dpa-AFX Compact

Umbau reißt Deutsche Bank noch tiefer in die Verlustzone als gedacht

24.07.2019 um 07:26 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Radikalumbau mit der Streichung von 18 000 Jobs hat die Deutsche Bank im zweiten Quartal noch tiefer in die roten Zahlen gerissen als gedacht. Der Konzernverlust belief sich auf 3,15 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 401 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Bei Bekanntgabe der Pläne Anfang Juli hatte die Bank noch ein Minus von 2,8 Milliarden Euro angekündigt. Allerdings verbuchte das Institut mit 3,4 Milliarden Euro nun einen größeren Anteil der Umbaukosten bereits im zweiten Quartal.

"Einen erheblichen Teil der Restrukturierungskosten haben wir bereits im zweiten Quartal verbucht", sagte Vorstandschef Christian Sewing. "Ohne diese Belastungen für den Umbau wäre die Deutsche Bank profitabel gewesen."/stw/jha/

Hinweis: Die veröffentlichten Tradingsignale und Empfehlungen dienen lediglich der allgemeinen Information, sie sind keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und stellen kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren oder Derivaten dar. Sie entsprechen lediglich der aktuellen Einschätzung des verwendeten Handelssystems.
TraderFox GmbH: Impressum & Datenschutz - Allgemeine Geschäftsbedingungen