Chartanalyse Celgene: können Zukäufe den Biotech-Riesen wieder beflügeln?

Trader-Blog Patrik Uhlschmied 231 Leser
Celgene (WKN: 881244) zählt mit einer Marktkapitalisierung von fast 70 Mrd. USD weiterhin zu den größten Biotech-Firmen der Welt. Allerdings geriet die Aktie in den vergangenen Monaten heftig unter Druck. Mehr als 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung musste der Biotech-Riese in seiner jüngsten Vergangenheit einbüßen. Der Auslöser hierfür war die deutliche Senkung seiner Langzeit-Prognose für 2020. Für neuen Wind sollen unter anderem die größeren Übernahmen sorgen. Gleich zweimal schlug der Biotech-Riese zu: für rund sieben Milliarden USD übernahm Celgene den Krebsspezialisten Impact Biomedicines. Zuvor wurde für knapp neun Milliarden USD Jono Therapeutics aufgekauft. Diese beiden Zukäufe stärken vor allem die Pipeline des Biotech-Riesen. Auch in naher Zukunft ist mit weiteren Akquisitionen zu rechnen. Die finanziellen Mittel stehen zur Verfügung. Celgene hat einen Cash-Bestand von rund 12. Mrd. USD. Zusätzlich äußerte sich der Finanzvorstand bei der Veröffentlichung der Jahreszahlen für 2017 positiv für weitere Übernahmen.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Celgene trotz des Kurseinbruchs von mehr als 40 Prozent weiterhin in einem übergeordnet intakten Aufwärtstrend. Seit 2015 ging die Aktie in eine Seitwärts-Phase in Form eines Konsolidierungs-Kanals über. Dieser erstreckt sich von ca. 140 bis 93 USD. Nachdem Celgene den Breakout nach oben startete, wurden die schlechten Unternehmenszahlen veröffentlicht. Die Aktie wurde massiv abgestraft. Aus charttechnischer Sicht ein klassischer Fehlausbruch. Schnell gelang der Biotech-Riese zur unteren Begrenzung des Kanals. Dieser wurde in den vergangenen Monaten nach unten durchbrochen. Daher ist grundsätzlich ein weiteres Verkaufssignal aktiv geworden. Das nächste Kursziel befindet sich normalerweise im Unterstützungsbereich von 67 USD. Allerdings arbeitet Celgene derzeit an einer mehrmonatigen Bodenbildung -leicht unterhalb des Kanals. Gelangt die Aktie wieder zurück in den Kanal, kann die Erholung durchaus bis in den Bereich von 120 USD fortgesetzt werden. Bei einem weiteren Tief unter 85 USD gehe ich jedoch von einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis zur Kursmarke von 67 USD aus.



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