Reuters

Bundeswehr soll im Kosovo weiter für Stabilität sorgen

25.05.2022 um 16:57 Uhr

Berlin (Reuters) - Unter dem Eindruck neuer Bemühungen um eine EU-Annäherung der Westbalkan-Staaten hat das Bundeskabinett am Mittwoch den Kosovo-Einsatz der Bundeswehr verlängert.

Im Rahmen des Kfor-Mandats sollen weiter bis zu 400 Soldaten eingesetzt werden können. Derzeit sind nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Hebestreit etwa 70 Soldaten im Einsatz. Verteidigungsministerium und Auswärtiges Amtes begründeten die Fortsetzung des mit 22 Jahren längsten Auslandseinsatzes damit, dass man die Stabilität im Kosovo gewährleisten wolle. In der Region gebe es nur eine "fragile" Stabilität", sagte eine Außenamtssprecherin. Die 1999 gebildete Nato-Sicherungstruppe Kfor basiert auf einem Beschluss des UN-Sicherheitsrates.

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte angekündigt, dass er die Annäherung der sechs Westbalkan-Staaten an die EU forcieren möchte. Zudem hatte er den serbischen Präsidenten und den kosovarischen Ministerpräsidenten vor kurzem zu einem bilateralen Treffen in Berlin bewegt. Dennoch gibt es immer wieder neue Spannungen zwischen Serbien und der früheren Provinz Kosovo mit seiner überwiegenden muslimischen Bevölkerung, aber auch in einigen serbischen Orten im Norden des Landes. Die Europäische Union hatte beide Staaten davor gewarnt, dass ein EU-Beitritt ohne eine Lösung des Konflikts nicht denkbar sei.

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