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DGAP-News: Nordex Group veröffentlicht vorläufige Zahlen für die ersten drei Quartale 2021 und passt Prognose für das Jahr 2021 an (deutsch)

08.11.2021 um 18:33 Uhr

Nordex Group veröffentlicht vorläufige Zahlen für die ersten drei Quartale 2021 und passt Prognose für das Jahr 2021 an

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DGAP-News: Nordex SE / Schlagwort(e): Prognoseänderung/Vorläufiges Ergebnis
Nordex Group veröffentlicht vorläufige Zahlen für die ersten drei Quartale
2021 und passt Prognose für das Jahr 2021 an

08.11.2021 / 18:33
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- Nordex Group steigert Umsatz auf 4,0 Mrd. EUR in den ersten neun Monaten
2021

- EBITDA in Höhe von 100,7 Mio. EUR von Volatilität in Rohstoff- und
Logistikmärkten belastet

- Netto-Liquidität von 516 Mio. EUR bei einer Eigenkapitalquote von 28,5
Prozent zum 30. September 2021

- Prognose für das Jahr 2021 angepasst auf Umsatz von 5,0- 5,2 Mrd. EUR
(vorher EUR 4,7-5,2 Mrd.) mit einer EBITDA-Marge von rund 1,0 Prozent
(vorher 4,0-5,5 Prozent)

Hamburg, 8. November 2021. Die Nordex SE (ISIN DE000A0D6554) veröffentlicht
heute vorläufige Zahlen für die ersten drei Quartale 2021 sowie eine
angepasste Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Die Auswirkungen der
zunehmenden Preissteigerungen, insbesondere die derzeitige Instabilität auf
den Logistikmärkten sowie weitere Nachwirkungen der Corona Virus-Pandemie,
sind in der zweiten Jahreshälfte deutlich stärker ausgefallen als erwartet.
Die Gesellschaft geht allerdings davon aus, die gegenwärtigen
Herausforderungen zu überwinden und strebt mittelfristig weiterhin das
strategische Ziel von 8 Prozent EBITDA-Marge an.

Trotz unerwartet zunehmenden Gegenwinds im Jahr 2021 erreichte die Nordex
Group in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 einen konsolidierten Umsatz
von 4,0 Mrd. EUR (9M 2020: 3,2 Mrd. EUR). Dieses Umsatzwachstum ist auf eine
hohe Anzahl bei den Installationen und in der Produktion im Segment
"Projekte" zurückzuführen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 100,7 Mio. EUR (9M 2020: 70,8 Mio.
EUR); dies entspricht einer EBITDA-Marge von 2,5 Prozent (9M 2020: 2,2
Prozent). Die auf den Konzernumsatz bezogene Working-Capital-Quote lag zum
Quartalsende bei minus 7,7 Prozent (9M 2020: minus 5,7 Prozent). Mit
Abschluss der am 30. Juni 2021 angekündigten Bezugsrechtsemission beendete
die Nordex Group das Quartal mit einer hohen Eigenkapitalquote von 28,5
Prozent und einer Nettoliquiditätsposition von 516 Mio. EUR.

Der Rückgang der Profitabilität ist in erster Linie auf die Auswirkungen der
zunehmenden Volatilität der Rohstoff- und Seefrachtkosten zurückzuführen,
die sich negativ auf das EBITDA der Nordex Group ausgewirkt haben und die
Ergebnisse im vierten Quartal 2021 sowie im Jahr 2022 voraussichtlich weiter
belasten werden. Die Preise für Rohstoffe und Logistik, insbesondere die
Seefrachtkosten, stiegen weiter auf ein noch nie dagewesenes Niveau an.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 wurde angepasst, um den
Entwicklungen im dritten Quartal und den Aussichten für das vierte Quartal
Rechnung zu tragen: Getrieben von der hohen Nachfrage und einer starken
Projektabwicklung erwartet die Nordex Group für das Jahr 2021 nun einen
Konzernumsatz von 5,0-5,2 Mrd. EUR (bisher: 4,7-5,2 Mrd. EUR). Unter
Berücksichtigung unerwarteter Kostensteigerungen aufgrund der beispiellosen
Volatilität in den Rohstoff- und Logistikmärkten wird ein operatives
Ergebnis (EBITDA) von rund 1,0 Prozent erwartet (bisher: 4,0-5,5 Prozent).
Die Erwartungen hinsichtlich Investitionen (rund 180 Mio. EUR) und Working
Capital Quote (unter minus 6 Prozent) bleiben unverändert.

Die Nordex Group blickt jedoch weiterhin optimistisch auf die künftige
Geschäftsentwicklung, die von der weltweiten Dynamik für erneuerbare
Energien, den sehr niedrigen Stromgestehungskosten für Windkraft an Land und
der starken Nachfrage nach der sehr wettbewerbsfähigen Delta4000-Baureihe
angetrieben werden wird.

"Der Umsatz hat sich besser entwickelt als erwartet und die Initiativen zur
Verbesserung der betrieblichen Prozesse und zum weiteren Kapazitätsausbau
waren sehr erfolgreich - aber das hat nicht ausgereicht, um die steigenden
Material- und Logistikkosten, insbesondere den Anstieg der Seefrachtkosten
im dritten Quartal, vollständig zu kompensieren", sagt José Luis Blanco, CEO
der Nordex Group. "Diese inflationär wirkenden Belastungen sind derzeit sehr
heftig, aber wir gehen davon aus, dass wir mittelfristig von den die Branche
prägenden Grundannahmen profitieren und zu einer positiveren
Geschäftsentwicklung zurückkehren werden."

CEO José Luis Blanco wird die heutige Pressemitteilung in einer
Telefonkonferenz für Analysten und Investoren morgen, am 9. November 2021,
um 9 Uhr MEZ erläutern.

Die Einwahldaten werden den Analysten und Investoren in Kürze zugesandt und
können bei Investor Relations angefordert werden. Die endgültigen Zahlen und
der vollständige Bericht für das dritte Quartal 2021 werden am 15. November
2021 veröffentlicht.

Ansprechpartner für Rückfragen der Presse:

Nordex SE
Felix Losada
Telefon: 040 / 300 30 - 1141
flosada@nordex-online.com

Ansprechpartner für Rückfragen von Investoren und Analysten:

Nordex SE
Felix Zander
Telefon: +49 (0)40 / 300 30 - 1116
fzander@nordex-online.com

Tobias Vossberg
Telefon: +49 (0)40 / 300 30 - 2502
tvossberg@nordex-online.com

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