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Telekom-Tochter T-Mobile US fürchtet Frequenzauktion nicht

27.10.2015 um 17:11 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Die amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US rüstet sich für die milliardenschwere US-Versteigerung neuer Funkfrequenzen im nächsten Jahr.

"Wir werden diszipliniert, aber aggressiv vorgehen", sagte T-Mobile-US-Finanzchef Braxton Carter in einer Telefonkonferenz mit Journalisten und Investoren am Dienstag. Finanziell sei die im Frühjahr anstehende Auktion für die Firma zu stemmen. "Wir haben derzeit nicht die Absicht, den Kapitalmarkt anzuzapfen." Das Unternehmen habe noch mehr als genug Spielraum bei der Verschuldung, ohne negative Konsequenzen für Anleihen-Besitzer oder die Rating-Einstufung befürchten zu müssen. Analysten zufolge muss T-Mobile US auf der Versteigerung potenziell acht bis zehn Milliarden Dollar auf den Tisch legen.

Rückenwind bekommt T-Mobile US dabei durch einen anhaltenden Kundenansturm. Die Zahl der Handynutzer stieg im dritten Quartal um 2,3 Millionen auf gut 61 Millionen. Der drittgrößte Mobilfunkanbieter der Vereinigten Staaten lockt seit zweieinhalb Jahren jedes Quartal mehr als eine Million neue Telefonnutzer.

Auf Basis der steigenden Kundenzahlen schraubte Firmenchef John Legere abermals die Prognose für das Wachstum hoch. In diesem Jahr dürften bis zu 4,2 Millionen Amerikaner einen neuen Vertrag bei dem Unternehmen unterschreiben statt der bislang erwarteten 3,9 Millionen. Das Betriebsergebnis soll wie gehabt auf 6,8 bis 7,2 Milliarden Dollar wachsen - in den ersten neun Monaten hat T-Mobile US davon schon 5,1 Milliarden Dollar verdient.

Legere hat T-Mobile US dank milliardenschwerer Hilfe von der Deutschen Telekom und aggressiver Tarife wieder auf Vordermann gebracht. Im Vergleich zu anderen Top-Managern fällt er mit seinen langen schwarzen Haaren und seiner Lederjacke aus der Reihe - ähnlich Finanzchef Carter, der während der Quartalszahlen-Konferenz einen rosa Cowboyhut trug. Der Bonner Konzern hält noch zwei Drittel der Anteile an seiner Tochter und will sich langfristig aus dem umkämpften US-Markt zurückziehen. Kaufinteressenten wie die US-Rivalen AT&T und Sprint sowie der französische Telefonkonzern Iliad sprangen nacheinander ab. Auch um den US-Bezahlfernsehanbieter Dish, der im Frühsommer ein Auge auf T-Mobile US warf, ist es still geworden.

DISH Network Corp Chart
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