Reuters

Osram-Bieter AMS besitzt bereits fast drei Prozent der Aktien

16.09.2019 um 13:07 Uhr

München (Reuters) - Im Übernahmekampf um Osram deckt sich der Bieter AMS bereits an der Börse mit Aktien des Lichttechnikkonzerns ein.

"Wir kaufen aktiv als Firma Osram-Aktien, wir besitzen heute fast drei Prozent", sagte AMS-Chef Alexander Everke am Montag in München. Diese Aktien werden nach AMS-Angaben auf die Mindestannahmeschwelle angerechnet, die der Konzern sich für ein Gelingen der Übernahme vorgenommen hat.

Der österreichische Chip- und Sensorhersteller überbietet mit 38,50 Euro je Aktie die Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle, die den Anteilseignern 35 Euro zahlen wollen. Beide Angebote laufen bis 1. Oktober. AMS senkte zu Wochenbeginn die Mindestannahmeschwelle auf 62,5 von zuvor 70 Prozent. Ein AMS-Sprecher sagte, bei dem Investor Allianz GI, der an Osram wie an AMS beteiligt ist, sei das Konzept von AMS "auf positives feedback gestoßen". Als Osram-Großaktionär hat Allianz Global Investors in dem Übernahmekampf eine Schlüsselrolle.

Everke zeigte sich zuversichtlich, den Osram-Beschäftigten die Sorge vor einem groß angelegten Stellenabbau nehmen zu können. Die Belegschaften beider Unternehmen ergänzten sich weitgehend. "95 Prozent sind komplementäre Teams die fast nicht überlappend sind", sagte Everke. Allerdings wolle AMS in der Verwaltung "einige hundert" Stellen abbauen, bekräftigte Everke. Er verspricht sich von der Kombination des Lichtspezialisten Osram und des Sensorspezialisten AMS die Erschließung neuer Märkte für LED-gestützte Sensortechnik, beispielsweise für die Steuerung autonom fahrender Autos.

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