Reuters

Von Türkei unterstützte Rebellen schießen syrischen Hubschrauber ab

14.02.2020 um 14:52 Uhr

Istanbul/Beirut (Reuters) - In der umkämpften syrischen Provinz Idlib haben von der Türkei unterstützte Rebellen Medienberichten zufolge einen Hubschrauber der syrischen Regierungstruppen abgeschossen.

Er sei getroffen worden, als er von Aleppo aus über die Frontlinie geflogen sei, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag. Aleppo wird von den Soldaten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kontrolliert. Zuvor hätten russische Kampfflugzeuge Ziele im Gebiet westlich von Aleppo angegriffen, erfuhr Reuters von Rebellen und Augenzeugen. Die Kampfjets seien nach dem Abschuss des Hubschraubers abgezogen worden.

Die Assad-Truppen rücken mit Unterstützung der russischen Luftwaffe gegen die Rebellen vor, die in Idlib nach neun Jahren Bürgerkrieg ihre letzte Hochburg halten. Die Türkei unterstützt einige der Rebellengruppen, die gegen Assads Soldaten kämpfen. Da die Türkei und Russland gegnerische Parteien unterstützen, ist die Beziehung der beiden Länder angespannt.

Beim syrischen Vormarsch wurden nach Angaben der Regierung in Ankara mehrere türkische Soldaten getötet. Die Türkei unterhält in der Region 13 Beobachtungsposten. Ihr Präsident Recep Tayyip Erdogan hat mit massiver Vergeltung gedroht, sollte auch nur ein weiterer türkischer Soldat verletzt werden.

Die der Oppostion nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, die Türkei habe seit Anfang des Monats rund 6500 Soldaten als Verstärkung in den Nordwesten Syriens geschickt. Zudem seien 1900 Militärfahrzeuge dorthin gebracht worden.

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