Reuters

SPD will mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen - Einigung binnen zwei Tagen

14.09.2020 um 12:17 Uhr

Berlin (Reuters) - Die SPD will binnen 48 Stunden eine Einigung in der großen Koalition zur Aufnahme von mehr Flüchtlingen aus dem abgebrannten Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos erreichen.

"Es geht um einen substanziellen Beitrag, den Deutschland in jedem Fall zu leisten hat", sagte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz am Montag nach Beratungen der Parteispitze. "Wir sind sehr entschlossen, jetzt in der Regierung darüber eine Verständigung darüber herbeizuführen." 48 Stunden seien angesichts der drängenden Herausforderung ein guter Maßstab. Darüber hinaus werde eine strukturelle Regelung auf europäischer Ebene benötigt, mit der sichergestellt werde, dass im Rahmen der gemeinsamen Verantwortung für die EU-Außengrenzen die Grenzstaaten nicht alleine gelassen würden.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte am Freitag mitgeteilt, Deutschland werde 100 bis 150 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Moria aufnehmen. Scholz sagte, man müsse "weit mehr tun, als jetzt mit dem ersten Schritt verbunden ist". Eine konkrete Zahl nannte er nicht: "Es geht schon um etwas, das der Größe Deutschlands in Europa entspricht."

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