Reuters

Polen meldet weiteren Zwischenfall mit Migranten an Grenze zu Belarus

25.11.2021 um 12:47 Uhr

Warschau (Reuters) - Polen meldet einen neuen Zwischenfall an der Grenze zu Belarus.

Wie der polnische Grenzschutz am Donnerstag mitteilte, versuchte eine Gruppe von etwa 200 Migranten gewaltsam ins Land zu gelangen. Die Menschen hätten mit Holzstämmen einen Abschnitt des Grenzzauns niedergedrückt und mit Ästen und Steinen geworfen. Sie seien aber von den heimischen Beamten gestoppt worden. Der Vorfall habe sich bereits am Mittwochabend in der Nähe des Dorfes Czeremcha ereignet. Ähnliche Versuche hat es in den vergangenen Wochen immer wieder gegeben.

Die EU wirft Belarus eine "hybride" Kriegsführung vor. Demnach sorgt die Führung in Minsk dafür, dass Migranten vor allem aus Nahost oder Afrika an die Grenze kommen, um von dort aus in die EU zu gelangen. Belarus weist Vorwürfe zurück, die Migration gezielt zu befördern. Präsident Alexander Lukaschenko verlangt allerdings, dass vor allem Deutschland Migranten aus Belarus aufnehmen solle. Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte noch am Donnerstag ihren polnischen Amtskollegen Mateusz Morawiecki treffen. Dabei dürfte die Krise an der Grenze eine große Rolle spielen.

Laut RIA hat Belarus in diesem Jahr bislang mehr als 11.500 Migranten festgenommen, die sich illegal im Land aufhielten. Etwa 5000 seien außer Landes gebracht worden, meldete die russische Nachrichtenagentur unter Berufung auf den belarussischen Sicherheitsrat.

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