Reuters

Regierung zu TUI-Staatshilfen - Konzern ist unverschuldet in Schieflage geraten

02.12.2020 um 16:42 Uhr

Berlin (Reuters) - TUI bekommt Staatshilfen, weil der strauchelnde Reisekonzern unverschuldet in Schieflage geraten ist.

"Die Maßnahmen sind wichtig, denn das Unternehmen war vor der Krise profitabel und hat als Unternehmen der Reisebranche durch die Corona-Krise mit nie dagewesenen Schwierigkeiten zu kämpfen", sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums am Mittwoch. Mit den beschlossenen Hilfen solle TUI die schwierige Zeit überbrücken.

Die staatliche Stützung durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) bezifferte das Ministerium auf voraussichtlich bis zu 1,1 Milliarden Euro. Davon werden womöglich bis zu 400 Millionen Euro von Bundesländern übernommen. Insgesamt ist das Hilfspaket mit Beiträgen von Aktionären und von Gläubigern 1,8 Milliarden Euro schwer.

TUI muss wegen der Hilfen auf Bonuszahlungen und sonstige variable Vergütungen für das Management verzichten. Auch Dividenden sind vorerst ausgeschlossen. "Die grundsätzliche Einigung über die Stützungsmaßnahmen steht unter anderem unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Zustimmung der Europäischen Kommission."

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