Reuters

Insider - Hackerangriff beeinträchtigt südafrikanische Container-Häfen

22.07.2021 um 17:27 Uhr

Johannesburg (Reuters) - Ein Hackerangriff hat Insidern zufolge den Betrieb in mehreren südafrikanischen Container-Terminals beeinträchtigt.

Betroffen seien die wichtigsten Umschlagplätze des afrikanischen Kontinents, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen. Durch die Attacke am Donnerstagmorgen komme es zu Verzögerungen bei der Güter-Abfertigung, unter anderem von Autoteilen. Die Verschiffung von Rohstoffen sei dagegen kaum betroffen. Der Staatskonzern Transnet, der wichtige Häfen wie Kapstadt und Durban betreibt, erklärte, dass es Probleme mit den IT-Systemen gebe. Transnet wollte sich zunächst nicht dazu äußern, ob die Störungen auf einen Hackerangriff zurückzuführen waren.

Ein Branchenverband des Hafens von Kapstadt sprach in einer von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen Mail an seine Mitglieder dagegen klar von einem Hackerangriff. Bis die Systeme wieder zum Laufen gebracht würden, werde keine Ladung abgefertigt, warnte die Spediteursvereinigung. Damit könnte es zu weiteren Rückstaus kommen. Wegen der jüngsten Unruhen in mehreren Teilen Südafrikas hatte es bei Transnet zuletzt bereits Beeinträchtigungen in den Häfen und im Güterschienennetz gegeben. Von der aktuellen Störung sei der Schienenverkehr nicht betroffen, teilte Transnet mit.

Über die Häfen und das Schienennetz des Konzerns werden viele Bodenschätze auch aus anderen Ländern Afrikas verschifft. Das gilt beispielsweise für Kupfer und Kobalt aus Minen in der Demokratischen Republik Kongo, wo Rohstoffriesen wie Glencore und Barrick Gold aktiv sind.

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