Reuters

EU-Parlament will Schröder auf Sanktionsliste setzen

19.05.2022 um 14:32 Uhr

Brüssel (Reuters) - Im Europäischen Parlament zeichnet sich eine Mehrheit dafür ab, den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder wegen seines Engagements für Russland auf eine Sanktionsliste zu setzen.

Betroffen wäre davon auch die frühere österreichische Außenministerin Karin Kneissl, wie aus der Vorlage für eine Entschließung des Parlaments hervorgeht. Die vier großen Fraktionen von Konservativen, Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen haben bereits ihre Zustimmung zu dem Vorgehen signalisiert.

Zur Voraussetzung, dass Schröder nicht auf die Sanktionsliste rückt, machen die Abgeordneten im Entwurf, dass der 78-Jährige sein Aufsichtsratsmandat beim russischen Ölkonzern Rosneft niederlegt. Über die Vorlage sollte noch am Donnerstag abgestimmt werden. Bindend für die EU-Staaten, die Sanktionsliste zu erweitern, ist die Entschließung nicht. Schröder war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Bislang haben die EU-Staaten die Vermögenswerte von Hunderten russischen Oligarchen und Vertretern von Regierung und Militär eingefroren. Europäische Beschäftigte russischer Firmen sind bislang allerdings verschont worden.

Trader-Coachings

Webinare

Wir glauben daran, dass gute Lerninhalte den Weg zum erfolgreichen Trader deutlich schmerzfreier gestalten als ein reines Learning by Doing.

Aktuelle Termine

„aktien” Magazin

„aktien” Magazin

Lernen Sie das aktien Magazin kennen und laden Sie sich noch heute Ihre kostenlose Probeausgabe als PDF herunter.

Probeausgabe
Hinweis: Die veröffentlichten Tradingsignale und Empfehlungen dienen lediglich der allgemeinen Information, sie sind keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und stellen kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren oder Derivaten dar. Sie entsprechen lediglich der aktuellen Einschätzung des verwendeten Handelssystems.
TraderFox GmbH: Impressum & Datenschutz - Allgemeine Geschäftsbedingungen - Cookie-Erklärung