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BMW treibt Batteriezulieferer zu Kostensenkung und CO2-Reduktion an

10.12.2020 um 10:17 Uhr

München (Reuters) - BMW will die Kosten und den CO2-Ausstoß bei der Produktion von Elektrofahrzeugen vor allem durch Druck auf seine Batteriezulieferer senken.

Weil die Kosten von Elektroantrieben zum Großteil auf Batteriezellen entfielen, liege dort auch das größte Einsparpotenzial, sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. "Die Preise sind nach unserem Geschmack noch zu hoch, und die Preise müssen weiter nach unten."

Der Münchner Autobauer hat sich die für Batterien benötigten Zellen bei den Lieferanten Northvolt, CATL Samsung SDI und LG Chem gesichert. Bei ihnen dringt BMW wie auch bei anderen Zulieferern auf Produktion etwa mit "grünem" Strom aus erneuerbaren Energiequellen, um den hohen CO2-Ausstoß bei der Zellenproduktion zu senken. Der Autobauer will diese Emissionen je produziertem Fahrzeug in der Lieferkette von 2019 bis 2030 um 20 Prozent senken, obwohl der Wert wegen der energieaufwendigen Batterieherstellung eigentlich um 40 Prozent steigen würde.

Mit Hilfe der angestrebten Kostensenkungen bei Zulieferern will BMW auch dafür sorgen, dass der eigene Wertschöpfungsanteil bei Elektrofahrzeugen langfristig nicht niedriger ausfällt als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Der Wertschöpfungsanteil der Lieferanten betrage traditionell rund 70 Prozent, sagte Wendt. Der Anteil steige zwar gegenwärtig aufgrund der teuren Komponenten für Elektrofahrzeuge, solle aber durch Einsparungen wieder auf das gewohnte Niveau verringert werden.

Auf die Frage nach einem drohenden Handelschaos bei einem ungeordneten Ende der Brexit-Übergangsphase am 31. Dezember reagierte Wendt betont gelassen. Der Autobauer, zu dessen wichtigsten Produktions- und Absatzmärkten Großbritannien gehört, habe in Brexit-Fragen bereits Routine. "Wir sind sicher, dass wir das auch diesmal hinbringen würden, wenn's denn stattfindet", sagte der Einkaufsvorstand. Sich selbst habe BMW erneut mit Lagerbeständen und Transportmöglichkeiten vorbereitet. "Und wir haben keine einzige Firma bei den Zulieferern, wo wir das im Moment kritisch sehen würden."

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