Reuters

Chinas Steuereinnahmen steigen mit Konjunkturerholung kräftig

25.01.2022 um 15:02 Uhr

Peking (Reuters) - Die kräftige Konjunkturerholung hat die Steuereinnahmen des chinesischen Staates im vergangenen Jahr kräftig steigen lassen.

Diese legten um 10,7 Prozent um Vergleich zu 2020 auf 20,25 Billionen Yuan (gut 2,8 Billionen Euro) zu, wie Finanzstaatssekretär Xu Hongcai am Dienstag in Peking mitteilte. Die Ausgaben wuchsen dagegen nur um 0,3 Prozent auf 24,63 Billionen Yuan. China habe im vergangenen Jahr Steuern und Gebühren um über einer Billion Yuan gesenkt, sagte Xu. Für 2022 seien als Reaktion auf die Konjunkturabkühlung größere Steuer- und Gebührensenkungen geplant.

Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist im vergangenen Jahr mit 8,1 Prozent so kräftig gewachsen wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Ein Grund dafür war die weltweit starke Nachfrage nach chinesischen Waren - von Computern für das Home Office bis hin zu Masken zum Schutz vor einer Corona-Infektion. Ein noch besseres Abschneiden verhinderte die Immobilienkrise, die von den Zahlungsschwierigkeiten des Entwicklers Evergrande ausgelöst wurden. Dadurch stottert mit dem Bau ein langjähriger Konjunkturmotor. Die Regierung rechnet deshalb im laufenden Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von rund 5,5 Prozent. China ist der mit Abstand wichtigste Handelspartner Deutschlands.

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