Die zwei am besten funktionierenden Short-Signale derzeit

Liebe Trader,

aktuell befindet sich der deutsche Aktienmarkt in einer Korrekturphase. Es herrscht Unsicherheit in Bezug auf Nordkoreas Atomforschungsprogramm und die Provokation durch Raketentests. Die USA erwägen mittlerweile einen strategischen Erstschlag gegen den Diktator Kim Jong-un. In solchen Marktsituationen steigt die Trefferquote für Short-Signale. Durch die Überwachung der derzeit gut laufenden Handelssignale, bietet mir die Echtzeittrefferquote im Trade-Radar ein gutes Gefühl. Ich kann mich somit auf gut laufende Signale fokussieren und solche unbeachtet lassen, welche in dieser Marktlage vermehrt zu Fehlsignalen führen. In diesem Artikel möchte ich Ihnen zwei Rebound-Strategien vorstellen, die in den letzten fünf Handelstagen eine hohe Trefferquote aufgewiesen haben.

Bollinger Resistance: Eröffne die Shortposition, wenn die Bullen gierig werden

Den Beginn stellt das Bollinger Resistance Signal dar. Hierbei werden die Bollinger Bänder zu Hilfe genommen, um überreagierende Aktien zu identifizieren. Sollte nämlich das obere Bollinger Band durch einen schnellen Kursanstieg überschritten werden, wird eine überkaufte Gelegenheit gesehen. Dies bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für fallende Kurse steigt. Konkret wird für die Bollinger Resistance die Performance der letzten 5 Tage vor dem potenziellen Signal betrachtet. Der Anstieg dieser Periode muss größer als +10% sein, damit ein Short-Signal ausgelöst wird. Zusätzlich werden geweitete Bollinger Bänder gefordert. Die Bemessung der Weite erfolgt anhand der Breite der Bänder über die letzten 20 Tage. Am Vortag muss hier der breiteste Wert im Zeitraum von 20 Tagen entstanden sein. Ebenso wird gefordert, dass der Schlusskurs mindestens 2% über dem oberen Bollinger Band und das gehandelte Volumen mindestens 50% über dem der letzten 20 Tagen liegt. Den Trigger bildet der letzte Schlusskurs. Sollte der Preis unter diese Marke fallen, kann ein Short-Einstieg erfolgen.

Beispielhaft wird dies nun am Chart der Viscom (VSC) verdeutlicht. Die deutsche Aktie zeichnet sich durch sehr schöne Bollinger Resistance Signale aus. Alleine seit Mai dieses Jahres hätten Trader viermal die Chance gehabt, das Signal zu handeln. Das jüngste Muster hat sich vor wenigen Tagen ausgebildet. Kurz vor den Quartalszahlen setzte Viscom noch zu einer kraftvollen Aufwärtsbewegung an. Diese trieb die Aktie noch einmal über das obere Bollinger Band und um mehr als 3,5% über den Vortagesschlusskurs. Ein Blick auf das Handelsvolumen des letzten Anstiegs zeigt, dass auch dieses Kriterium erfüllt wurde. Das Volumen an jenem Tag lag noch über dem der vorherigen 20 Tage. Alle Kriterien waren erfüllt und wir als Trader hätten eine Rebound-Position eröffnen können. Diese hätte sich bereits nach drei weiteren Handelstagen mit Kursverlusten von ca. 8% deutlich gelohnt.

Hyperbole Short: Nutze Übertreibungen um short zu gehen

Das zweite Signal ist das Hyperbole short. Bei diesem Handelssignal werden ebenso mittels der Bollinger Bänder Übertreibungen im Markt gesucht. Allerdings werden hier leicht veränderte Anforderungen an die Aktie gestellt. Überkaufte Situationen treten auf, sobald der Preis über dem oberen Band notiert. Dadurch wird die Basis für anschließend fallende Notierungen geliefert und der Markt sollte die Tendenz zur Mitte suchen. Die genaue Theorie hinter den Bollinger Bändern ist in unserer Anleitung hinterlegt.

Das Hyperbole short Signal benötigt die Erfüllung von drei Kriterien. Erstens ist es erforderlich, dass die Aktie oberhalb der Bollinger Bänder notiert. Zweitens muss die Performance der letzten Handelstage in Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden. Hierbei gilt es je nach Anzahl der Tage, gewisse Mindestanforderungen zu erfüllen. Drittens muss die Tagesperformance höher als +2% im Vergleich zum Vortagesschlusskurs sein.

Eine Beschreibung am Chart der SGL Carbon (SGL) wird dies verdeutlichen. Auch diese Aktie verhielt sich kürzlich so, wie bereits in der Vergangenheit. Übertriebene Kaufanstürme über die Bollinger Bänder wurden abgefangen und durch Verkäufer zurück in die Begrenzung gedrückt. Den Beginn der starken Aufwärtsbewegung bildete diese Woche die Bekanntgabe, dass SGL erwäge, die Kohlephase-Sparte von BMW zu kaufen. Derzeit besteht zwischen beiden Konzernen noch eine enge Kooperation in diesem Segment. Mit dem Kauf könnte SGL Carbon seine Marktstellung ausbauen und eine bessere Verhandlungsposition einnehmen. Doch die Euphorie hielt nur kurz. Bereits an den beiden Folgetagen wurden fallende Notierungen verzeichnet. Auch der Ausbruch am dritten Tag wurde sofort massiv abverkauft. Auch Swing-Trader, welche das Hyperbole short Signal handeln, wären in dieser euphorischen Stimmung unbeirrt ihrer Strategie treu geblieben und hätten oberhalb der Bollinger Bänder und des Vortageshochs Aktien verkauft. Wie zu erkennen ist, wäre dies die beste Entscheidung gewesen, da bereits am selben Tag ein enormer Kurssturz begann.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils größer als der ATR Wert sein:



Am Beispiel von SGL Carbon bei Auslösung des Short-Einstiegs:
Performance 4 Tage: 8%
ATR: 0,404
3 ATR: 1,212

Ergo ist die Performance größer als der ATR Wert 85%>1,212

In der TraderFox Software können Aktien nach beiden Trading-Strategien mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. So sieht eine Scan-Box auf TraderFox aus.

   

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