IMMOFINANZ AG INH.
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DGAP-News: IMMOFINANZ mit starker operativer Entwicklung im Startquartal 2018 - Kostensenkungen greifen (deutsch)

29.05.2018 um 17:57 Uhr

IMMOFINANZ mit starker operativer Entwicklung im Startquartal 2018 - Kostensenkungen greifen

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DGAP-News: IMMOFINANZ AG / Schlagwort(e): Immobilien/Quartalsergebnis
IMMOFINANZ mit starker operativer Entwicklung im Startquartal 2018 -
Kostensenkungen greifen

29.05.2018 / 17:57
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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* Operatives Ergebnis auf EUR 35,5 Mio. verdoppelt

* Mieterlöse like-for-like um 3,7% gestiegen

* Finanzierungskosten um 38,6% auf EUR -16,4 Mio. gesunken

* FFO 1 auf EUR 29,1 Mio. rund verdreifacht

* Netto-LTV auf 40,6% und Finanzierungskosten (ohne Derivate) auf 1,93%
erneut reduziert

* Ergebnis vor Steuern bei EUR 27,2 Mio. (EUR 107,0 Mio.) und
Konzernergebnis fortgeführt bei EUR 4,3 Mio. (EUR 101,7 Mio.), nachdem
Vorjahresergebnisse von Bewertungseffekten bei CA Immo und BUWOG stark
positiv beeinflusst waren

* Ertragssteuern (EUR -22,9 Mio.) beeinflusst v.a. durch Auflösung der
Aviso Zeta sowie latente Steuern für einen möglichen Verkauf der
Beteiligung an der CA Immo

* EPRA NAV je Aktie auf EUR 2,88 verbessert (31.12.2017: EUR 2,86)

* Ausblick für FFO 1 im Jahr 2019 von über EUR 100,0 Mio. (exkl. CA Immo)
bestätigt

KENNZAHLEN (IN MEUR)// Q1 2018 // in % // Q1 2017

Mieterlöse // 59,0 // 3,3% // 57,1
Ergebnis aus Asset Management // 45,0 // 14,1% // 39,5
Ergebnis aus Immobilienverkäufen // 3,5 // n/a // -6,0
Ergebnis aus der Immobilienentwicklung // 1,8 // n/a // -5,8
Operatives Ergebnis // 35,5 // >= 100,0% // 17,8
Finanzergebnis // -4,5 // n/a // 93,0
Ergebnis vor Steuern // 27,2 // -74,5% // 107,0
Konzernergebnis fortgeführt // 4,3 // -95,7% // 101,7
Konzernergebnis // 1,0 // -98,8% // 80,7
FFO 1 vor Steuern (exkl. Erg. aus Immobilienverkäufen und Entwicklung) //
29,1 // >= 100,0% // 9,7
FFO 2 vor Steuern (inkl. Ergebnis aus Immobilienverkäufen) // 32,7 // >=
100,0% // 3,7

Die IMMOFINANZ hat im 1. Quartal 2018 das operative Ergebnis auf EUR 35,5
Mio. verdoppelt (Q1 2017: EUR 17,8 Mio.). Die Mieterlöse konnten um 3,3% auf
EUR 59,0 Mio. gesteigert werden. Beim Ergebnis aus Asset Management zeigt
sich - infolge deutlicher Einsparungen bei den Immobilienaufwendungen - ein
Plus von 14,1% auf EUR 45,0 Mio. Sowohl das Ergebnis aus Immobilienverkäufen
als auch das Ergebnis aus Immobilienentwicklung drehten klar ins Positive:
Das Ergebnis aus Immobilienverkäufen verbesserte sich auf EUR 3,5 Mio. (EUR
-6,0 Mio.) und das Ergebnis aus Immobilienentwicklung auf EUR 1,8 Mio. (EUR
-5,8 Mio.).

"Die in der zurückliegenden Restrukturierungsphase gesetzten Maßnahmen
greifen und wir sehen nun die erwartete Verbesserung unserer Kennzahlen.
Dank einer deutlich erhöhten Portfolio-Effizienz konnten wir die
Immobilienaufwendungen im Jahresvergleich um rund EUR 4,3 Mio. oder 21%
senken. Unser Finanzierungsaufwand hat sich aufgrund der umfangreichen
Refinanzierungsmaßnahmen im Vorjahr um knapp 39% oder mehr als EUR 10 Mio.
verringert", kommentiert Oliver Schumy, CEO der IMMOFINANZ, die Entwicklung.
"Die ,neue' IMMOFINANZ ist somit sehr gut für weiteres Wachstum
aufgestellt."

