Reuters

Conti-Chef erwartet wegen Chip-Krise weitere schwierige Monate

06.05.2021 um 08:32 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Der Autozulieferer Continental hat den Gewinn im ersten Quartal gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum gesteigert. Unter dem Strich verdiente der Dax-Konzern 448 Millionen Euro nach 292 Millionen Euro zum Jahresauftakt 2020, als der Ausbruch die Corona-Krise das Geschäft dämpfte. "Die kommenden Monate bleiben sehr herausfordernd", erklärte Conti-Chef Nikolai Setzer am Donnerstag. Engpässe bei Elektronikbauteilen, steigende Rohstoffpreise und die Corona-Pandemie belasteten die globale Wirtschaft. Insbesondere der für den zweitgrößten deutschen Autozulieferer wichtige europäische Automarkt erhole sich nur langsam.

Der Dax-Konzern hatte im April schon Eckdaten bekannt gegeben, da diese besser ausgefallen waren als am Markt erwartet. Der Umsatz stieg um 8,6 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Rendite verdoppelte sich fast auf acht Prozent. Wegen der im September bevorstehenden Abspaltung der Antriebssparte Vitesco passte Continental den Ausblick für das laufende Jahr an. Ohne Vitesco peilt das Unternehmen einen Umsatz von 32,5 bis 34,5 Milliarden Euro an statt 40,5 bis 42,5 Milliarden Euro. Die operative Rendite soll mit sechs bis sieben Prozent einen Prozentpunkt höher ausfallen als vor der Abspaltung.

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