All for One Group SE
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DGAP-Adhoc: All for One Group SE: 9-Monatszahlen 2021/22 // Erschwertes Marktumfeld belastet Ergebnis im 3. Quartal 2021/22 // EBIT-Prognose 2021/22 wird angepasst (deutsch)

28.07.2022 um 08:54 Uhr

All for One Group SE: 9-Monatszahlen 2021/22 // Erschwertes Marktumfeld belastet Ergebnis im 3. Quartal 2021/22 // EBIT-Prognose 2021/22 wird angepasst

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DGAP-Ad-hoc: All for One Group SE / Schlagwort(e):
9-Monatszahlen/Prognoseänderung
All for One Group SE: 9-Monatszahlen 2021/22 // Erschwertes Marktumfeld
belastet Ergebnis im 3. Quartal 2021/22 // EBIT-Prognose 2021/22 wird
angepasst

28.07.2022 / 08:54 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Ad-hoc: All for One Group SE - 9-Monatszahlen 2021/22 // Erschwertes
Marktumfeld belastet Ergebnis im 3. Quartal 2021/22 // EBIT-Prognose 2021/22
wird angepasst

Ungeprüfte Ergebnisse:

* Umsatz: 338,9 Mio. EUR (plus 21% zum Vorjahr); wiederkehrende Erlöse
steigen um 20% an

* CONVERSION/4-Geschäft fast verdreifacht

* Kurzfristige Projektverschiebungen und-unterbrechungen / Erhöhter
pandemiebedingter Krankenstand / Inflation treibt Kosten

* EBIT: 13,3 Mio. EUR (minus 16% zum Vorjahr); EBIT-Marge bei 3,9%
(Vorjahr: 5,7%)

* EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) steigt um 7% auf 20,3 Mio. EUR;
EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) bei 6,0%

* Durch das deutlich schwächere 3. Quartal 2021/22 wird die Prognose für
das EBIT 2021/22 angepasst

Filderstadt 28. Juli 2022 - Die All for One Group SE veröffentlicht ihre
ungeprüften Ergebnisse für den Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis 30. Juni
2022.

Der Umsatz ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021/22 um 21%
auf 338,9 Mio. EUR angestiegen, während das EBIT um 16% auf 13,3 Mio. EUR
zurückging. Demgegenüber konnte das EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) um 7%
auf 20,3 Mio. EUR erhöht werden. Die wiederkehrenden Erlöse konnten um 20%
auf 179,2 Mio. EUR gesteigert werden und machen unverändert 53% vom
Gesamtumsatz aus.

Das EBITDA beläuft sich auf 35,0 Mio. EUR (Okt 2020 - Jun 2021: 31,9 Mio.
EUR), und das EBIT auf 13,3 Mio. EUR (minus 16%). Die EBIT-Marge beträgt
3,9% (Okt 2020 - Juni 2021: 5,7%). Das EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS)
zeigt die »echte« operative Entwicklung, bereinigt um akquisitionsbedingte
externe Aufwendungen und Erträge und akquisitionsbedingte Abschreibungen und
Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte. Dieses ist trotz der
ungeplanten Belastungen im Vorjahresvergleich um 7% auf 20,3 Mio. EUR
angestiegen. Das EBT liegt bei 12,3 Mio. EUR (minus 18%), das
Periodenergebnis bei 8,7 Mio. EUR (minus 18%) und das Ergebnis je Aktie bei
1,73 EUR (minus 17%).

Der Vorstand hat in diesem Zusammenhang entschieden, die Prognose für das
Geschäftsjahr 2021/22 hinsichtlich des zu erwartenden EBIT zu reduzieren.
Nach bisheriger Einschätzung wurde ein EBIT in Höhe von 24 Mio. EUR bis 26
Mio. EUR erwartet. Der Vorstand reduziert die Prognose nunmehr auf eine
EBIT-Spanne von 17 Mio. EUR bis 21 Mio. EUR (2020/21: 20,6 Mio. EUR).

Grund für die Anpassung nach einem robusten 1. Halbjahr 2021/22 sind die
negativen gesamtwirtschaftlichen und pandemiebedingten Einflüsse im 3.
Quartal 2021/22 sowie die vermehrten Anzeichen, dass unsere Kunden auch im
nächsten Quartal Entscheidungen für Projekte verzögern könnten. Der Umsatz
von April bis Juni 2022 liegt mit 108,5 Mio. EUR (plus 13,6 Mio. EUR) und
das EBIT mit 0,3 Mio. EUR (minus 4,8 Mio. EUR) im Vergleich zum
Vorjahresquartal unter unseren Erwartungen. Umsatzeinbußen aus einem
pandemiebedingt erhöhten Krankenstand, deutlich geringere Lizenzerlöse,
inflationsbedingte Preisanstiege sowie die Kosten für die Akquisition der
POET-Gruppe belasten das Ergebnis überproportional. Der Krieg in der
Ukraine, die andauernde Pandemie sowie die Lieferkettenprobleme beeinflussen
unsere Kunden zunehmend und wir werden mit ungeplanten, deutlich steigenden
Kosten und daraus resultierendem Druck auf die Margen konfrontiert.
Präventiv wurden Maßnahmen eingeleitet, die bereits im 4. Quartal 2021/22
erste Wirkung zeigen sollten. Im Segment CORE gehen wir trotz der
Herausforderungen von einem nahezu planmäßigen Verlauf aus. Im Segment LOB
sind die zusätzlichen ungeplanten Belastungen in diesem Geschäftsjahr jedoch
nicht mehr aufzuholen.

Die Prognose für das Umsatzvolumen zwischen 440 Mio. EUR und 460 Mio. EUR
für das Geschäftsjahr 2021/22 (2020/21: 372,9 Mio. EUR) wird hingegen
bestätigt.

Ihre vollständige Zwischenmitteilung zu den 9-Monatszahlen 2021/22
veröffentlicht die All for One Group SE planmäßig am 4. August 2022.

Kontakt:
All for One Group SE, Nicole Besemer,
Head of Investor Relations & Treasury, Tel. 0049 (0)711 78807-28, E-Mail
nicole.besemer@all-for-one.com

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