Der Finanzierungsaufwand beträgt EUR -16,4 Mio. (Q1 2017: EUR -26,7 Mio.).
Die Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen
belaufen sich auf EUR 8,9 Mio., nachdem diese im Vorjahr vor allem von
Bewertungseffekten bei CA Immo und BUWOG stark positiv beeinflusst waren (Q1
2017: EUR 134,1 Mio.). Insgesamt liegt das Finanzergebnis somit bei EUR -4,5
Mio. (Q1 2017: EUR 93,0 Mio.). Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) liegt
bei EUR 27,2 Mio. (Q1 2017: EUR 107,0 Mio.). Auf die Ertragssteuern
entfallen EUR -22,9 Mio. (Q1 2017: EUR -5,3 Mio.). Diese sind v.a. durch die
Auflösung der Aviso Zeta sowie den Ansatz latenter Steuern für einen
möglichen Verkauf der Beteiligung an der CA Immo beeinflusst. Das
Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen beträgt EUR 4,3 Mio.
(Q1 2017: EUR 101,7 Mio.). Das gesamte Konzernergebnis (inklusive
nachträglichem Effekt aus dem Logistikverkauf) beläuft sich auf EUR 1,0 Mio.
(Q1 2017: EUR 80,7 Mio.).

Der nachhaltige FFO 1 vor Steuern (exklusive Ergebnis aus
Immobilienverkäufen und Immobilienentwicklung) hat sich auf EUR 29,1 Mio.
(davon EUR 7,6 Mio. wirtschaftlicher Anteil am FFO 1 der CA Immo) rund
verdreifacht (Q1 2017: EUR 9,7 Mio.). Der FFO 2 vor Steuern (inklusive
Ergebnis aus Immobilienverkäufen) beträgt EUR 32,7 Mio. (Q1 2017: EUR 3,7
Mio.).

Finanzierungskosten auf 1,93% gesunken
Die durchschnittlichen Finanzierungskosten sind erneut gesunken und liegen
per Ende März bei 1,93% exklusive Derivate (31. Dezember 2017: 1,97%) bzw.
2,27% inklusive Derivate (31. Dezember 2017: 2,31%). Der Netto Loan-to-Value
hat sich auf 40,6% verbessert (31. Dezember 2017: 40,8%). Die liquiden
Mittel sind auf EUR 509,4 Mio. (31. Dezember 2017: EUR 477,9 Mio.)
gestiegen.

Der Vermietungsgrad liegt im Vergleich zu Ende Dezember 2017 stabil bei 94,2
Prozent bei einer Bruttorendite von 6,4% (31. Dezember 2017: 6,4%).

Der EPRA NAV je Aktie hat sich auf EUR 2,88 (31. Dezember 2017: EUR 2,86)
verbessert. Der EPRA Triple Net Asset Value je Aktie beträgt EUR 2,87 (31.
Dezember 2017: EUR 2,84).

Ausblick
Im April 2018 wurde ein strukturiertes Bieterverfahren für einen
Paketverkauf der rund 26%-Beteiligung an der CA Immobilien Anlagen AG
gestartet. Ein Abschluss des ergebnisoffenen Verfahrens wird im Laufe des
Sommers erwartet.
Für den Erwerb der 29,1%-Beteiligung an der S IMMO AG werden aktuell die
kartellrechtlichen Bewilligungen in mehreren Ländern eingeholt. Mit einem
Abschluss der Transaktion wird ebenfalls im Laufe des Sommers gerechnet.
Der Ausblick, wonach der FFO 1 im Geschäftsjahr 2019 exklusive
wirtschaftlichem Anteil an der CA Immo bei mehr als EUR 100 Mio. zu liegen
kommen soll, wird bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 ist zudem
die Erhöhung der Dividende auf 8 Cents (EUR 0,08) je Aktie geplant.

Ergebnisentwicklung im Detail
Die Mieterlöse stiegen um 3,3% auf EUR 59,0 Mio. nach EUR 57,1 Mio. im
Vergleichsquartal des Vorjahres. Der mit dem Verkauf von nicht
strategiekonformen Immobilien verbundene Abgang bei den Mieterlösen konnte
somit durch Fertigstellungen sowie Neuvermietungen mehr als kompensiert
werden.

Das Ergebnis aus Asset Management ist um 14,1% kräftig auf EUR 45,0 Mio.
gestiegen (Q1 2017: EUR 39,5 Mio.). Die Immobilienaufwendungen liegen dabei
mit EUR -16,1 Mio. um 21,1% deutlich unter dem Vergleichswert (Q1 2017: EUR
-20,4 Mio.). Ausschlaggebend dafür waren vor allem Einsparungen bei den
Ausbaukosten (EUR
-2,2 Mio. nach EUR -3,8 Mio.), den Leerstandskosten (EUR -2,4 Mio. nach EUR
-3,4 Mio.), den Hauseigentümerbetriebskosten (EUR -3,9 Mio. nach EUR -4,4
Mio.) sowie den Instandhaltungsaufwendungen (EUR -3,2 Mio. nach EUR -3,4
Mio.).

Das Ergebnis aus Immobilienverkäufen drehte im Berichtszeitraum mit EUR 3,5
Mio. ins Positive (Q1 2017: EUR -6,0 Mio.). Das Ergebnis aus der
Immobilienentwicklung verbesserte sich auf EUR 1,8 Mio. (Q1 2017: EUR -5,8
Mio.) und ist eine Folge von Neubewertungen bei den Projektentwicklungen
FLOAT und trivago-Campus in Düsseldorf.

