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ROUNDUP: Isra Vision rechnet Anfang 2020 wieder mit Auftragsbelebung

16.12.2019 um 11:14 Uhr

DARMSTADT (dpa-AFX) - Nach zuletzt schwachen Geschäften hat der Spezialmaschinenbauer Isra Vision Hoffnung auf eine Trendwende. Im Laufe des zweiten Quartals des seit Anfang Oktober laufenden Geschäftsjahres 2019/2020 werde eine Erholung der Auftragseingangsdynamik erwartet, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Montag in Darmstadt mit. Ende November hatte das Unternehmen erklärt, dass die schwierige Lage in vielen Abnehmerbranchen und Regionen zu Verzögerungen bei den Aufträgen geführt habe. Aus diesem Grund hatte das Unternehmen die Umsatzprognose gesenkt. Der Aktienkurs fiel zum Wochenstart deutlich.

Mit dem am Montag veröffentlichten Umsatzplus von einem Prozent auf knapp 154 Millionen Euro lag Isra Vision jetzt im Rahmen dieser gesenkten Prognose. Die gemessen am Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erzielte Umsatzmarge sei im vergangenen Geschäftsjahr mit 22 Prozent stabil geblieben.

Im bis Ende September 2020 laufenden Geschäftsjahr werde weiter ein niedrig zweistelliges Wachstum bei Umsatz und Ertrag erwartet. Eine detailliertere Prognose will das Management im Februar 2020 veröffentlichen. Mittelfristig bleibe weiter das Überschreiten der Umsatzmarke von 200 Millionen Euro im Fokus.

Für den Analysten Zafer Rüzgar von Pareto Securities verlief das Schlussquartal des vergangenen Geschäftsjahrs von Isra noch schlechter als angesichts der Eckdaten befürchtet. Zum tristeren Marktumfeld kämen noch Produktionsengpässe hinzu, weshalb sich einige Umsätze ins neue Geschäftsjahr verschieben würden, stellte Rüzgar fest.

Für den Aktienkurs ging es am Montag um mehr als fünf Prozent auf 38,90 Euro abwärts. Damit notieren die Papiere aber immer noch über den 35,70 Euro, auf die sie im November nach der Umsatzwarnung gefallen waren.

Trotz eines Rückschlags seit Ende November liegt die Aktie aufs Jahr betrachtet immer noch rund 60 Prozent im Plus und damit im vorderen Feld des SDax. Bis zum Rekordhoch aus dem Herbst 2018 fehlen dem seit 2000 an der Börse notierte Papier aber noch rund 60 Prozent. Der Börsenwert lag zuletzt bei 850 Millionen Euro./zb/mis/fba

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