Reuters

Ifo - Geschäftserwartungen in Autobranche fallen vierten Monat in Folge

02.12.2020 um 08:12 Uhr

Berlin (Reuters) - Die deutschen Autohersteller und ihre Zulieferer blicken inmitten der zweiten Corona-Welle erneut pessimistischer nach vorn.

Ihre Geschäftserwartungen für die kommenden Monate trübten sich im November bereits zum vierten Mal in Folge ein, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage mitteilte. Das entsprechende Barometer fiel von plus 16,3 Punkten im Oktober auf minus 4,0 Zähler. Ihre Geschäftslage bewerteten die Firmen jedoch besser: Dieser Indikator stieg auf plus 7,2 Punkte, nachdem er im Oktober noch bei minus 2,0 gelegen hatte.

"Im Moment läuft es noch, aber der Blick in die Zukunft macht die Firmen gegenwärtig nicht glücklich", sagt der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Im Oktober haben wir einen Einbruch bei den gewerblichen Neuzulassungen gesehen", fügte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien, hinzu. "Das wird sich wahrscheinlich fortsetzen, aufgrund der großen Unsicherheit bei den Unternehmen."

Die Unternehmen wollen ihre Produktion deutlich drosseln. Dieser Indikator sank von plus 38,6 auf minus 0,5 Punkte. Die Exporterwartungen gaben ebenfalls deutlich nach, und zwar von plus 19,0 Punkten auf minus 5,0 Zähler. Auch gab immer noch die Mehrheit der Unternehmen an, die Zahl ihrer Mitarbeiter zu verringern. Der Auftragsbestand legte zuletzt nicht mehr so stark zu. Hier gab es einen Rückgang auf 6,2 Punkte, nach 29,3 im Oktober. Der Bestand im Fertigwarenlager ist allerdings weiterhin geringer als saisonüblich.

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