohen Millionenbetrag betrogen haben sollen. Wie die dänische Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, wird ihnen vorgeworfen, den dänischen Staat um insgesamt mehr als 1,1 Milliarden Kronen (rund 150 Millionen Euro) geprellt zu haben.

Dabei hätten sie zwischen März 2014 und August 2015 über eine in Mainz ansässige Bank Hunderte Aktiengeschäfte zwischen 27 US-Pensionsfonds, neun Unternehmen sowie Zwischenhändlern vorgetäuscht. Der fiktive Handel habe einzig dem Zweck gedient, größere Geldsummen aus der dänischen Staatskasse abzuziehen, indem unberechtigterweise zurückgeforderte Dividendensteuer für die 1,1 Milliarden Kronen ausgezahlt worden sei.

Damit sei nun gegen insgesamt acht Personen in dem umfassenden Fall Anklage erhoben worden, so die Staatsanwaltschaft. Bei den sechs nun Angeklagten handelt es sich nach Einschätzung von Staatsanwalt Per Fiig um die zentralen Hintermänner. Wann sie vor Gericht kommen, ist demnach noch unklar. Die derzeitige Führung der Mainzer Bank hat nach Angaben der dänischen Behörde die Rolle des Geldhauses in dem Fall im September 2019 anerkannt und eine Strafe in Höhe von 110 Millionen Kronen (15 Mio Euro) akzeptiert./trs/DP/jha

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