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Naturex-Übernahme treibt Givaudan-Wachstum an und drückt auf die Marge

18.07.2019 um 07:42 Uhr

VERNIER (dpa-AFX) - Der weltgrößte Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat im ersten Halbjahr unter anderem wegen der Folgen einer Übernahme weniger verdient als von Analysten erwartet. Besser als von Experten prognostiziert fiel dagegen das Umsatzwachstum aus. Der Umsatz sei in den ersten sechs Monaten um knapp 16 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Franken (2,8 Mrd Euro) gestiegen, teilte der Symrise-Konkurrent am Donnerstag in Vernier mit. Bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte habe das Wachstum bei etwas mehr als sechs Prozent gelegen.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zog dagegen lediglich um knapp zehn Prozent auf 660 Millionen Franken an. Die operative Marge ging auf 21,3 (Vorjahr: 22,5) Prozent zurück. Unter dem Strich betrug das Gewinnplus sogar nur etwas mehr als zwei Prozent auf 380 Millionen Franken. Givaudan hatte im September 2018 die milliardenschwere Übernahme des französischen Unternehmens Naturex abgeschlossen. Dieses hatte geringere Margen und drückt daher auf die Ergebnisentwicklung.

Wie erwartet bestätigte Givaudan die Mittelfristziele. Der Aromen- und Duftstoffhersteller strebt unverändert ein jährliches organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt von 4 bis 5 Prozent an. Der für die Anleger besonders wichtige freie Mittelzufluss soll 12 bis 17 Prozent des Umsatzes betragen. Im ersten Halbjahr lag dieser bei 4,8 Prozent./zb/nas/jha/

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