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Ryanair will Sommer-Gewinne für Winter-Rabatte nutzen

27.07.2015 um 13:51 Uhr
Dublin (Reuters) - Mit einem kräftigen Gewinnanstieg im Rücken läutet Ryanair die nächste Runde im Preiskampf in der Luftfahrtbranche ein. Die nach Passagierzahlen größte Fluggesellschaft in Europa kündigte am Montag an, die Ticketpreise im Winter "aggressiv" zu senken. Der irische Billigflieger will seine Gewinne aus dem Sommergeschäft sowie niedrigere Kerosinkosten nutzen, um seine Flüge um bis zu acht Prozent günstiger anzubieten. Im vergangenen Quartal stieg der Überschuss um ein Viertel auf 245 Millionen Euro. Das Unternehmen will zudem den Marktanteil in Deutschland von fünf Prozent in den kommenden fünf Jahren kräftig ausbauen.Ryanair-Chef Michael O'Leary rechnet damit, dass die Konkurrenz ihre Marktanteile verteidigen will und entsprechend auch an der Preisschraube dreht. Traditions-Flieger wie Lufthansa und Air France-KLM haben auf der Kurz- und Mittelstrecke Schwierigkeiten, Billigfliegern wie Ryanair und dem britischen Rivalen easyJet etwas entgegenzusetzen, die niedrigere Kosten haben.Lufthansa und Air France-KLM müssen sparen, um trotz der niedrigen Ticketeinnahmen nicht zu viel Gewinn einzubüßen. Die französisch-niederländische Fluggesellschaft kündigte jüngst an, die Kosten um 2,1 Milliarden Euro zu senken.[ID:nL5N1041UW] Lufthansa legt den Fokus auf den Ausbau seiner Billigtochter Eurowings.[ID:nL5N0ZF3AW] Darüber hinaus ringen beide Unternehmen mit ihren Piloten um Einsparungen.[ID:nL5N1042UN] Lufthansa veröffentlicht am Donnerstag Geschäftszahlen.RYANAIR SAGT GOOGLE FLIGHTS UND EXPEDIA DEN KAMPF ANO'Leary hält der harte Konkurrenzkampf aber nicht davon ab, einen Zusammenschluss gegen gemeinsame Rivalen ins Spiel zu bringen. Er habe vier großen europäischen Airlines vorgeschlagen, künftig auf den Internetseiten alle jeweiligen Flugpreise abzubilden, um Vergleichsportalen wie Google Flights und Expedia entgegenzutreten. Der Ryanair-Chef nannte zwar keine Namen, verwies in diesem Zusammenhang aber auf Europas "Big Five" - also Ryanair, die British-Airways-Mutter IAG, Air-France KLM, easyJet und Lufthansa.Ryanair hob die Prognose für die Passagierzahl im laufenden Geschäftsjahr bis März 2016 leicht auf 103 Millionen an. Das wären rund zwölf Millionen mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg im ersten Geschäftsquartal um neun Prozent auf 1,65 Milliarden Euro. Geringere Einnahmen durch Gepäckgebühren verhinderten laut Ryanair ein deutlicheres Plus. Für das Geschäftsjahr wird ein Nachsteuergewinn am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 940 bis 970 Millionen Euro erwartet. Anleger waren allerdings enttäuscht, dass die Gewinnprognose nicht angehoben wurde. Die Aktie fiel um 1,2 Prozent.
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