Deutsche Wohnen SE
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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen mit stabilem Ergebnis und positivem Ausblick (deutsch)

13.11.2020 um 07:11 Uhr

Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen mit stabilem Ergebnis und positivem Ausblick

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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen
Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen mit stabilem Ergebnis und positivem
Ausblick

13.11.2020 / 07:10
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Corporate News

Zwischenergebnis zum 30. September 2020

Deutsche Wohnen mit stabilem Ergebnis und positivem Ausblick

- Bekräftigung des Versprechens, dass kein Mieter im Zuge der
Corona-Pandemie seine Wohnung verliert

- Aufwertung des Portfolios zum Jahresende

- Weitere konkrete Schritte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

- Über 30.000 Haushalte für Mieterbefragung 2020 angeschrieben

Berlin, 13. November 2020. Die Corona-Pandemie prägt nach wie vor das
gesellschaftliche Leben. Die Deutsche Wohnen hat in der Krise operative
Prozesse flexibel angepasst und steht Mietern - nicht zuletzt durch den
branchenweit einzigartigen Corona-Hilfsfonds - zur Seite. Im laufenden
Teil-Lockdown wurden die Hygienemaßnahmen im Unternehmen und im
Kundenkontakt den aktuellen Erfordernissen gemäß noch einmal angepasst. Nach
wie vor haben sich mit knapp über einem Prozent nur wenige Mieter bei der
Deutsche Wohnen gemeldet und krisenbedingte Unterstützung angefragt. Michael
Zahn, CEO der Deutsche Wohnen: "Auch wenn erfreulicherweise die Menge an in
Not geratenen Mietern bislang gering ist, gilt nach wie vor unser Wort für
all jene, die betroffen sind: Niemand muss sich sorgen, im Zuge der Pandemie
seine Wohnung zu verlieren."

Auch wirtschaftlich sind die Folgen für die Deutsche Wohnen bislang gering:
"Gerade in dem aktuell unsicheren Umfeld zeigt sich die Qualität unseres
ausgesprochen robusten Geschäftsmodells. So hat sich die Aktie auch im
dritten Quartal positiv entwickelt und sich als stabile und sichere
Anlagemöglichkeit erwiesen. Durch diese Stabilität sind wir in der Lage,
insbesondere unsere Gewerbemieter in ganz Deutschland durch die schwierige
Zeit zu begleiten und einen Beitrag zu lebendigen Quartieren und Städten
auch in der Zukunft zu leisten", so Michael Zahn.

Erwartungen für die ersten neun Monate bestätigt

Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres verliefen erwartungsgemäß und
konnten mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen werden. Der FFO I je Aktie
ist mit 1,21 Euro im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (9M 2019: 1,20
Euro). Auch der EPRA NAV pro Aktie erhöhte sich um rund 1,9 % auf 47,89
Euro. Unter Berücksichtigung aller bereits in diesem Jahr getätigten
Verkäufe bewegt sich der LTV mit 39,3 % im Zielkorridor.

Bestätigung der Prognose und Aufwertung zum Jahresende

Die Attraktivität der größten deutschen Städte ist auch in der
Corona-Pandemie ungebrochen und der Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich
weiterhin dynamisch. Über 80 % der von der Deutsche Wohnen gehaltenen
Immobilien liegen in den größten dieser wachstumsstarken Städte. Vor diesem
Hintergrund und aufgrund der stabilen Geschäftsentwicklung erwartet die
Deutsche Wohnen Bewertungsgewinne in Höhe von rund 6 % des derzeitigen
Immobilienwertes, was sich positiv auf den Nettovermögenswert (EPRA NAV) des
Unternehmens auswirken wird.

Weiterhin bekräftigt die Deutsche Wohnen ihre Prognose für den FFO I auf dem
Vorjahresniveau von rund 540 Mio. Euro.

