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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 28.06.2022 - 15.15 Uhr

28.06.2022 um 15:20 Uhr

EU-Gespräche über Verbrenner-Aus auf Nachmittag verschoben

LUXEMBURG - Gespräche der EU-Umweltminister über ein mögliches Aus für neue Verbrennungsmotoren und andere Teile des EU-Klimapakets ziehen sich in den Nachmittag. "Es gibt noch viele offene Fragen in Teilen des Pakets, bevor wir uns einigen können", sagte die französische Ministerin für die Energiewende Agnès Pannier-Runacher, die die Sitzung am Dienstag leitet. Die Minister würden sich ab 15.30 Uhr wieder treffen, um über neue Kompromisse zu diskutieren. Zuvor hieß es bereits, dass die Gespräche sich in die Nacht ziehen könnten.

Walgreens Boots behält seine Struktur - Absage an Sparten-Verkauf

NEW YORK/DEERFIELD - Der US-Apotheken- und Drogeriekonzern Walgreens Boots behält die Drogerie-Sparte Boots und das Geschäft mit Make-up und Gesichtscremes unter dem Markennamen No7. Dies sei das Ergebnis der seit Januar laufenden und nun abgeschlossenen strategischen Überprüfung, teilte Walgreens Boots am Dienstag mit. Man habe mit mehreren Interessenten gesprochen, aber keiner habe ein Angebot unterbreitet, dass den Wert und die Wachstumsaussichten gebührend wieder gegeben hätte, teilte der Konzern weiter mit. Teilweise sei dies auf die deutlich verschlechterte Stimmung an den Finanzmärkten seit Januar zurückzuführen.

Biokraftstoff-Hersteller Verbio erhöht erneut Prognose

LEIPZIG - Der Biokraftstoff-Hersteller Verbio wird angesichts des aktuellen Absatz- und Rohstoffpreisniveaus noch zuversichtlicher für seine Geschäftsentwicklung. Im Geschäftsjahr 2021/2022 werde nun mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in der Größenordnung von 500 Millionen Euro gerechnet, teilte das Unternehmen am Dienstag in Leipzig mit. Ende April hatte Verbio seine Ebitda-Prognose nach Abschluss des dritten Geschäftsquartals bereits von 300 auf ungefähr 430 Millionen Euro erhöht. Davor hatte Verbio die Jahresziele im Januar angehoben.

Nike mit deutlich weniger Gewinn - Covid-Lockdowns in China belasten

BEAVERTON - Nike hat im jüngsten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient - besonders die Covid-Lockdowns in China belasteten den Adidas -Rivalen. In den drei Monaten bis Ende Mai sank der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreswert um rund fünf Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro), wie der weltgrößte Sportartikelhersteller am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz fiel um ein Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas stärkeren Rückgang gerechnet.

Siemens kauft Software-Anbieter Brightly für knapp 1,6 Milliarden Dollar

MÜNCHEN - Siemens übernimmt für knapp 1,6 Milliarden US-Dollar den Softwarespezialisten Brightly. Damit will der Münchner Konzern eine führende Position im Softwaremarkt für Gebäude und bestehende Infrastruktur erreichen, wie er am Montag mitteilte. Die Transaktion soll noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden.

Lufthansa-Chef rechnet erst im Winter mit Linderung beim Flug-Chaos

FRANKFURT - Lufthansa -Chef Carsten Spohr hat die Passagiere auf weitere Schwierigkeiten im Luftverkehr eingestimmt. Die von Personalmangel, Teileknappheit und eingeschränktem Luftraum geprägte Situation werde sich "kurzfristig kaum verbessern", erklärte der Chef der größten Airline-Gruppe Europas in einem Schreiben an die Passagiere. Zwar plane die Branche allein in Europa mehrere tausend Neueinstellungen. "Dieser Kapazitätsaufbau wird sich allerdings erst im kommenden Winter stabilisierend auswirken können."

Tui: Ferien werden für überwiegende Mehrheit reibungslos verlaufen

BERLIN - Der Tourismuskonzern Tui macht Reisenden trotz des Abfertigungschaos an Flughäfen Hoffnung auf einen entspannten Sommerurlaub. "Trotz aller Herausforderungen aufgrund von Personalengpässen in der Branche werden die Ferien für die überwiegende Mehrheit reibungslos verlaufen", sagte der Deutschland-Chef des Reisekonzerns, Stefan Baumert, am Montagabend in Berlin.

Deutsche Post stockt erste Tranche bei Aktienrückkäufen auf

BONN - Die Deutsche Post hat die erste Tranche ihres Aktienrückkaufprogramms nach den jüngsten Kursverlusten erhöht. Das Volumen werde um 300 Millionen Euro auf 800 Millionen Euro angehoben, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Dienstag in Bonn mit. Die Erhöhung entspreche bei aktuellem Aktienkurs rund 0,7 Prozent des Grundkapitals. Der erste Teil des im ersten Quartal angekündigten Aktienrückkaufs soll weiter bis zum 7. November abgeschlossen ein.

Reifenhersteller Michelin will sich aus Russland zurückziehen

CLERMONT-FERRAND - Der französische Reifenhersteller Michelin will sich angesichts des Kriegs gegen die Ukraine bis zum Jahresende vollständig aus Russland zurückziehen. Alle Aktivitäten dort sollten übergeben werden, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns mit Sitz im französischen Clermont-Ferrand vom Dienstag. Es werde überlegt, Administration, Verkauf und den Industriebetrieb an das aktuelle örtliche Management in Russland zu übertragen.

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