Das operative Ergebnis hat sich auf EUR 35,5 Mio. verdoppelt (Q1 2017: EUR
17,8 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich dabei auf
EUR -17,0 Mio. (Q1 2017: EUR -11,1 Mio.), was u.a. auf die Auszahlung einer
einmaligen Sonderbonifikation in Höhe von EUR -4,0 Mio. an den Vorstand für
die erfolgreiche Restrukturierung des Konzerns zurückzuführen ist. Weitere
Einmaleffekte in Höhe von rund EUR -1,4 Mio. betreffen Kosten im
Zusammenhang mit der Vereinfachung der Konzernstruktur. Bereinigt um diese
einmaligen Faktoren betragen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen EUR
-11,6 Mio. Die um die Sonderbonifikation bereinigten fortgeführten
Personalkosten liegen mit EUR -8,3 Mio. um 9,4% unter dem Vorjahreswert (Q1
2017: EUR -9,1 Mio.).

Die Neubewertung von Immobilienvermögen beläuft sich auf EUR -3,7 Mio. (Q1
2017: EUR -3,6 Mio.). Der Finanzierungsaufwand ist aufgrund der im
Geschäftsjahr 2017 getätigten umfangreichen Refinanzierungsmaßnahmen wie
erwartet deutlich um 38,6% auf EUR -16,4 Mio. gesunken (Q1 2017: EUR -26,7
Mio.). Das sonstige Finanzergebnis ist mit EUR 1,2 Mio. im Plus, nachdem es
im Vergleichsquartal des Vorjahres vor allem aus der Bewertung von Derivaten
und aus der incentivierten Wandlung der Wandelanleihe 2018 belastet war (Q1
2017: EUR -15,6 Mio.). Die Ergebnisanteile aus nach der Equity-Methode
bilanzierten Beteiligungen belaufen sich auf EUR 8,9 Mio., nachdem diese im
Vorjahr vor allem von Bewertungseffekten bei CA Immo und BUWOG stark positiv
beeinflusst waren (Q1 2017: EUR 134,1 Mio.). Insgesamt beträgt das
Finanzergebnis somit EUR -4,5 Mio. (Q1 2017: EUR 93,0 Mio.).

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) liegt bei EUR 27,2 Mio. (Q1 2017: EUR
107,0 Mio.). Auf die Ertragssteuern entfallen EUR -22,9 Mio. (Q1 2017: EUR
-5,3 Mio.). Davon betreffen EUR -15,2 Mio. latente Ertragssteuern, die
mögliche, in späteren Geschäftsjahren anfallende laufende Ertragssteuern
vorwegnehmen. Darin enthalten sind u.a. EUR -6,6 Mio. latente Steuern, die
sich auf die Beteiligung an der CA Immo beziehen (outside-basis differences)
und aufgrund des im April gestarteten Verkaufsprozesses gebildet worden
sind. Von den laufenden Ertragssteuern in Höhe von EUR -7,7 Mio. entfallen
rund EUR -3,0 Mio. auf Steuern, die aus der Auflösung der Aviso Zeta
resultieren.

Das Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen beträgt somit EUR
4,3 Mio. (Q1 2017: EUR 101,7 Mio.). Auf das Ergebnis aus den aufgegebenen
Geschäftsbereichen entfallen EUR -3,4 Mio. (Q1 2017: EUR -21,0 Mio.). Hier
kam es zu nachträglichen Kosten im Zusammenhang mit einem Steuerverfahren
der im Geschäftsjahr 2016 veräußerten Logistikimmobilien, das der
Eigentümerschaft der IMMOFINANZ zuzurechnen ist.

Das gesamte Konzernergebnis (inklusive nachträglichem Effekt aus dem
Logistikverkauf) kommt bei EUR 1,0 Mio. zu liegen (Q1 2017: EUR 80,7 Mio.).

Der Bericht der IMMOFINANZ AG für das 1. Quartal 2018 zum Stichtag 31. März
2018 ist auf der Website des Unternehmens unter
http://www.immofinanz.com/de/investor-relations/finanzberichte ab 30. Mai
2018 abrufbar.

Über die IMMOFINANZ
Die IMMOFINANZ ist ein gewerblicher Immobilienkonzern und fokussiert ihre
Aktivitäten auf die Segmente Einzelhandel und Büro in sieben Kernmärkten in
Europa: Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und
Polen. Zum Kerngeschäft zählen die Bewirtschaftung und die Entwicklung von
Immobilien. Dabei setzt die IMMOFINANZ stark auf ihre Marken STOP SHOP
(Einzelhandel), VIVO! (Einzelhandel) und myhive (Büro), die ein Qualitäts-
und Serviceversprechen darstellen. Das Unternehmen besitzt ein
Immobilienvermögen von rund EUR 4,2 Mrd., das sich auf mehr als 230 Objekte
verteilt. Das Unternehmen ist an den Börsen Wien (Leitindex ATX) und
Warschau gelistet. Weitere Information: http://www.immofinanz.com

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:
Bettina Schragl
Head of Corporate Communications and Investor Relations
T +43 (0)1 88 090 2290
M +43 (0)699 1685 7290
communications@immofinanz.com
investor@immofinanz.com

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29.05.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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