Reuters

Bund und Länder wollen erneute Schulschließungen vermeiden

22.09.2020 um 07:02 Uhr

Berlin (Reuters) - Bund und Länder wollen in der Corona-Krise vermeiden, dass erneut flächendeckend Schulen geschlossen werden.

Das sei eines der Ergebnisse des Treffens von Kanzlerin Angela Merkel, Bildungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) und SPD-Chefin Saskia Esken mit Kultusministern der Ländern gewesen, teilte ein Sprecher der Bundesregierung am Montagabend mit. Zugleich hieß es, man sei sich einig, dass die Verantwortung für die Schulpolitik trotz der milliardenschweren Hilfe des Bundes bei den Ländern liege. Die Bundesregierung sagte dennoch weitere Hilfen etwa bei der Digitalisierung der Schulen sowie der Entwicklung digitalen Lernens zu.

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Ressortchefin Stefanie Hubig (SPD), erklärte, am 23. September werde es ein Fachgespräch zum Thema Lüftungshygiene geben. Hintergrund ist die Sorge, dass der Unterricht im Herbst und Winter schwieriger werden könnte, wenn Lüftungen in den Klassenräumen wegen sinkender Temperaturen schwierig werden. Das Lüften gilt wie Maskenpflicht und Abstand als Maßnahme gegen Corona-Infektionen.

In einer ersten informellen Runde hatten sich Bund und Länder Mitte August auf das Ziel verständigt, dass alle Lehrer möglichst rasch einen Dienst-Laptop und Schüler kostengünstige Internetanschlüsse erhalten sollen, um auch digitalen Unterricht zu ermöglichen. Dafür will der Bund zusätzlich 500 Millionen Euro bereitstellen. Hubig teilte mit, es sei gut, dass das Geld bis Jahresende fließen solle. Die Länder arbeiteten an der Umsetzung.

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