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Industrieverband rechnet mit schwächerem Konjunktureinbruch 2020

18.09.2020 um 11:31 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie erwartet einen weniger starken Wirtschaftseinbruch in diesem Jahr als zunächst angenommen. "Wir haben tatsächlich im Verlauf des zweiten und im Verlauf des noch nicht ganz zu Ende gegangenen dritten Quartals gesehen, dass es in vielen Segmenten in vielen Branchen besser ging, als wir erwartet haben", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, dem Nachrichtenportal "ThePioneer" (Freitag). "Das macht uns einen Tick optimistischer, als wir es schon mal waren", sagte der Industriepräsident.

Demnach geht der BDI davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 5,4 Prozent zurückgehen wird. Im August hatte der Verband noch ein Minus von 6,5 Prozent im Gesamtjahr erwartet. Bei den für die deutsche Volkswirtschaft besonders wichtigen Exporten rechnet der BDI mit einem Rückgang um 13 Prozent, zuvor waren 15 Prozent Minus angenommen worden. Zwar habe es zur Jahresmitte "deutliche Anzeichen" für eine Erholung gegeben, schreibt der BDI dem Nachrichtenportal zufolge in seinem noch unveröffentlichten Quartalsbericht. Aber: "Eine Rückkehr zum Vorkrisenniveau ist erst im Jahr 2022 zu erwarten", heißt es./len/DP/eas

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