Reuters

RWE erwartet Ergebnisse des AKW-Stresstests im Oktober

30.09.2015 um 15:32 Uhr

Düsseldorf (Reuters) - Der Energiekonzern RWE erwartet schon bald die Ergebnisse des Stresstests deutscher Atomkraftwerke.

Diese könnten in der zweiten Oktoberhälfte vorliegen, sagte Finanzchef Bernhard Günther am Mittwoch während einer Investorenkonferenz in London. Der Versorger sehe gute Chancen, bei den späteren Beratungen mit der Politik über die Abwicklung der Kernenergie eine finanziell machbare Lösung zu finden. Er rechne nicht damit, dass eine solche Lösung die gegenwärtigen Ratings des Versorgers wesentlich beeinflussen werde. "Was wirklich zählt, ist nicht der Stresstest, sondern die anschließende politische Diskussion."

Die Wirtschaftsprüfer von Warth & Klein Grant Thornton sollen überprüfen, ob die Rückstellungen der Atomkraftbetreiber E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall für den Abriss der Meiler und die Müllentsorgung ausreichend sind. Bisher haben sie dafür knapp 39 Milliarden Euro zur Seite gelegt, davon RWE 10,4 Milliarden Euro. Kürzlich hatten Medienberichte, wonach die Mittel der Betreiber um 30 Milliarden Euro zu gering seien, die Aktienkurse der Konzerne auf Talfahrt geschickt. Die Regierung sei über die Marktreaktion erschrocken gewesen, sagte RWE-Finanzchef Günther. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte die Berichte zurückgewiesen.

Günther verwies darauf, dass auf die Ergebnisse des Stresstests noch von einer Kommission bewertet werden müssten. Er gehe davon aus, dass ihr Politiker angehörten, die nicht mehr in Amt und Würden seien, zudem Vertreter des Bundeswirtschafts-, des Bundesumwelt- und des Bundesfinanzministeriums. Aktive Manager würden wohl nicht berufen. Die Kommission soll Vorschläge erarbeiten, wie mit dem Nuklearthema verfahren werde. Über diese solle dann die Politik beraten.

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