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ABB passt Finanzziele leicht an

19.11.2020 um 07:28 Uhr

ZÜRICH (dpa-FX) - Der Schweizer Industriekonzern ABB passt die bisherigen Finanzziele leicht an. Dabei zeigt sich das Unternehmen mit Blick auf das Umsatzwachstum etwas bescheidener. Das Ziel für die Gewinnmarge ist unverändert, soll aber ab 2023 im oberen Bereich der genannten Zielspanne liegen. Die Corona-Pandemie belaste zwar weiterhin den kurzfristigen Ausblick, die langfristigen Markttrends Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz blieben aber unverändert, teilte der ABB-Konzern am Donnerstag anlässlich des Investorentages mit.

Die bisherigen mittelfristigen Finanzziele ändern sich nur unwesentlich. Demnach strebt ABB ein jährliches Umsatzwachstum von durchschnittlich zwischen 3 und 5 Prozent auf vergleichbarer Basis an, bisher waren es 3 bis 6 Prozent. Rund zwei Drittel davon sollen auf vergleichbarer Basis erreicht werden und rund ein Drittel über Akquisitionen.

Der angestrebte Korridor für die operative EBITA-Marge liegt unverändert zwischen 13 und 16 Prozent. Ab 2023 will ABB aber im oberen Bereich der Spanne liegen. Außerdem will ABB weiterhin ein über dem Umsatzwachstum liegendes Wachstum des Gewinns je Aktie (EPS) erzielen.

Die Prioritäten von ABB bei der Kapitalallokation bleiben unverändert und umfassen die Finanzierung von organischem Wachstum, eine steigende nachhaltige Dividende je Aktie und wertsteigernde Akquisitionen, hieß es weiter./cf/rw/AWP/stk

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