Maßnahmen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Umsetzung

Auch im dritten Quartal hat die Deutsche Wohnen konkrete Schritte zu mehr
Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft unternommen. In
einer durch das Unternehmen organisierten Veranstaltung diskutierten unter
anderem Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der Vorsitzende des
Umweltbundesamtes über Klimaschutz im Gebäudesektor und das von der Deutsche
Wohnen eingebrachte "Konzept für einen sozialverträglichen Klimaschutz im
Gebäudesektor".

In einer durch das Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführten Studie
im Auftrag der Deutsche Wohnen wurde errechnet, dass knapp 500 Mrd. Euro in
den Gebäudesektor investiert werden müssen, um die Klimaziele im
Immobiliensektor zu erreichen. Die Sanierungsquote muss dazu von derzeit 1 %
auf 2,5 % erhöht werden. Der Vorschlag der Deutsche Wohnen würde Mieter in
Deutschland jährlich um 4 Mrd. Euro bei Sanierungen entlasten und damit
deren Akzeptanz erhöhen. Mit dem Ergebnis, dass die CO2-Emissionen bis 2030
halbiert und bis 2050 sogar auf ein Viertel des heutigen Niveaus reduziert
werden könnten.

Neben dem Vorstoß für eine Klimawende im Gebäudesektor investiert das
Unternehmen auch vor Ort in seinen Quartieren in nachhaltiges Wohnen. Mit
einer Offensive für grünen Strom hat die Deutsche Wohnen angekündigt, 1.000
Photovoltaik-Anlagen zu installieren, die ersten noch in diesem Jahr.
Darüber hinaus werden 2.000 Ladepunkte für Elektromobilität errichtet und
damit die Wende zur ökologisch fairen Mobilität unterstützt. Zusammen
investiert das Unternehmen dafür rund 75 Mio. Euro.

Mieterbefragung 2020

Im dritten Quartal hat die Deutsche Wohnen ihre jährliche Mieterbefragung
gestartet. Rund 31.000 Haushalte wurden angeschrieben und zu Themen wie
Wohnzufriedenheit, Kundenservice und Mietkosten befragt. Kurz vor Ende der
Befragung deutet sich eine ähnliche hohe Teilnahmequote an wie im Vorjahr
(2019: 36 %). Auch bei zentralen Kriterien wie der Zufriedenheit mit der
Wohnung (2019: 87 %) und der Zufriedenheit mit der Deutsche Wohnen (2019: 78
%) zeichnen sich erneut vergleichbar hohe Zustimmungswerte ab.

Aus den Ergebnissen der Mieterbefragungen leitet die Deutsche Wohnen
konkrete Maßnahmen ab, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern.
Beispielsweise wurde im vergangenen Jahr als ein Ergebnis der
Mieterbefragung der Kundenservice der Deutsche Wohnen zentral gebündelt, um
damit dem Wunsch nach kürzeren Reaktionszeiten bei der Bearbeitung von
Schadensmeldungen zu entsprechen.

Übersicht Geschäftsentwicklung

9M 2020 9M 2019
(Euro Mio.) (Euro Mio.)
Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung 553,9 549,6
Ergebnis aus dem Verkauf -1,6 24,8
Ergebnis aus Pflege und Betreutes Wohnen 62,0 65,4
Verwaltungskosten -78,4 -72,5
Sonstige Aufwendungen/Erträge -27,9 -6,7
Betriebsergebnis (EBITDA) 508,0 560,6
Abschreibungen -29,2 -29,9
Anpassung der Zeitwerte der als 171,7 447,0
Finanzinvestition gehaltenen Immobilien
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten 2,1 1,7
Unternehmen
Finanzergebnis -226,7 -126,3
Ergebnis vor Steuern (EBT) 425,9 853,1
Laufende Steuern -37,5 -29,7
Latente Steuern -80,5 -188,7
Periodenergebnis 307,9 634,7
Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten
Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus
auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem
Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 30.
September 2020 insgesamt rund 165.700 Einheiten, davon 162.700 Wohneinheiten
und 3.000 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im DAX der Deutschen
Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX
Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.

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Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind,
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